Edwards über sein letztes U.S. Rennen und die Zukunft der Amerikaner in der MotoGP™

Freitag, 8 August 2014

Während sich Colin Edwards auf seinen letzten Grand Prix in den Vereinigten Staaten vorbereitete, gab er einen Einblick in seinen augenblicklichen Anspruch bei den Rennen und seine Hoffnungen über die Zukunft der amerikanischen Talente im Straßenrennsport.

Nach mehr als 20 Jahren als professioneller Rennfahrer - und er fuhr seit 2003 im Grand Prix - beendet Edwards 2014 in der MotoGP™ Weltmeisterschaft eine erfolgreiche und abwechslungsreiche Karriere. 
 
Deshalb ist der Red Bull Indianapolis Grand Prix das letzte Heimrennen für den populären Texaner und die Fans in aller Welt werden ihn sehr vermissen, speziell die amerikanischen Fans und seine vielen Freunde im Fahrerlager.
 
Bezüglich seines Anspruches für die Rennen im NGM Forward Racing Team meinte Edwards, „Die Einstellung hat sich nicht geändert. Ich habe meinen Rückzug zum Ende diesen Jahres bekanntgegeben und ich möchte zu jedem Rennen mit dem selben Ansporn kommen wie ich es in den letzten 22 Jahren getan habe. Ich bin noch immer hungrig aufs Fahren. Aber ein Teil von mir ist älter und ein bisschen weiser! Ich meine, ich bin jetzt 40 und wenn ich auf dem Asphalt aufschlage tut es mehr weh als damals, als ich 20 war!“
 
„Aber wir sind auf die Entwicklung konzentriert und versuchen die nächste Zehntelsekunde der Runde herauszuholen. In meinem Fall brauche ich hier eine halbe Sekunde und dort eine halbe Sekunde, deshalb versuche ich nur das Motorrad zum Arbeiten zu bringen. Das ist die Hauptaufgabe.“
 
Zu dem Gefühl WM Orte zum letzten Mal als Fahrer zu besuchen und zu seinem letzten Rennen auf dem Indianapolis Motor Speedway meint er, „Das sind gemischte Gefühle, normal wenn die Trainings vorbei sind verbringe ich etwas mehr Zeit um den Zuschauern zu winken als ich es sonst tat. Nur um zu wissen und zu verstehen, dass dies das letzte Mal sein wird, dass ich auf einem Motorrad auf der Rennstrecke fahre. Aber auf der anderen Seite ist es so, dass wenn Du den Helm aufsetzt und das Visier herunterklappst es völlig egal ist wie alt du bist.“
 
Zwischenzeitlich glaubt Edwards, dass es an ihm und an seinem Kollegen Nicky Hayden liegt, um die nächste Welle von jungen, amerikanischen Fahrern auf ein Top Niveau zu bringen.
 
„Für die jungen amerikanischen Talente wünschte ich wir hätten bessere News, „sagte er. „Ich denke Nicky und ich sollten etwas zusammen auf die Beine stellen. Ich habe die Texas Tornado Boot Camp Trainingsanlage. Wir müssen etwas unternehmen. Wenn Du im Sport etwas erreichen möchtest musst du über die CEV (Internationale FIM CEV Repsol Meisterschaft) gehen um Aufmerksamkeit zu erlangen. Wir werden sehen was die Zukunft bringt, aber es ist definitiv ein Teil des Planes, in Zukunft junge Kinder nach vorne zu bringen.“

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