Beide Espargaro-Brüder mit starken Leistungen

Excellent showing from both Espargaro brothers
Mittwoch, 26 Februar 2014

Die Espagraro-Brüder, Aleix und Pol, waren am Mittwoch in Sepang beide voll in Form - und klassierten sich zusammen in den Top Drei.

Moto2™-Weltmeister Pol Espargaro hat in der Saisonvorbereitung schnell gelernt. In seinem neuen Monster Yamaha Tech 3 Team, mit welchem er in die MotoGP™ aufsteigt, hat er von Test zu Test Fortschritte gemacht.

Am ersten Tag des zweiten Sepang-Tests blieb er nur 0,151 Sekunden hinter der Bestzeit und belegte Rang drei. Damit war er nicht nur schneller als sein Teamkollege Bradley Smith, sondern auch schneller wie die Stars im Yamaha Factory Racing Team mit Jorge Lorenzo und Valentino Rossi. Seit diesem Test hat das Tech 3 Team auch das stufenlose Getriebe erhalten, was Pol Espargaro gleich gut nutzen konnte.

Der jüngere der Espargaros sagte am Abend: „Zum Schluss des Tages sind die Bedingungen auf der Strecke besser geworden und wir haben eine recht gute Zeit hinbekommen. Ich glaube nicht, dass wie Werks-Fahrer heute am Limit gefahren sind und außerdem ist auch Marc (Marquez) nicht hier. Es ist trotzdem schön am ersten Tag Dritter zu sein. Ich möchte mich bei Yamaha bedanken, denn heute durften wir erstmals das stufenlose Getriebe fahren und das Feeling damit ist einfach beeindruckend.“

„Wir haben in jedem Gang etwas mehr Leistung und es hilft die in vielen verschiedenen Bereichen“, sagte er zum neuen Getriebe weiter. „Zum Beispiel im Scheitelpunkt und beim Anti-Wheelie, da nimmt es dem Fahrer viel Arbeit ab. Alles in Allem war es ein wirklich guter Tag und das Gefühl auf dem Bike war einfach großartig.“

Zum Abschluss des Tages war Pol nur 0,1 Sekunden langsamer als sein Bruder Aleix auf dem zweiten Rang. Der jüngere der Beiden nutzte dies, um dem auch mit Yamaha-Motoren fahrenden älteren via Twitter eine freche Nachricht zu schicken: „Ich krieg dich!“

Der weiterhin stark und beeindruckend fahrende Aleix ließ den Tag heute hingegen ruhig angehen. Zunächst fuhr er nur einige wenige Runden auf seinem zweiten NGM Mobile Forward Racing Yamaha „Open“-Klasse Motorrad, später schob er sich an die Spitze der Zeitenlisten. Am Ende wurde er von Landsmann Alvaro Bautista noch um 0,052 Sekunden übertrumpft.

Gegenüber motogp.com sagte er: „Ich bin zufrieden, denn wir haben einen tollen Job gemacht. Am Anfang hatten wir große Probleme, denn wir haben das zweite Motorrad erstmals getestet und es war nicht so einfach. Ich bin den ganzen Vormittag nur sechs oder sieben Runden gefahren. Das war ein kleines Desaster, denn wir hatten Probleme mit der Elektronik. Ich bin am Nachmittag noch mal 20 weitere Runden mit dem zweiten Motorrad gefahren, aber es war noch immer nicht so gut wie Bike 1. Auch war die Strecke nicht gut und die Rundenzeiten waren langsamer. Aber trotzdem bin ich heute stolz auf den Job, den wir gemacht haben.“

„Ich muss die Probleme mit dem zweiten Motorrad, die ich am ersten Bike nicht habe, in den Griff bekommen und dann, wenn alles in Ordnung ist, am Donnerstag und am Freitag noch mal einen Long-Run fahren“, sagte er hinsichtlich der Arbeit an der Pace über eine gesamte Renndistanz. „Wir müssen die Lebensdauer des Hinterreifens deutlich steigern!“

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