Fünf & Sechs für Dovizioso & Crutchlow

Ducati Team Qatar Race Review
Montag, 24 März 2014

Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow haben sich in Katar die Ränge fünf und sechs geholt. Dovizioso konnte dabei den Rückstand auf die Spitze verkürzen, Crutchlow sah sein Debüt bei Ducati mit gemischten Gefühlen.

Andrea Dovizioso startete den Saisonauftakt aus der zweiten Reihe und musste in den ersten Runden einige Plätze hergeben. Dank seiner Konstanz aber und der vielen Stürze vor ihm, gab es am Ende noch den fünften Platz.

Viel wichtiger war dem Italiener - der am Sonntag auch noch Geburtstag hatte - aber, dass man den Rückstand auf Rennsieger Marc Marquez auf rund 12 Sekunden verkürzen konnte. Letztes Jahr wurde Dovizioso an gleicher Stelle Siebter, lag aber 24 Sekunden hinter Sieger Jorge Lorenzo.

„Wir müssen uns das Positive aus diesem Resultat ziehen“, so Dovizioso. „Hinsichtlich der Meisterschaft ist ein fünfter Platz immer wichtig. Auf der anderen Seite war es unser Ziel, den Rückstand auf den Sieger zu verkürzen und wir haben das im Vergleich zum letzten Jahr um die Hälfte getan. Das ist ein ganz wichtiger Fakt. Wir haben immer noch ein paar Probleme mit Untersteuern, was unsere Leistung im Rennen beeinflusst hat. Aber ich bin mit den Fortschritten, die wir bisher insgesamt gemacht haben, sehr zufrieden, auch wenn wir noch harte Arbeit am Motorrad vor uns haben.“

Teamkollege Cal Crutchlow hatte derweil bei seinem Debüt auf der Desmosedici GP14 mit Problemen zu kämpfen. Der Brite war aus Reihe drei losgefahren und bekam nach wenigen Runden Probleme mit seinem Transponder. In den letzten Runden wurde das Problem noch schwieriger, trotzdem schaffte er es als Sechster über die Ziellinie.“

„Ich sehe das Rennen mit gemischten Gefühlen“, gab der Engländer aus Coventry zu Protokoll. „Sechster ist ein gutes Ergebnis, ich musste den Jungs heute etwas zurückgeben, denn sie haben nach dem Warmup, wo ich gestürzt bin, echt hart gearbeitet. Im Rennen hatte ich ab der fünften Runde ein elektronisches Problem: Der Transponder funktionierte nicht, das Dashboard schaltete sich ab und das Bike fühlte sich irgendwie komisch an.“

„Ich war froh, dass ich bis gegen Halbzeit konkurrenzfähig mit Aleix (Espargaro) und Dovi mithalten konnte, aber ich hatte es am Ende des Rennens schwer, denn das Problem wurde schlimmer und schlimmer. Trotzdem war es für Ducati wichtig, das Rennen zu Ende zu bringen. Wir sind auch nicht so schlecht gewesen am Ende."

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