Crutchlow’s toller Winter und die Zukunft bei Ducati

Montag, 20 Januar 2014

In der kommenden Saison wird der Engländer Cal Crutchlow im Ducati Team an den Start gehen. Den Winter hat der Brite in Kalifornien verbracht und sich dort hart auf die Tests und den Auftakt 2014 in Katar vorbereitet.

Im Gespräch mit motogp.com verriet er, wie die letzten Wochen bei ihm gelaufen sind, er sprach über seine Hochzeit und die Flitterwochen, über die Evolution der Ducati Desmosedici und die neuesten Gerüchte über seinen Freund und Rivalen Jorge Lorenzo in der Presse.

Seinen bisherigen Winter beschrieb Cruchtlow so: „Zwei Wochen nach dem letzten Rennen in Valencia sind wir nach Kalifornien geflogen, wo wir den Winter bisher verbracht haben. Anfang Januar haben wir in La Hoya geheiratet und es war wirklich ein perfekter Tag. Für mich war das schon das Highlight des Jahres und wir sind auf unsere gemeinsame Zukunft ganz gespannt.“

Während der Flitterwochen in Mexiko legten er und Lucy eine kleine Pause ein, um ein Haus für Bedürftige zu bauen. „Wir sind durch einen Freund auf diese Projekt aufmerksam geworden“, kommentierte Crutchlow. „Es war eine tolle Erfahrung und wir haben das mit ‚Homes of Hope’ (Zuhause der Hoffnungen) und ‚Do More Than Sport’ (Mache mehr als Sport) zusammen gemacht. Wir hatten eine tolle Reise und wir haben Glück, dass wir unseren Lifestyle leben können, wie wir ihn leben. Wir wollten darum etwas an diejenigen zurückgeben, die nicht so viel Glück wie wir haben. Es war eine tiefe Erfahrung. Für die Leute, für die wir dort gebaut haben, bedeutet ihre Familie einfach alles und jetzt haben sie ein richtiges Zuhause.“

Wie sich Crutchlow körperlich fit hält, wenn er auf keinem MotoGP™ Prototypen sitzt, beschrieb er wie folgt: „Es gibt da nicht viel mehr als Laufen und Fahrradfahren. Ich kann nicht ins Fitnessstudio gehen, denn sobald ich das mache, baue ich Muskeln auf und werde schwerer. Die leichteren Jungs haben in der MotoGP klar einen Vorteil, darum muss ich sehr vorsichtig sein. Ich gehöre schon zu den schweren Jungs.“

„Je älter man wird, desto schwerer ist es auch, Gewicht zu verlieren. Mein Körperfettanteil liegt derzeit bei rund acht Prozent, was für Reisen und Rennen in der MotoGP perfekt ist. Ich tue, was ich kann und ich bin mit dem, was ich körperlich tue, zufrieden. Ich habe viele Freunde, die zum Trainieren hier her nach Kalifornien kommen. Das sind professionelle Radfahrer und wir hatten auf unseren Fahrräder viel Spaß. Lange Tage, harte Tage. Es gibt keine Zweifel, dass die MotoGP ein sehr anstrengender Sport ist.“

Anfang Februar wird in Sepang wieder getestet und der 28-Jährige steht schon jetzt in regem Kontakt mit Ducati und erfragt, wie sich die Desmosedici über den Winter entwickelt hat. „Er erste Test dient hauptsächlich zur Eingewöhnung, wenn man so lange nicht auf dem Motorrad gesessen hat“, sagte er. „In Malaysia drei Tage lang rumzufahren ist nicht einfach. Du musst dich erst einmal wieder ans Fahren gewöhnen.“

„Ich habe gerade in diesen Sekunden mit Gigi (Luigi Dall’Igna, General Manager von Ducati Corse) aufgelegt. Kommunikation ist das wichtigste. Ich spreche alle paar Tage mit Daniele Romagnoli um über alles auf dem Laufenden zu bleiben. Aber ich werde euch den Plan nicht verraten, denn das ist ja Teil der MotoGP! Was die Geschichte mit der Open-Klasse angeht, da weiß ich im Moment noch gar nichts. Soweit ich weiß, fahre ich für Ducati in MotoGP-Motorrad.“

Auf die Frage, ob an dem Gerücht, dass Ducati Lorenzo ein Angebot für 2015 machen könnte, ein Fünkchen Wahrheit dran sein könnte - und das obwohl Yamaha und Lorenzo diese Spekulation bereits dementiert haben - sagte Crutchlow: „Ich glaube schon, dass da etwas wahres dran sein könnte. Wie Jorge selbst sagt, wird jeder Hersteller mit ihm sprechen wollen. Natürlich wird Lin (Jarvis, Yamaha Factory Racing, Managing Director) das dementieren, denn er will ihn halten. Ich hoffe, dass er (Jorge) die richtige Entscheidung trifft.“

„Es wäre für ihn eine große Herausforderung, wenn er zu Ducati kommen würde, aber ich weiß darüber nichts. Darüber sprecht ihr am besten mit den Chefs bei den Herstellern. Natürlich wird Jorge das auch abstreiten, denn er wird auch mit seinem aktuellen Hersteller sprechen. Wenn er 2015 zu Ducati kommen würde und ich noch dort wäre, würde mich das nicht im geringsten stören, er würde eine ganze Menge an Daten und verdammt viel Speed mitbringen.“

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