Vierter Sieg von Pole für Marquez

MotoGP Jerez Race Repsol Honda reaction
Sonntag, 4 Mai 2014

Marc Marquez hat beim Gran Premio bwin de España in Jerez seinen vierten Saisonsieg von der Pole Position aus geholt - auf einer Strecke, auf der er zuvor noch nie gewonnen hatte.

Der Repsol Honda Pilot Marc Marquez hat nicht nur den Spanien GP in Jerez gewonnen, er ist in 1:39,841 Minuten auch die schnellste Rennrunde gefahren. Sein Teamkollege Dani Pedrosa wurde Dritter und setzte damit seine Podest-Serie fort.

Von der frühen Führung des Movistar Yamaha Duos aus Valentino Rossi und Jorge Lorenzo ließ sich Dominator Marquez nicht entmutigen. In den ersten Kurven hatte er zwar ein paar Plätze verloren, doch schon Ende der ersten Runde hatte er sich an beiden vorbeigeschoben.

Später wurde es ein einsames Rennen für den derzeitigen MotoGP™-Weltmeister, der sich einzig auf den Ausbau seiner Führung an der Spitze konzentrieren konnte. Keiner konnte ihm - einmal in Führung - mehr das Wasser reichen.

Ein glücklicher Marquez sagte: „Ich bin wirklich happy, dieser Sieg ist anders. Ich hatte dieses Wochenende etwas Probleme und das Level von Pedrosa, Jorge und Valentino war echt hoch, sie waren alle sehr stark. Am Anfang konnte ich einen Vorsprung herausfahren und pushen. Ich wusste, dass Dani und Valentino am Ende des Rennen stark sein würden und auf den neuen Reifen habe ich mich auch besser gefühlt, als auf den alten. Darum habe ich am Anfang Druck gemacht.“

Als nächstes kommt der fünfte Saisonlauf in Frankreich. „Le Mans ist ein Wochenende, wo das Wetter das große Fragezeichen wird. Wir waren letztes Jahr im Nassen dort Dritte und wir haben uns im Trockenen auch stark gefühlt. Aber jetzt genießen wir erst mal diesen Sieg und bereiten uns dann auf den Test morgen vor.“

Teamkollege Pedrosa mangelte es auf den ersten Runden etwas am Gefühl für den Vorderreifen. Er konzentrierte sich auf einen konstanten Rhythmus und konnte Lorenzo in der 20. Runde ein- und überholen. Am Ende scheiterten mehrere Versuche auch Rossi noch zu überholen.

„Es war von Anfang an ein hartes Rennen“, so Pedrosa. „Ich konnte das Motorrad nicht so gut kontrollieren, denn das Vorderrad rutschte. Ich konnte nicht puschen und bin zwei mal fast gestürzt. Ich habe mich dann für einen Rhythmus entschieden von dem ich wusste, dass ich mit ihm umgehen kann. Gegen Ende hat sich die Maschine besser angefühlt und ich konnte Lorenzo überholen. Zwei Runden vor Schluss bin ich an Rossi ran gekommen, aber leider fing das Hinterrad an zu rutschen und ich habe den Kontakt verloren. Es war ein hartes Rennen und schwer, nicht zu stürzen. Morgen haben wir einen wichtigen Test. Jetzt aber werden wir erst einmal mit Marc feiern!“

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