Edwards und Herrin freuen sich auf COTA

Freitag, 24 Januar 2014

Der Circuit of The Americas (COTA) begrüßte diese Woche den Lokalmatadoren aus Texas und MotoGP™ Piloten Colin Edwards, sowie den Moto2™ Newcomer Josh Herrin für eine Pressekonferenz über die Saison 2014.

Edwards und Herrin sind dieses Jahr zwei von nur drei Piloten aus den USA, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Der dritte ist Nicky Hayden.

Die Temperaturen waren ungewöhnlich kalt, dazu kamen eisige Winde. Darum sah Edwards davon ab einige Show-Runden auf der Piste des COTA zu drehen. Dem 23-jährigen unerschrockenen Herrin aus Kalifornien konnte dies aber nicht davon abhalten, mit einem Straßenmotorrad ein paar Runden um die 5,5 Kilometer lange Piste zu donnern.

Colin Edwards, Team NGM Mobile Forward Racing

Die Erwartungen für die Saison 2014:

“Wir haben Yamahas (Motoren), darum wird es besser. Augenscheinlich haben wir dieses Jahr ein gutes Paket. Ich habe ein paar Mal getestet. In rund einer Woche sitze ich im Flieger nach Malaysia, um unseren ersten Test zu fahren und ich freue mich darauf. Wir haben noch einige Dinge in Planung, was das Chassis angeht und wir arbeiten und es sollte besser werden, absolut.“

Wie war es, letztes Jahr in seinem Heimat-Staat Texas auf dem COTA zu fahren:

“Es war geil. Ich denke das ist die erste Strecke, die ich in, ich weiß nicht, 25 Jahren... seit ich mit dem Rennsport angefangen habe. Die Atmosphäre war... ich kann es nur mit Shanghai, China, vergleichen, als wir da 2007 oder 2006 fuhren. Du bist da hingefahren und es war einfach phänomenal, wie groß die Anlage ist. Und ich glaube das war das erste Mal, dass ich einen wirklichen Geschmack davon bekam, was für eine Art Rennstrecke man eigentlich bauen kann. Und hier war es genau so. Das ist quasi in meinem Garten. Es ist toll hier her zu kommen und Rennen zu fahren, denn beim Bau dieser Anlage haben sie Großes geleistet.“

Über die Texas Tornado Boot Camp Riding-School:

“Wir haben ein Hotel in der Größe eines Football-Feldes gebaut, mehr oder weniger. Wir haben drei oder vier Strecken dort. Wenn du einmal hin kommst, kommst du nie wieder weg. Wir fahren den ganzen Tag Motorrad, feuern nach dem Mittagessen Waffen ab und wenn wir mit Motorradfahren fertig sind, sitzen wir mit ein paar Bier am Feuer und erzählen uns Horror-Geschichten. Die Leute scheinen das zu mögen.“

Josh Herrin, Team Caterham Moto Racing:

Über seinen ersten Eindruck des COTA:

“Ich konnte letztes Jahr leider nicht zum Grand Prix oder zum Formel 1 Rennen und als ich von der Straße hier her abbog, sagte ich: Das ist krank! Es ist so ganz anders, als alles, was ich bisher an Rennstrecken gesehen habe. Das coolste daran ist, dass es in den USA ist. Normalerweise sieht man so was nicht häufig in den USA, denn Racing ist in den Staaten nicht so groß wie zum Beispiel in Europa. Meine Erwartungen wurden umgehauen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schön ist. Die Streck hat Spaß gemacht. Das Design gefällt mir richtig gut.“

Wie wichtig war es, den COTA kennenzulernen:

“Damit wird alles so viel besser. Auch wenn wir heute nicht viele Runden fahren konnten, ist es immer hilfreich auf einer neuen Strecke etwas zu fahren. Als ich das erste Mal nach Jerez ging, habe ich eine Million Runden in Videospielen runtergerissen. Ich habe alle Onboard-Aufnahmen angesehen. Selbst dann ist es schwer, eine Strecke zu lernen.“

Über die Herausforderung Moto2™ in diesem Jahr:

“Für jeden, der in der AMA fährt, ist es ein Traum, auf die Weltbühne aufzusteigen - eigentlich in jedem Sport, den man macht. Das ist eine Chance, die man nur ein Mal im Leben bekommt und dass ich der einzige Amerikaner bin, ist wirklich cool; ich darf mein Land vertreten. Ich bin der neue Mann da und der einzige Amerikaner in der Moto2™, es werden alle erwarten, dass ich es gut mache.“

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