Dunlop prüft neue Reifen-Optionen in Australien

Moto2™ wird unterstützt von
Freitag, 21 Februar 2014

Im Jahre 2013 hat die Piste auf Phillip Island einen neuen Asphalt erhalten. Der neue ist viel griffiger und rauer als der Alter und mutet den Reifen der Motorrad-Weltmeisterschaft-Klassen einiges mehr zu.

In der Moto2™-Klasse bringt Dunlop neun unterschiedliche Gummimischungen für den Hinterreifen mit nach Australien, um diese dort zu testen. Ziel ist es, die besten beiden Mischungen für alle Piloten zu finden, die mit diesem Asphalt harmonieren. Der Test wird ab kommenden Montag, 3. März, für drei Tage stattfinden.

Im Winter haben die Dunlop-Ingenieure neue Reifengenerationen entwickelt, die Hitzebeständiger sind und ein neues Profil haben. Für den Mantel wurden neue Materialien eingesetzt, auch wenn das Geflecht bereits in den jüngsten Dunlop-Rennsport-Produkten zum Einsatz gekommen ist. Die neuen Lösungen sind vom Dunlop-Testteam bereits umfangreich erprobt worden, sowohl im Mireval Test-Gelände in Frankreich, welches der Firma gehört, als auch auf Highspeed-Lebensdauer-Testanlagen. Alle Reifenspezifikationen haben bei der Lebensdauer signifikante Fortschritte zu verzeichnen gehabt.

Vier Fahrer und Maschinen werden alle neun Optionen testen. Die erwarteten Temperaturen liegen um die 35 Grad Celsius - rund zehn Grad höher als beim Rennen im Oktober. Es werden zwei Renndistanzen auf den verschiedenen Spezifikationen gefahren, um die besten Optionen für das Phillip Island Rennen 2014 herauszufiltern. Die ausgewählten Reifen könnten dann auch auf dem Sachsenring zum Einsatz kommen, welcher eine ähnliche Belastung an Hochgeschwindigkeitskurven hat.

Die Tests auf Phillip Island sind Teil des Evolutionsprogrammes für Moto2™-Reifen bei Dunlop. Gegen Halbzeit der Saison 2013 wurden Low-Heat-Generationen für alle vier Moto2™-Hinterreifen eingeführt. Die Fortschritte werden 2014 deutlich erkennbar sein. Außerdem gibt es für vorn einen Extra-Hard Reifen, den viele Fahrer gefordert hatten.

Dunlop beliefert auch die Moto3™-Klasse, dort allerdings hatten die Piloten beim Phillip Island Rennen 2013 keine Probleme. Die Moto3™ war die einzige Klasse, die die komplette Renndistanz hatte fahren können. Darum wurde entschieden, dass 2014 die gleichen Reifenspezifikationen eingesetzt werden.

Nigel Nock, Dunlops Manager für Design und Entwicklung von Motorradreifen:
“Seit dem Rennen im Oktober haben sich die Design- und Entwicklungs-Teams von Dunlop darauf konzentriert, Mischungen und Konstruktionen zu entwickeln, die entweder weniger Hitze produzieren oder die in großer Hitze lange halten, in schnellen Kurven bei heißen Bedingungen. Unser Ziel ist es, diese neun Testoptionen durchzuarbeiten, um zwei Spezifikationen auszuwählen, die wir dann bei viel breiteren Witterungsbedingungen einsetzen können - wie es im Oktober dieses Jahr der Fall sein könnte.“

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