Aspars Rückblick auf die Moto2-Saison bisher

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Mittwoch, 9 Juli 2014

Der Manager des Mapfre Aspar Moto2 Teams, Jorge „Aspar“ Martinez, hat die erste Saisonhälfte seiner Mannschaft zusammengefasst und erklärt was es braucht, um auf die Siegstraße zurück zu kommen.

Nico Terol und Jordi Torres liegen derzeit auf den Gesamträngen 28 und 16 der Moto2™ Klasse. Beide haben letztes Jahr noch Rennen gewonnen. Martinez hat daher offene Möglichkeiten, was die Fahrerzusammenstellung 2015 angeht.

„Die Moto2 ist bei uns dieses Jahr die große Enttäuschung. Dort geht es richtig schief. Es ist schwer zu verstehen, was wirklich passiert, denn Ende letzter Saison, auf den letzten fünf Rennen, war Nico Terol der Fahrer, der die meisten Punkte holte. Er gewann in Aragon und Valencia, wir standen auch in Australien (Torres) auf dem Podest und wir waren immer gegen Saison-Ende immer unter den Spitzenleuten dabei“, so Martinez.

„Beide Fahrer sagen dieses Jahr, dass sie vorn kein Vertrauen finden, sie sind mehr als erwartet gestürzt, gerade in der Saisonvorbereitung. Damit haben sie das Vertrauen in das Motorrad verloren. Ich denke, dass es in dem Falle eher ein Problem mit dem Chassis oder dem Vorderreifen ist, als mit dem Team. Wenn die Fahrer kein Vertrauen haben, ist es sehr schwierig. Was wir um jeden Preis versuchen ist, dass sie sich wieder wohl fühlen und Vertrauen in das Technik-Team haben – das ist übrigens noch immer das gleiche wie im letzten Jahr, als sie gewonnen haben. Unsere Vorstellung ist es, ihnen die bestmögliche Chance auf die Rückkehr auf das Podest und zum Sieg zu geben.“

Ob nächstes Jahr ein Wechsel bei der Technik anstehen könnte, beantwortete Martinez: „Von unserer Seite her wollen wir ein Sieger-Team. Ich habe das schon immer gewollt. Manchmal ist das einfach und manchmal ist es schwierig, alles an Ort und Stelle zu haben, so das ein Fahrer gewinnen kann. Mit Suter versuchen wir jetzt, alles was möglich ist zu verbessern, um das Motorrad konkurrenzfähiger zu machen. Im September werden wir entscheiden, ob wir mit Suter weitermachen oder zu Kalex wechseln. Das ist eine Entscheidung, die wir mit dem Input unserer Fahrer zusammen treffen.“

Über die Fahrerpaarung für das nächste Jahr sagte der Teammanager: „Nico Terol ist eine tolle Person und ein ausgezeichneter Fahrer. Er hat nur sein Vertrauen für vorn verloren. Aber ich schätze ihn als Menschen und hinsichtlich seiner Arbeitseinstellung. Mit Jordi Torres verbindet uns eine exzellente Beziehung und es ist auch noch nicht entschieden, ob wir nächstes Jahr nur einen Fahrer einsetzen. Es ist wahr, dass wir mit (Alex) Rins gesprochen haben, genauso wie mit einigen anderen Fahrern, wobei ich deren Namen nicht nennen möchte. Von meiner Seite her wäre es aber das beste, wenn wir damit anfangen könnten, unsere Ergebnisse zu verbessern und dann nächstes Jahr wieder ein Team mit zwei Fahrern stellen könnten.“

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