Grand Prix Racing erreicht 65. Jubiläum

Grand Prix racing reaches 65th anniversary
Sonntag, 15 Juni 2014

Der Gran Premi Monster Energy de Catalunya an diesem Wochenende markiert das 65-jährige Jubiläum des ersten Events der Motorrad-Weltmeisterschaft, die 1949 mit den Rennen zur Isle of Man TT began.

Die Weltmeisterschaft wurde von der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) ins Leben gerufen und geht jetzt in ihr 66. Jahr - die älteste Motorsport-Meisterschaft der Welt.

Die Isle of Man TT Rennen wurden bereits 1907 ausgetragen, allerdings nicht als Meisterschaftsevent. Als Teil der Veranstaltung fand am 13. Juni 1949 das allererste Rennen statt, das als Weltmeisterschaft gewertet wurde, ein 350ccm Rennen, das der Brite Freddie Frith auf einer Velocette gewann. Die anderen Kategorien, die beim ersten TT-Event 1949 ausgetragen wurden, waren die 250ccm und die 500ccm Klassen - Kategorien, die sich heute zur Moto2™ und MotoGP™ Weltmeisterschaft weiterentwickelt haben.

Die britischen Hersteller wie AJS und Norton genossen schon in den ersten Tagen der Weltmeisterschaft Erfolge, bevor die italienischen Hersteller Mondial, Moto Guzzi, Gilera und MV Agusta in den 1950er Jahren begannen zu dominieren und die Stärke der Motorradindustrie ihres Landes zu dieser Zeit zeigten. MV Agusta kam erst relativ spät in diesem Jahrzehnt an, sicherte sich dann aber die WM-Titel aller vier Kategorien von 1958 bis 1960 - während ihre Dominanz 17 Jahre lang von 1958 bis 1974 in der 500ccm Klasse ungebrochen war.

Der erfolgreichste Fahrer in den Jahren von 1949 bis 1976, als die TT noch immer Teil der WM-Serie war, war Mike Hailwood, der 12 TT Siege verbuchte und dazu 1961 in der 125ccm, der 250ccm und der 500ccm Klasse gewann. Er wurde der erste Fahrer, der in einem einzigen Weltmeisterschaftsevent drei verschiedene Klassen gewinnen konnte.

IN den 1960er Jahren kamen viele japanische Hersteller, die auch heute noch im MotoGP™ Rennsport aktiv sind. Unter ihnen waren Honda und Yamaha, die in der 125er und der 250er Klasse ihre ersten WM-Titel holten, während sie in den Grand Prix Rennsport einstiegen. Suzuki genoss besonders große Erfolge in der neuen 50ccm Klasse, die 1962 eingeführt wurde.

In den späten 1960er Jahren begannen die ruhmreichen Tage der MotoGP™ Legende Giacomo Agostini - der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Weltmeisterschaft. Bis zur modernen Ära, traten die Fahrer regelmäßig in zwei oder drei Klassen gleichzeitig an und Agostini sicherte sich 10 seiner 15 Titel in fünf aufeinanderfolgenden Jahren als Doppel-Champion der 350er und der 500er Klasse auf MV Agusta - einem goldenen Zeitalter das 1968 begann.

Nach einer Pause von fast 12 Jahren, kam Honda in den späten 1970er Jahren zurück in die Weltmeisterschaft und 1983 änderten sie ihre Philosophie der Viertaktmaschinen, indem sie ein V3 500 2-Takt-Bike bauten, die NS500, auf der Freddie Spencer den 500ccm WM-Titel holte.

Die 350er Klasse endete nach 34 Jahren hartem Wettkampf. Damit verblieben mit der 50ccm, der 125ccm, der 250ccm und der 500ccm Klasse noch vier Kategorien in der Weltmeisterschaft - dabei wurde die 50er allerdings nach und nach von der 80ccm Kategorie ersetzt.

Die 80er und 90er brachten überragenden Rennsport in der Königsklasse, besonders heftige Wettkämpfe zwischen Honda, Suzuki und Yamaha und einige großartige Kämpfe zwischen den amerikanischen Start wie Eddie Lawson, Randy Mamola, Freddie Spencer, Wayne Rainey und Kevin Schwantz.

In den späten 90er Jahren wurde die 500ccm Klasse komplett von Honda-Held und MotoGP™ Legende Mick Doohan dominiert, der fünf aufeinanderfolgende Titel holte, bevor verschiedene Verletzungen seine Karriere 1999 zum Ende brachten.

Vor der Regeländerung, die 990ccm 4-Takt-Maschinen in die Königsklasse brachte, eroberte ein junger Italiener namens Valentino Rossi den letzten 500ccm Titel 2001 auf einer Honda, nachdem er 1997 die 125ccm und 1999 die Viertelliter-Kategorie auf Aprilia gewonnen hatte.

Nachdem die Weltmeisterschaft 2002 offiziell zur MotoGP™ umbenannt wurde und 990ccm Maschinen Einzug hielten, gewann Rossi weitere vier Titel in Folge, zwei auf Honda und zwei nach einem sensationellen Wechsel zu Yamaha.

Zum Start der Saison 2007 begrenzten neue Regeln die Anzahl der Reifen an einem Grand-Prix-Wochenende und sorgten für einen Rückgang von 990ccm zurück auf 800ccm. Bridgestone unterstützte Ducati Pilot Casey Stoner, der der erste außergewöhnliche Fahrer dieser neuen Ära wurde, indem er sich 2007 den WM-Titel holte. 2008 kehrte Rossi an die Spitze zurück und holte seinen sechsten Titel in der Königsklasse. Stoner wurde Vizeweltmeister.

2009 wurde Bridgestone zum alleinigen Reifenlieferanten der MotoGP™ KLasse. Rossi feierte seinen siebten Titel in der Königsklasse und rückte auf Agostinis Titelrekord von acht auf, nachdem er gegen seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo kämpfte.

In den letzten Jahren wurde der Grand-Prix-Rennsport mit der Einführung der Moto2™ (600ccm 4-Takt) und der Moto3™ (250ccm 4-Takt, Einzylinder) anstelle der 250er und der 125er Klassen weiter modernisiert.

2012 wechselte die Königsklasse auf 1000ccm Maschinen und Yamaha Factory Racing Fahrer Lorenzo holte darauf seinen zweiten Titel. Der aktuelle MotoGP-Weltmeister ist Repsol Honda Team Pilot Marc Marquez, der 2013 seinen ersten MotoGP™ Titel in seiner Rookie-Saison feierte, brach zahlreiche Rekorde auf seinem Weg und wurde unter anderem der jüngste Titelträger der Königsklasse.

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