Änderung der Geometrie halfen Redding Hayden zu schlagen

Donnerstag, 27 März 2014

Scott Redding zeigte am Sonntag in Katar ein sehr beeindruckendes MotoGP™ Debüt, er beendete sein erstes Rennen in der Königsklasse als der führende Honda RCV 1000R Fahrer. Es stellte sich heraus, dass sich die Änderungen am Chassis positiv auswirkten.

Redding, der Zweite der Moto2™ Weltmeisterschaft von 2013 und Titelanwärter über die komplette Saison, kam mit einem GO&FUN Honda Gresini Open Motorrad in die Königsklasse. Als Fahrer der neuen RCV1000R Kundenmaschine ist er einer von Vier im Feld; die anderen Piloten sind Karel Abraham von Cardion AB Motoracing, und die plus Drive M7 Aspar Fahrer Hiroshi Aoyama and Hayden, mit dem Weltmeister von 2006 fightete Redding schon seit den Vorsaisontests.

„Ich bin mit dem Rennen wirklich glücklich;“ lächelt Redding. „Ich weiß, dass wir bei den Tests den selben Speed im Rennen hatten, aber Nicky (Hayden) war dieses Wochenende schnell - speziell auf einer einzelnen, schnellen Runde. ich dachte mir, „Wenn ich im Rennen für fünf oder sechs Runden mit ihm mitfahren kann und dann sehe was passsiert, wäre ich glücklich.“

„Am Ende fühlte ich mich sogar stärker als er und habe im Rennen einiges von ihm gelernt; der Typ ist nicht langsam…  er ist ein Kämpfer und er macht Druck. Als ich ihm folgte sah ich all die kleinen Dinge, was sehr gut war und mir sehr half, aber dann gegen ihn zu kämpfen und vor ihm zu sein, das war echt gut. Ich war echt froh. Das war ein kleiner Bonus an diesem Wochenende.“

Der 21-jährige aus Gloucestershire begann sein Wochenende im ersten Training am Donnerstag auf der 19. Position. Am Ende der dritten Trainingssession am Freitag hatte er seine beste Rundenzeit um eineinhalb Sekunden gesteigert und stand als 16. in der Startaufstellung. Das war auch die Folge einiger Änderungen am Setup seines Motorrades,

„Während des Trainings arbeiteten wir am Setup des Chassis, wir versuchten ein besseres Gefühl für die Front zu bekommen,“ erklärt Diego Gubellini, Reddings Cheftechniker. „Im Speziellen hatten das zweite Motorrad von Scott mit einem kürzeren Radstand ausgestattet, wobei wir dazu das Vorderrad und auch das Hinterrad zusammenführten, so behielten wir die gleiche Gewichtsbalance wie am anderen Motorrad. Wir versuchten es zufällig im ersten Qualifying, weil wir da am ersten Motorrad ein Problem mit einem Sensor hatten, von da an benutzen wir es das restliche Wochenende bis zu diesem Moment.“

„Sofort liebte Scott diese etwas andere Geometrie; faktisch half ihm das dabei seine Probleme mit der Frontpartie in den Griff zu bekommen, und als Ergebnis steigerte er seine Rundenzeit um eine halbe Sekunde. Letztendlich war ich von seiner Strategie im Rennen überrascht: Sehr aggresiv zu Beginn und durch die Arbeit an seinem Fahrstil schonte er die Reifen, wodurch es uns möglich war die weiche Mischung für die Open Motorräder zu verwenden.“

Redding beendete den ersten Grand Prix der Saison mit neun Punkten in der Tasche und konnte Hayden im Finish um 35 Tausendstel schlagen. Seine nächste Herausforderung wird das zweite Rennen in Texas sein, wo er letztes Jahr auf der Moto2™ als Fünfter ins Ziel kam.

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