Rabat und Kallio mit harten Bandagen in Silverstone

2014 Moto2 Silverstone Rabat Kallio
Montag, 1 September 2014

Die Marc VDS Racing Team Piloten Mika Kallio und Esteve Rabat schenkten sich im Moto2™-Rennen von Silverstone nichts. Am Ende aber blieb der WM-Leader Rabat knapp vor seinem finnischen Teamkollegen.

In einem bis aufs Messer geführten Kampf um den Moto2™ Sieg beim Hertz British Grand Prix in Silverstone triumphierte Esteve Rabat über seinen Marc VDS Racing Teamkollegen. Es wurde der sechste Saisonsieg des Spaniers.

Das Marc VDS Racing Team eroberte damit bereits zum dritten Mal 2014 die Plätze eins und zwei in einem Rennen. Rabat hat die Hälfte der bisherigen zwölf Rennen gewonnen und führt die Gesamtwertung mit 17 Punkten Vorsprung auf Kallio an.

„Der Start war normal, die ersten Runden waren weder gut, noch schlecht“, so Sieger Rabat. „Als der Benzin weniger im Tank wurde, konnte ich mehr und mehr pushen. Ich kam in einen guten Fight mit Folger, Viñales, Zarco und dann Mika, den ich in der letzten Runde noch schlagen konnte.“

„Ich bin happy, denn hier war ich auf der Strecke nicht der schnellste, die anderen Fahrer hatten heute bessere Settings als wir“, so Rabat weiter. „Das Team und ich haben alles gegeben, wir haben etwas riskiert und es ging auf. Damit ist dieser Sieg etwas besonders.“

Kallio zeigte sich am Ende enttäuscht, dass es nur zu Rang zwei hinter seinem Teamkollegen reichte. Der Finne hatte die meiste Zeit das Rennen angeführt.

„Das Rennen lief heute erst mal wie erwartet“, so Kallio. „Ich habe vom Start weg Druck gemacht und habe mich abgesetzt, auch wenn das hier in Silverstone nicht einfach ist. Ich konnte bis Halbzeit 1,5 Sekunden Vorsprung raus fahren, was gar nicht so schlecht ist. Aber ich wusste auch, dass Tito am Ende schnell sein würde, wie immer.“

„Er wurde schneller und kam ran, daher habe ich wieder gepusht, konnte meine Zeiten aber nicht verbessern“, fuhr der Finne fort. „Wenn du auf dieser Strecke einmal einen Windschatten hast, kann dir das 0,5 Sekunden bringen und du fährst eine Lücke sehr schnell zu. Ich wusste, dass es ein harter Fight wird und das war es auch, und klar bin ich mit Platz zwei nicht zufrieden.“

„Es liegt noch ein langer Weg vor uns, daher mache ich mir um den Punkterückstand noch nicht zu viele Sorgen“, sagte Kallio weiter. „Aber nach heute weiß ich, dass ich in der Zukunft gegen Tito etwas aggressiver sein muss, gerade, wenn es am Ende eines Rennens nur noch zwischen uns beiden geht.“

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