Marquez: „In Katar werde ich nicht zu 100 Prozent fit sein"

Dienstag, 18 März 2014

Für Marc Marquez beginnt diese Woche die MotoGP™–Titelverteidigung, doch der Spanier laboriert auch noch an seinem gebrochenen Bein. Der jüngste Königsklasse-Weltmeister aller Zeiten wird nicht „zu 100 Prozent fit sein“.

Für Marc Marquez ist die Saisonvorbereitung 2014 alles andere als nach Plan verlaufen. Im Februar hat sich der Spanier beim Dirt Track das rechte Wadenbein gebrochen, daraufhin musste er zwei wichtige MotoGP™ Tests sausen lassen. Zuvor aber war er an allen drei Tagen des ersten Sepang-Tests 2014 an der Spitze gelegen.

Der 21-Jährige hat seither mit Volldampf an seiner Genesung gearbeitet und dabei auch spezielle Reha- und Physiotherapie-Programme in Anspruch genommen. Ob er aber schon wieder auf einem Level wie vor dem Trainingsunfall ist, wird sich erst diese Woche in Katar zeigen, wenn Marquez wieder im Sattel seiner Honda RC213V sitzen wird.

„Es war klar sehr enttäuschend für mich, dass ich zwei Tests verpasst habe, aber die gute Nachricht ist, dass es mir immer besser geht und der Knochen gut verheilt“, so Marquez. „Ich konnte schon mehr Übungen machen und muss jetzt mal schauen, wie es in Katar geht. Ich erwarte nicht, dass ich bei 100 Prozent sein werde, aber ich werde alles geben.“

„Das wichtigste ist, dass ich ein paar anständige Punkte hole und dann beim zweiten Lauf in Austin wieder fit bin. Als Weltmeister nach Katar zu kommen, das ist für mich neu - einen Titel zu verteidigen. Ich weiß, dass von der ersten Session an alle Augen auf uns gerichtet sein werden. Ich habe hier letztes Jahr mein erstes MotoGP-Podium geholt, das war etwas ganz besonderes.“

Marquez hat in Katar sogar in allen drei Klassen auf dem Podest gestanden: Dritter in der MotoGP (2013), Sieger in der Moto2 (2012) und Dritter in der 125ccm-Klasse (2010).

Bei Teamkollege Dani Pedrosa ist die Saisonvorbereitung etwas runder gelaufen. „Es war ziemlich positiv und wir konnten sowohl in Sepang, als auch auf Phillip Island viele Runden drehen“, so Pedrosa. „Wir haben gute Fortschritte gemacht, aber es gibt natürlich immer Raum für Verbesserungen. Seit wir in Australien fertig waren, habe ich mich auf meine Fitness und den Saisonstart konzentriert. Es waren mit den verschiedenen Trainingsprogrammen recht hektische Tage.“

„Das Wochenende in Katar ist ziemlich lang, da es über vier Tage geht. Im ersten Training ist das Grip-Level meist recht niedrig. Ich freue mich jetzt aber, dass es endlich los geht.“

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