Interview mit Tito Rabat

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A Post-season Catch-up: Tito Rabat
Donnerstag, 5 Dezember 2013

Tito Rabat schoss im Jahr 2013 an die Spitze des Moto2™-Feldes, indem er in drei Grands Prix triumphierte sowie weitere vier Podiumsplätze, zwei Pole-Positions und insgesamt sieben erste Startreihen feierte. Nun wechselte der Spanier von Tuenti HP 40 zum Marc VDS Racing Team und warf für uns einen Blick zurück auf das vergangene Jahr und einen Blick voraus auf die nächste Saison.

Tito, es war ein sehr wichtiges Jahr für dich, aus verschiedenen Gründen ...

Ja, das war ein sehr komplettes Jahr für mich. Von Anfang an habe ich gelernt, gute Rennen zu machen und Rennen zu gewinnen, Podiumsplätze zu erreichen, und das mit einer gewissen Regelmäßigkeit.

Ich habe auch den Druck erlebt, wie es ist, wenn man eine Chance auf den Titel hat und ich habe deswegen viele Fehler gemacht, aber in der Regel war ich in vielen Rennen an der Spitze und hatte viele Schlachten mit Pol (Espargaró) und mit (Scott) Redding. Es war ein Übergangsjahr, denn ich fing an, Rennen zu gewinnen, und das war ein großer Unterschied.

Erzähl uns von dem Zeitpunkt der Saison, zu dem du deine Chance auf den Titel verloren hattest, während der Asien-Rennen ...

Zu Beginn der Saison war mein Ziel, in die Top-Fünf zu kommen. Danach, sobald die Saison dem Ende zuging, merkte ich, dass ich besser, besser, und noch besser sein konnte.

Nach Aragón, als ich den zweiten Platz belegte und Pol den dritten, dachte ich [lächelt] 'Vielleicht kann ich diese Meisterschaft gewinnen!' Dann hatte ich ein wirklich gutes Rennen in Malaysia, und danach sah es sogar noch besser aus, und ich dachte 'Ich könnte wirklich gewinnen!'

Dann kam Phillip Island und es war immer noch ein Non-Stop-Lernprozess ... Ich war ein wenig nervös und machte viele Fehler, fuhr nach der Zielgeraden geradeaus. Das passiert in deinem ersten Jahr, in dem du in den Rennen an der Spitze mitfährst.

Ich werde nur das Beste aus der Saison mitnehmen: Ich habe gelernt, wie man gewinnt und in jedem Training und jedem Rennen stark ist. Das werde ich in meinem Hinterkopf behalten.

Wie ist die Situation nach dem ersten Test mit dem neuen Team und welche Pläne hast du, das Bike über die Vorsaison zu verbessern?

Dass das Team in Belgien seinen Sitz hat, ist kein Problem. Ich war letzte Woche mit ihnen zum Abendessen, und es war sehr schön. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, sind die Dinge gleich. Du würdest Mitte der Saison sowieso nicht nach Belgien reisen, um das Team zu sehen; offensichtlich sieht man sich an der Strecke. In dieser Hinsicht ist ein Leben selbst das gleiche geblieben.

Wir hatten einen sehr guten Test in Jerez. Es waren zwei Tage und ich war in der Lage, der Crew die Informationen, die ich brauchte, zu übersetzen und weiterzugeben. Die Beziehung zwischen mir und der Mannschaft ist gut, auch mit meinem Teamkollegen Mika (Kallio); wir arbeiten gut zusammen. Ich bin sehr zufrieden mit der Vorsaison so weit und jetzt werden wir versuchen, meine Leistung zu halten und für Katar weiter zu verbessern.

Es gibt wirklich keinen Unterschied, mit dem Team in Belgien, während du in Spanien lebst?

Es ist das gleiche, wirklich. Das Leben ist genauso. Ich wohne in Barcelona, ich gehe ins Fitnessstudio und an den Wochenenden, an denen ich kann, gehe ich nach Almeria. Du kommst nur nach Belgien, um vielleicht mit dem Team Essen zu gehen, aber das wäre nur etwa zweimal pro Jahr. Mein Leben ist dasselbe und ich bin sehr glücklich mit den Leuten, die ich in diesem Team getroffen habe. Sie haben eine echte Leidenschaft für den Rennsport, genau wie ich. Das ist alles sehr gut.

Wer glaubst du, werden im nächsten Jahr deine Hauptkonkurrenten sein?

Der erste Rivale bin ich selbst! Ich denke, ich habe eine wirklich gute Chance, im nächsten Jahr zu gewinnen. Natürlich, muss ich das, wie ich jetzt bin und wie ich letzte Saison war, weiter pushen, aber ich denke, ich werde eine Menge Konkurrenten haben.

Lüthi, zum Beispiel, hatte in diesem Jahr eine gebrochene Schulter, aber im nächsten Jahr wird er sehr stark sein. Mika ist seit vielen Jahren in der Moto2™, Maverick (Viñales) kämpft jedes Rennen - wie er es von seinem ersten Rennen in der 125er-Klasse getan hat und sicherlich wird er in der Moto2™ das gleiche tun. Ich habe also eine Menge Rivalen!

Ich werde einfach weiter pushen, den Glauben an mich selbst nicht verlieren, versuchen, mein Bike zu verbessern, und eine gute Beziehung zu meinem Team zu halten und unsere Kommunikation verbessern. Sicher (wenn wir all das tun), werden wir eine sehr gute Saison haben.

Was ist dein Plan für den Winter, wie sehen dein Fitnessprogramm und deine Urlaubsplanungen aus?

Kein großer Urlaub, aber der Plan ist sehr intensiv [lacht]! Ich werde auf jeden Fall viel im Fitnessstudio sein und eine Menge Dirt Track fahren. Eigentlich haben wir viele Rennen - vielleicht vier! Zwei mit Autos und zwei auf einem Motocross-Bike. Das heißt, alles am Laufen zu halten und einfach Spaß haben [lächelt]!

 

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