Aoyama in den Top-10, während schneller Camier ausscheidet

Dienstag, 12 August 2014

DRIVE M7 Aspar Pilot Hiroshi Aoyama zeigte mit einem zweiten Top-10-Platz in dieser Saison eine konstante Pace in Indianapolis, während sein Ersatzteamkollege Leon Camier bei seinem MotoGP™ Debüt aufgeben musste.

Der Japaner Aoyama fuhr ein starkes Rennen, obwohl er sich auf dem neuen Asphalt der amerikanischen Strecke nicht richtig wohlfühlte.

Durch seine Schwierigkeiten im Qualifying startete er lediglich von Platz 18. Nach einem finalen Run in der Warm-Up-Session entschied er sich für den härteren Reifen im Rennen, auf dem er sich auf seiner Honda schließlich wohler fühlte. In der ersten Runde machte er fünf Positionen gut. Vor der Ziellinie fuhr er weitere drei Ränge nach vorn, um am Ende Zehnter zu werden - sein zweites Top-10-Ergebnis der Saison.

Aoyama erklärte: "Wir warteten bis zum letzten Moment vor dem Rennen, um eine Entscheidung über die Reifen zu treffen und am Ende entschieden wir uns für die härtere Mischung. Ich denke, wir haben die richtige Wahl getroffen. Unsere Qualifying-Session war ziemlich schwierig und wir starteten weit hinten, aber ich fühlte mich zum ersten Mal wohl und konnte eine sehr konstante Pace fahren."

"Die Reifenperformance ließ aber stark nach und ich machte einige Fehler. Glücklicherweise konnte ich das Rennen an zehnter Position beenden. Nach einem Start von Platz 18 ist der zehnte Rang positiv. Ich wäre gern bester Open-Fahrer geworden, aber Scott (Redding) war sehr schnell."

Camier hatte auf der anderen Seite trotz harter Arbeit weniger Glück. Der Brite kam nach Indianapolis ohne zuvor jemals ein MotoGP-Bike gefahren zu sein, zeigte aber, dass er dazulernen wollte. Er zeigte eine fantastische Show und qualifizierte sich für Startplatz 16. Allerdings beendete ein Problem mit der Elektronik sein Rennen frühzeitig und er kam in Indianapolis nicht ins Ziel.

Camier schilderte: "Zum Start des Rennens bemerkte ich schon, dass etwas falsch war, aber ich habe weiter hart gepusht. Ich wollte einfach fahren, Spaß haben und versuchen, mich so gut wie möglich zu platzieren. Es war schade, das Wochenende so zu beenden, denn wir hatten großartig gearbeitet. Auf jeden Fall bin ich zufrieden, denn diese Erfahrung war klasse und ich habe viele neue Dinge gelernt."

"Das Meiste lernte ich im Rennen und ich fand heraus, was wir brauchen, um uns zu verbessern. Ich mag das Chassis und dieses Bike passt zu meinem Fahrstil, also bin ich mir sicher, dass ich damit noch schneller sein kann. Hoffentlich haben wir in Brünn die Chance dazu. Ich danke dem Team dafür, dass sie mir an diesem Wochenende so viel beigebracht haben."

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