Fünf Minuten mit Sam Lowes

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Montag, 26 Mai 2014

Sam Lowes hat seit seinem Einstieg in die Moto2™-Weltmeisterschaft einige schwer beeindruckt. Auch wenn der amtierende Supersport Weltmeister der einzige Speed Up Fahrer ist, hat der englische Rookie bereits in drei von vier Rennen, die er zu Ende fuhr, die Top Ten erreicht. Für motogp.com nahm er sich fünf Minuten Zeit.

Sam, du bist als Supersport Weltmeister in diese WM gekommen - ganz anders, als der traditionelle Weg über die Moto3™. Hast du dir da große Gedanken drüber gemacht?
Definitiv. Für mich gibt es viel zu lernen. Wenn ich vorher in der Moto3™ gewesen wäre, hätte das geholfen, aber es war auch von Vorteil, dass ich Supersport Weltmeister bin. Damit habe ich schon etwas abgehakt. Ich habe da drüber nachgedacht, aber das macht mich nicht langsamer!

Wie schwer ist es gewesen, dich nicht nur auf das Motorrad anzupassen, sondern auch auf die Art und Weise, wie in der Moto2™ gekämpft wird?
Das ist ein ganz anderer Stil des Fahrens und Fightens - diese ersten paar Runden laufen ziemlich aggressiv ab! Ich liebe das. Jetzt muss ich das Tempo etwas anziehen, aber wir haben schon ein paar gute erste Schritte gemacht und ich habe mich schon etwas an die ganze Sache gewöhnt.

Durftest du als Speed Up Werks-Mann bereits das neue Chassis fahren? Was hoffst du, ist daran besser, als mit dem vorangegangenen?
Wir setzten das neue Chassis ein, warten jetzt aber auf ein paar mehr Upgrades. Wir ändern die ganze Zeit Dinge. Man könnte sagen, dass ich viel Druck habe, das zu entwickeln, aber ich komme aus der Supersport und kann eine andere Richtung rein bringen. Beim neuen Chassis geht es um mehr Hinterrad-Grip und ein besseres Einlenken, aber in der Moto2™ geht es jedes mal nur um kleine Änderungen - nichts Gravierendes. Das ist normalerweise alles, um einen guten Schritt zu machen. Ich warte auch darauf einen neuen Sitz zu bekommen, womit alles etwas komfortabler werden sollte. Das hat nichts mit der Rundenzeit zu tun, es geht da nur um den Komfort und damit das Vertrauen. Ich sitze ziemlich hoch auf dem Motorrad und das sollte dann bewirken, dass ich es besser in die Kurve bekomme - insgesamt aber auch mit der Gewichtsverteilung.

Gleich vom ersten Rennen an hast du im vorderen Teil des Feldes mitgemischt. In Katar bist du von Platz fünf auf rang sechs gefahren und warst bei drei von vier GPs in den Top Ten. Was ist das Geheimnis?
Ich spüre, dass es auch hätte besser laufen können. Um ehrlich zu sein habe ich in Amerika gedacht, dass ich Sechster oder Siebter werden kann, wenn ich in der ersten Kurve nicht zu Boden gemusst hätte. Das ist unser Bereich im Moment. Wir kommen der Spitze näher, aber unsere Vorgehensweise ist jedes Mal gleich. Daher, nein, es gibt keine Geheimnisse - nur das Feintuning von allem. Wir sind nicht weit weg. Wir brauchen nur etwas mehr Vertrauen und das wird jedes Mal besser.

Ehrlich gesagt: Hast du dich mit deinen Leistungen selbst überrascht?
Ich bin hier mit viel Selbstvertrauen aus dem letzten Jahr her gekommen. Ich war zuvor noch nicht hier, aber ich bin definitiv nicht gekommen, um nur die Startaufstellung zu füllen. Ich bin zufrieden, wie es läuft, aber ich will nicht nur Rennen zu Ende fahren... Ich will näher an die Top Fünf und in nicht allzu langer Zeit um das Podest kämpfen.

Kannst du uns erklären, warum deine Verkleidung jüngst von Orange zu Pink um lackiert wurde?!
Sponsoren! Das ist ein Telefonunternehmen in Italien. Wir haben einige gute langfristige Partner und Sponsoren und wir werden über die Saison hinweg die Verkleidung noch manchmal ändern. In Mugello wird sie noch mal so sein, aber danach könnte sie wieder anders aussehen.

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