Lorenzo auf dem Podest, Rossi Vierter

Lorenzo back on podium as Rossi races to fourth
Sonntag, 13 Juli 2014

Jorge Lorenzo fuhr beim eni Motorrad Grand Prix Deutschland als Dritter wieder auf das Podest.

Durch einen Regenschauer kurz vor 14 Uhr kam es in Deutschland zu einem Massenstart aus der Boxengasse. Insgesamt 14 Piloten, darunter Rossi, Lorenzo, Marc Marquez und Dani Pedrosa fuhren aus der Boxengasse los, nachdem sie sich auf der Warmup-Lap zum Motorradtausch entschieden hatten. Stefan Bradl (LCR Honda MotoGP) war einer der wenigen Fahrer, die auf der Startaufstellung Slick-Reifen aufziehen ließen. Seinen Vorteil sollte der Deutsche bald verlieren.

Die beiden Movistar Yamaha MotoGP-Piloten fuhren das gesamte Rennen über konstante Zeiten. Die ersten Runden ging man noch vorsichtig an, denn gerade die Kurven 12 und 13 waren noch gänzlich nass. Lorenzo fand im Rennverlauf mehr Vertrauen und bahnte sich seinen Weg nach vorn.

Der Mallorquiner sah das Ziel am Ende mit zehn Sekunden Rückstand auf Marc Marquez, Valentino Rossi kam weitere neun Sekunden hinter seinem Teamkollegen über den Zielstrich.

„In den letzten paar Rennen bin ich ziemlich gut gefahren, daher war es in Assen sehr schade, nicht zu fighten“, kommentierte Lorenzo. „Im Trockenen hätten mir hier nur ein oder zwei Zehntel gefehlt, um mit Marc zu kämpfen, aber dann fing der Regen an. Ich bin ein paar Mal weit gegangen, weil die Karbonbremsen zu kalt waren. Ich hatte mich dann durch das komplette Feld zu kämpfen, darum bin ich ziemlich zufrieden.“

„Der Start war ziemlich verzwickt, denn so viele Fahrer waren so eng beisammen. Ich musste sehr vorsichtig sein“, fuhr er fort. „Die ersten Runden waren schwer, auch, weil die letzten beiden Kurven noch nass waren. Aber unsere Pace war gut, nur ein oder zwei Zehntel langsamer als Dani und Marc.“

Valentino Rossi erklärte: „Ich wusste, dass es hier sehr schwer werden würde, die Konkurrenz zu schlagen. Ich hatte gehofft, an Jorge dran bleiben zu können, aber er war heute schneller als wir und ich wurde Vierter. Ich bin mit der ersten Saisonhälfte ziemlich zufrieden. Ich habe schon fünf Podeste und vier zweite Plätze. Ich bin traurig, dass ich nicht gewinnen konnte, aber ich bin ziemlich schnell und konkurrenzfähig. Wir müssen so weiter machen und versuchen, Marc zu schlagen.“

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