Nakamoto: ‘RCV1000R Piloten brauchen mehr Zeit’

Nakamoto: ‘RCV1000R riders need more time’
Dienstag, 11 Februar 2014

Die Piloten der neuen Honda RCV1000R brauchen einfach mehr Zeit, um sich mit der neuen Maschine vertraut zu machen. Das ist zumindest die Meinung des HRC Executive Vize-Präsidenten Shuhei Nakamoto, der Ende letzter Woche beim Sepang-Test die Situation zusammenfasste.

In dieser Saison werden vier Honda RCV1000R Motorräder in der Startaufstellung zu finden sein. Diese Bikes werden auch „Production Racer“ genannt und werden im Team Drive M7 Aspar von Nicky Hayden und Hiroshi Aoyama gefahren. Die anderen beiden Maschinen setzen Scott Redding im GO&FUN Honda Gresini Team und Karel Abraham im Cardion AB Motoracing Team ein.

Beim Test in Malaysia allerdings, geriet die Leistung des Motorrades ins Kreuzfeuer.

„Mit der fehlenden Leistung haben wir hier nicht wirklich viel auszurichten. Aber wir wissen, dass wir in diesem Bereich Probleme haben und darum wissen wir auch, dass wir dort versuchen müssen, etwas besser zu werden. Im Moment ist das ein wenig demoralisierend“, fasste Hayden, Weltmeister von 2006, zusammen.

„Ich sehe das in Punkto Grund-Leistung wie Nicky“, fügte Redding an. „Als ich hinter Colin Edwards oder Aleix Espargaro (FTR-Yamaha, NGM Mobile Forward Racing) herfuhr, sind sie mir aus den engen Kurven heraus einfach davongefahren. Bei mir ist es nicht so sehr der Top-Speed, sondern direkt der Kurvenausgang. Die Yamaha bleibt unten und schiebt einfach vorwärts - die sehen generell so aus, als hätten sie mehr Leistung.“

Nakamoto reagierte auf die Kritik und fasste die Situation, bei der die schnellste RCV1000R mit Hayden 1,9 Sekunden auf die Bestzeit verlor, zusammen:

„Der Rückstand ist groß, aber um ehrlich zu sein, Honda-Motorräder sind nicht einfach zu fahren. Die Fahrer brauchen etwas mehr Zeit, um die Maschine zu verstehen. Wir glauben, dass die Piloten auf ein konstantes Level kommen können.“

Nakamoto betonte außerdem, dass die Maschine ständig neue Updates erhalten wird:

„Bei Honda ist es üblich, dass die Entwicklung niemals still steht - und das nicht nur bei der Werksmaschine. Wenn wir etwas besseres finden, werden wir das den Teams sofort zur Verfügung stellen. Manchmal werden dadurch Extra-Kosten entstehen, aber wenn es zum Beispiel so etwas wie ein Kolben ist. Ein Kolben ist ein Kolben und wir würden dann von einem Team niemals etwas verlangen.“

Im Gegensatz dazu hat das FTR-Yamaha-Paket von Forward Racing die Schlagzeilen aus anderen Gründen bestimmt. Aleix Espargaro beendete den Test auf dem vierten Gesamtrang. Im Anschluss gab Einheitsreifen-Lieferant Bridgestone bekannt, dass die Open-Maschinen wie die Honda RCV1000R und die FTR-Yamaha diese Saison weichere Hinterreifen erhalten werden. Diese wurden bisher von CRT-Maschinen eingesetzt.

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