Lorenzo auf Phillip Island am ersten Tag Schnellster

Lorenzo quickest on busy first day at Phillip Island tyre test
Montag, 3 März 2014

Jorge Lorenzo von Yamaha Factory Racing war am Montag auf Phillip Island der schnellste Fahrer des 3-tägigen Reifen Sicherheitstests, welcher noch andauert.

Mit seiner besten Zeit von 1’29.213 Min. setzte sich der Ex-MotoGP™ Weltmeister an die Spitze des Feldes. Rundenzeiten und die Entwicklung der Motorräder stehen diese Woche allerdings nicht im Mittelpunkt. Die Fahrer und Teams arbeiten an der Langlebigkeit der Reifen und haben über die 72 Stunden auf der australischen Strecke, einem speziellen Plan zu folgen.

Die Arbeit am Montag enthielt das Set-Up um die Reifen zu kontrollieren und kurze Sessions mit einer Auswahl von 6 verschiedenen neuen Reifen, manche mit neuer Mischung und andere mit neuer Konstruktion. Bridgestone verkleinert für den Dienstag die Auswahl der Reifen und am Mittwoch werden mit länger andauernden Sessions die am besten funktionierenden Optionen aussortiert.

Lorenzo haderte in Sepang letzte Woche noch mit der neuen 2014 Reifenspezifikation, so wird er, bedingt durch die Zeiten bei diesem Test der etwas anderen Art, dennoch erfreut sein in Führung zu liegen.

Auf dem zweiten Platz liegt Cal Crutchlow, er hat für Ducati 67 Runden gefahren, nachdem diese sich am vergangenen Freitag dafür entschieden hatten 2014 in der „Open“ Kategorie zu starten. Er war beeindruckende vier Zehntel schneller als sein auf Platz fünf liegender Kollege Andrea Dovizioso, der die ersten Stunden aufgrund einer Übernächtigung vermisste.

Valentino Rossi beendete den Tag als Dritter, rund eine halbe Sekunde hinter Lorenzo, mit Dani Pedrosa auf dem vierten Platz und 0,75 Sekunden hinter der Topzeit.

Ohne den verletzten Weltmeister Marc Marquez, der nicht an dem Test teilnimmt, teilen sich die fünf Fahrer eine gesamte Rundenzahl von 369 und liefern damit Bridgestone eine Menge an Daten.

Bei 9 neuen Dunlop Reifen zu testen, sind für die Moto2 Fahrer am Montag und Dienstag auf der Strecke jeweils 10 Runden mit jedem Reifen gefordert und somit die Anforderungen ein bisschen anders. Am letzten Tag geht es dann mit einer kleineren Auswahl des Gummis um die Renndistanz.

Ungeachtet des Wetters steht der Titelkandidat Tito Rabat an der Spitze der Moto2 Zeitenliste, gerade mal 2,3 Sekunden hinter den MotoGP Zeiten und fuhr dabei alles in allem 100 Runden. Rabats Gegner Nico Terol (Mapfre Aspar Team Moto2) war Zweiter und nahezu eine Sekunde hinter dem Marc VDS Racing Mann.

Während Terols Teamkollege Jordi Torres weitere sieben Zehntel dahinter auf dem vierten Platz der Moto2 Liste liegt, steht Rabats Kollege Mika Kallio auf dem dritten Platz. Kallio, der Finne, hatte in der „Siberia“ einen Highsider und lies danach seinen Arm durchleuchten, kann aber morgen ohne Verletzung die Testarbeit fortsetzen.

Die Ergebnisse des ersten Testtages hier.

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