Pech zum Auftakt für Tech 3

Bad luck at opening round for Tech3 pair
Montag, 24 März 2014

Das hatten sie sich wohl anders vorgestellt: Im Monster Yamaha Tech 3 Team hatten Bradley Smith und Pol Espargaro beim Saisonauftakt der MotoGP-Weltmeisterschaft 2014 wohl mehr auf dem Zettel stehen.

Bradley Smith und Pol Espargaro haben beim Commercial Bank Grand Prix von Katar das Ziel nicht gesehen. Smith kämpfte um das Podest, stürzte aber in Runde 19, der spanische Rookie Espargaro gab in Runde 18 mit einem technischen Problem auf.

Der Saisonauftakt startete derweil nicht schlecht für Smith. Im Qualifying hatte er sich mit Platz drei nicht nur die erste Reihe gesichert, sondern auch seine beste MotoGP-Startplatzierung eingefahren. Der Engländer lag in den ersten Runden auf dem zweiten Platz und hatte sogar die Führung zum Greifen nahe.

Der Tech 3 Pilot fightete das gesamte Rennen über an der Spitze mit und hatte die Führenden im Visier, als er in der 19. Runde stürzte. In Turn 6 rutschte ihm das Vorderrad seiner YZR-M1 weg.

„Es ist eindeutig, dass das nicht gerade der ideale Ausgang zum ersten Rennen der Saison war“, so Smith. „Ich habe im Rennen einfach alles gegeben. Ich habe mich auf dem Motorrad wohl gefühlt, aber es war schwierig, die letzte Sekunde zur Spitze zu schließen. Fünf oder Sechs Runden vor Schluss, wollte ich es dann probieren und ich kam sogar wieder ran. Leider bin ich dann gestürzt.“

„Ich möchte meinem Team danken, gerade nach dem heftigen Crash und den Reparaturarbeiten vom Freitag. Jetzt muss ich mich mal wieder etwas sammeln und das ganze Positive aus diesem Wochenende mitnehmen. Mit diesem neuen Selbstvertrauen geht es jetzt nach Austin, wo wir wieder so weit vorn mithalten wollen.“

Espargaro hatte in der Saisonvorbereitung und den freien Trainings starke Leistungen gezeigt, im Rennen von Katar konnte er diese allerdings nicht in Punkte ummünzen. Der Spanier musste mit einem technischen Problem die Box ansteuern und aufgeben. Der Moto2-Weltmeister lag auf dem achten Rang, als sich das Getriebe seiner Yamaha vier Runden vor Schluss verabschiedete.

„Ich kann nicht gerade sagen, dass das Glück heute auf unserer Seite war, auch wenn wir das echt verdient gehabt hätten“, so Espargaro. „Wir sind nicht gerade mit den besten Voraussetzungen gestartet, denn meine Schulter ist noch nicht komplett verheilt. Dann bin ich am Freitag noch mal gestürzt, das gibt deinem Vertrauen auch einen Knick. Das Gute aber ist, dass meine Verletzung nicht beeinflusst wurde und dass das Team einen richtig guten Job gemacht hat, um mich wieder aufzubauen.“

„Was heute angeht: Das war natürlich Pech, denn ich hätte bei meinem MotoGP-Debüt in die Top Sechs fahren können. Ich bin aber trotzdem zufrieden mit meinen Leistungen, denn die Ergebnisse waren das ganze Wochenende über in Ordnung.“

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