Bridgestone zum Rennen von Austin

Mittwoch, 16 April 2014

Nach dem zweiten Red Bull Grand Prix of the Americas in Austin hat Bridgestone das Wochenende zusammengefasst. Einmal mehr hatte der Einheitsreifen-Lieferant der Königsklasse alle Hände voll zu tun.

Das Rennen auf dem Circuit of the Americas fand bei trockenen Bedingungen statt, allerdings war es um einiges kühler, als im Training und Qualifying. Die Asphalt-Höchsttemperatur in diesem 21-Runden-Rennen lag gerade einmal bei 33°C.

Masao Azuma, Chief Engineer, Bridgestone Motorsport Reifen-Entwicklung, fasste das Wochenende wie folgt zusammen:

Am letzten Wochenende fand das zweite Rennen auf dem Circuit of the Americas statt. Wie haben sich die Streckenbedingungen seit dem ersten Rennen hier verändert?

„Das Grip-Level war besser als 2013, aber insgesamt hat sich die Piste seit letztem Jahr nicht sehr verändert. Einige Fahrer meinten, es sei in Abschnitten etwas welliger geworden, gerade in den harten Bremszonen. Aber insgesamt ist der Charakter der Strecke noch der selbe gewesen. Das höhere Grip-Level und der Fakt, dass die Fahrer Daten aus dem Vorjahr hatten, bedeutete, dass die Pace im Training am Freitag schon viel schneller als im letzten Jahr war. Diese schnelle Pace zog sich über das gesamte Wochenende, im Qualifying und Rennen wurden neue Rundenrekorde aufgestellt, insgesamt war das Rennen fast zehn Sekunden schneller, als letztes Jahr.“

Einige Werks-Fahrer von Honda und Yamaha hatten eigentlich den harten Hinterreifen fahren wollen, aber am Ende ist nur Marc Marquez damit im Rennen angetreten. Kannst du erklären, warum nicht mehr Fahrer diese Entscheidung getroffen haben?

„Wir hatten schon erwartet, dass mehr Fahrer im Rennen hinten die harte Mischung hinten fahren würden, aber da es im Rennen viel kühler als in den anderen Sessions und auch die Chance auf Regen gegeben war, haben sich viele Werksfahrer für die Medium-Mischung entschieden. Es gab zwar Fahrer, die in Erwägung gezogen hatten, mit dem härteren Slick hinten zu fahren, aber vielleicht haben sie sich am Sonntag einfach wegen dem Wetter um entschieden.“

„Im Vergleich zum harten Hinterreifen, den wir letztes Jahr auf diese Strecke angeboten haben und mit dem Marquez auch das Rennen gewann, war die harte Mischung hinten 2014 auf mehr Grip ausgelegt. Diese Verbesserung bedeutet, dass ich erwarte, dass mehr und mehr Fahrer diese Option bei zukünftigen Rennen verwenden werden. Marc war sogar in den Sessions am Morgen mit der harten Mischung schnell, darum denke ich, dass er sich auf diesem Reifen einfach wohl gefühlt hat, auch wenn das Rennen kühler als erwartet war.“

Einige Fahrer haben hohe Abnutzung bei der Medium-Mischung vorn beklagt. War das schon früher am Wochenende mal aufgetreten und kannst du sagen, warum das passiert ist?

„Die hohe Abnutzung auf der rechten Seite des Vorderreifens, die einige Fahrer im Rennen hatten, war unerwartet. Es gibt einige Abschnitte dieser Rennstrecke, die ziemlich hart zur rechten Seite sind, aber unsere Reifenauswahl für dieses Rennen sollte diesen Anforderungen eigentlich gerecht werden. Wir müssen uns alle Variablen anschauen, inklusive der unterschiedlichen Fahrstile, Maschinen-Charakteristiken und der Streckenbedingungen während des Rennens und warum einige Fahrer mehr Probleme hatten, als andere. Wir können mit Sicherheit sagen, dass die Reifen in keiner Weise defekt oder mangelhaft waren. Es waren einfach andere Operationsbedingungen für die Reifen, als im letzten Jahr. Außerdem waren die Sessions eher.“

„Das es letztes Jahr nicht zu diesen enorm hohen Abnutzungsgraden gekommen ist – auch nicht im Training und Qualifying dieses Jahr – werden die Daten und reifen vom Americas Grand Prix in unserem Technik-Zentrum analysiert. Wir werden herausfinden, was passiert ist.“

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