Mike Webb über mögliche Änderungen an den Strecken von Catalunya/Sachsenring

Mike Webb on possible Catalunya/Germany track changes
Montag, 16 Juni 2014

Während des MotoGP™ Tests am Montag nach dem Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, diskutierte der Race Director Mike Webb über mögliche Änderungen an der Strecke des letzten Grand Prix, als auch am Sachsenring in Deutschland.

Als die Tests am Montag in Barcelona begannen, hatten die Fahrer 30 Minuten Zeit um in Kurve 10 eine kürzere Version auszuprobieren, welche 2004 eingeführt wurde und in der Formel 1 für mehr Überholmanöver sorgte.
 
„Es war eine Idee die von der Rider’s Safety Comission kam, beim Meeting welches wir an jedem Freitag vor dem Rennen haben und über alles diskutieren was mit der Sicherheit und den Strecken zutun hat, „erklärte Webb zu motogp.com. „Der Eingang in kurve Zehn ist im Highspeed Bereich und wir haben keine Möglichkeit die Auslaufzone zu erweitern. Als Alternative wurde das Layout der Formel 1 vorgeschlagen, welche eine engere Kurve 10 fahren und auf der Geraden früher bremsen - deshalb ist es langsamer. Daher versuchten wir ob diese Variante auch mit dem Motorrad funktioniert um die Sicherheit zu erhöhen.“ 
 
„Jetzt werden wir mit allen Fahrern, sowie der Race Direction ein Meeting anberaumen und es etwas tiefgehender diskutieren. Der erste Eindruck der von den Fahrern kam als sie von ihren Motorrädern stiegen war mehr oder weniger 50/50 aufgeteilt. Sie stimmten aber alle zu, dass die größere Auslaufzone sicherer ist. Es gab einen oder zwei Kommentare, dass aus der Natur dieser Kurve es sein kann, dass man sich öfters berühren würde; Es wird einen viel weiteren Eingang geben, der sich mehr zuzieht. Dies wird verschiedene Linien möglich machen, wodurch es sein könnte, dass zwei Fahrer die die Kurve auf verschiedenen Linien anfahren und, sobald die Linien aufeinandertreffen, sich dann aber berühren könnten. So gibt es positive als auch negative Aspekte und es ist im Moment ungefähr 50/50 geteilt.“
 
„Es ist zu früh um zu sagen was passieren wird. Die Sache ist, dass mit einer Alternative die an der Strecke vorhanden ist und auch öfters genutzt wird es kein großes Problem ist, das kann funktionieren. Auf der anderen Seite sollten wir eine hauptsächliche Zustimmung von den Fahrern - und von uns als die Organisation -  haben, das ist sicherer. Es ist relativ einfach es zu implementieren, denn der Asphalt existiert schon und wir müssen nichts Neues bauen.“
 
Webb bestätigte auch, dass am Donnerstag vor dem kommenden deutschen Grand Prix in zwei Rennen, auch die Geschichte um die Kurve 11 behandelt werden würde.
 
„Der Test wird am Donnerstag vor dem deutschen Grand Prix stattfinden,“ sagte er. „Wir hatten Ende letzten Jahres einen ersten Versuch. Es ist die Kurve 10, die sehr schnell ist, rechtsherum geht und wir in den letzten Jahren einige Stürze hatten. Über diese Kurve wurde schon viel in Sachen Sicherheit und wie man sie verbessern könnte diskutiert; sie langsamer machen hatten die Fahrer vorgeschlagen. Deshalb machten wir im letzten Jahr mit Loris Capirossi einen Versuch, verlangsamten sie mit variablen Kerbs und änderten dadurch das Layout. Es war soweit erfolgreich, aber für die letzte Entscheidung möchten wir, dass GP Fahrer auf MotoGP™ Motorrädern das mögliche Layout testen.
 
„Was wir machen werden ist, dass wir dort am Donnerstag temporäre Kerbs installieren werden und drei ausgewählte Fahrer - auf einer Honda, einer Yamaha und einer Ducati - fahren lassen, um deren Eindrücke zu bekommen ob es gut oder schlecht wäre oder ob es damit Probleme geben könnte ? Dies werden Informationen für die Zukunft sein; wir haben nicht die Zeit um die Strecke für den diesjährigen GP zu ändern, aber wenn der Test erfolgreich sein sollte, dann haben wir die Zeit um es für das nächste Jahr einzuführen.“
 
Danach gefragt ob auf dem Sachsenring temporäre Kerbs genutzt oder permanente Änderungen gemacht werden sollen, meinte Webb:
 
„Die Möglichkeit, dass man temporäre Kerbs nutzt besteht; wir machen dies schon auf anderen Strecken wie zum Beispiel in Indianapolis, aber wenn wir darauf verzichten können sind wir glücklicher. Es ist abhängig was von der Strecke her möglich ist. Ist es möglich, sofern der Asphalt vorhanden ist - was ist unter der Strecke und so weiter - das Layout dauerhaft zu ändern, oder muss es bleiben wie es ist und man verwendet temporäre Kerbs ? Es ist ein technische Angelegenheit was aktuell möglich ist, deshalb werden wir dies auch mit den Streckenbetreibern diskutieren, sobald wir die Entscheidung getroffen haben wie das Layout sein sollte.“
 
Das neunte Rennen, in Deutschland, wird am 13. Juli stattfinden.
TAGS Catalunya

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