Rossi und Lorenzo haben noch Arbeit vor sich

yamaha reaction motogp sepang
Freitag, 11 Oktober 2013

Nach den ersten beiden freien Trainings für den Shell Advance Malaysian Motorcycle Grand Prix, sehen der Ex-Weltmeister Valentino Rossi und der aktuelle Titelverteidiger Jorge Lorenzo noch jede Menge Arbeit auf sich zukommen, um in der Lage zu sein, das Tempo ihrer Honda-Rivalen mitzugehen.

Rossi konnte im Vergleich der beiden Trainingssitzungen einige Verbesserungen erzielen und den Tag in den kombinierten Wertung auf dem vierten Platz beenden. Der Italiener verbesserte sich um 0,5 Sekunden und verpasste den dritten Platz, den Cal Crutchlow einnahm, um 0,115 Sekunden. Zu Spitzenreiter Dani Pedrosa allerdings fehlte dem 'Doktor' am Ende des Tages immer noch fast eine Sekunde.

„Für mich persönlich war besonders das Training an diesem Nachmittag gut, weil wir die Einstellungen des Bikes deutlich verbessern konnten,” erklärte Rossi. „Wir haben uns mit neuen Reifen gesteigert, und mit alten Reifen kann ich ein gutes Tempo halten. Ich fühle mich also recht wohl auf dem Motorrad. Sicherlich müssen wir uns weiter verbessern, aber an diesem Nachmittag habe ich ein gutes Gefühl. Es scheint, dass unsere Konkurrenten ein wenig schneller sind als wir, aber ich werde 100% geben, denn in den letzten Rennen war Jorge immer da und hat an der Spitze gekämpft. Es wird schwer werden, aber wir müssen den Fokus aufs Bike legen. Wir sind nicht sehr weit weg, aber wir müssen eine kleine Lücke aufholen.”

Lorenzo erlebte einen härteren ersten Tag in Sepang. Der Mallorquiner kämpfte, um ein optimales Setup für die malaysische Strecke zu finden, nachdem Grip-Probleme in der Kurven-Mitte seine letzten Rundenzeiten beeinflussten. Er beendete den ersten Tag auf dem fünften Gesamtrang, 0,085 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Rossi.

„Wir untersuchen momentan, was heute passiert ist, weil mir in der Mitte der Kurven und auch bei der Beschleunigung das Vertrauen fehlte,” sagte Lorenzo enttäuscht. „Ich hatte jede Menge Spinning und das Bike ist sehr aggressiv. Wir müssen sehen, was wir für morgen ändern können, um ein gutes Gefühl mit dem Motorrad wiederzufinden.”

 

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