Pedrosa über seine Form 2014, seine Rennphilosophie und die Zukunft

Pedrosa on 2014 form, his race philosophy and the future
Dienstag, 10 Juni 2014

Vor seinem Heimrennen, dem Gran Premi Monster Energy de Catalunya, sprach motogp.com  mit Dani Pedrosa von Repsol Honda.

Nachdem er zu Beginn der Saison noch in Podium Form war, wurden die letzten beiden Rennen  von Arm Pump Problemen behindert, Pedrosa hätte nichts lieber, als dass er mit einem ersten Sieg seine Position in der Gesamtwertung verbessern könnte.

Pedrosa gab ein paar Einsichten in den ersten Teil seiner Saison und erklärte seine Ziele für die Rennen wobei er meinte, „Wir haben dieses Jahr versucht die schlechten Punkte aus der letzten Saison zu beseitigen und uns über die gesamte 45 Minuten eines Rennens zu steigern, speziell in den letzten 20 Minuten. Ich konnte es verbessern, aber auf der anderen Seite verlor ich etwas an Aggressivität in den ersten 20 Minuten. Auf einer Seite haben wir gewonnen und auf der anderen Seite verloren.“

Seine Form im Vergleich zu seinem Gegner, dem Weltmeister Marc Marquez, der die ersten sechs Rennen der Saison 2014 gewinnen konnte, kommentierte Pedrosa, dass sie verschiedene Wege hätten um das Beste aus der Honda RC213V herauszuholen und bis jetzt hätte sein Rivale in dieser Saison sein Bike mehr ausgequetscht.

„Du hast ein paar Komponenten welche die selben sind, aber dann liegt es an Dir damit umzugehen, und in dem Fall hat Marc in den ersten Rennen für sich die perfekte Konfiguration gefunden, wo ich noch etwas Probleme am Anfang der Rennen hatte, meinte der erfahrene Spanier. „Wir haben zwar das gleiche Material aber am Ende ist es der Fahrer der das Motorrad bewegt, das darf man nicht vergessen. Das ist wie wenn zwei Menschen die gleichen Schuhe haben aber deshalb laufen sie den Marathon noch nicht gleich schnell.“

Zu dem, was den besonderen Fahrer ausmacht, fügt Pedrosa hinzu, „Was du am meisten spürst wenn Du mit deinem Motorrad fährst ist, wenn du nur mit deinem Motorrad alleine bist und alles andere drum herum vergisst. Du vergisst wo Du bist und was Du machst, du vergisst alles, du fühlst nur das Motorrad. Dann machst du das was du damit machen möchtest und fühlst die Kraft, und du spürst was die Reifen machen. Das sind die Momente die mir gefallen.“

„Das macht dich dann so glücklich, dass du immer versuchst dieses Gefühl wieder zu haben und es dauert viele Stunden und viele Runden bis du wieder dort bist. Weil das Motorrad nicht passt, die Reifen nicht arbeiten oder du nicht gut fährst. Aber es ist ein ganz kleiner Prozentsatz wenn Du dich in dem kleinen Moment des Speeds als Eines mit deinem Motorrad fühlst. Das macht dich so glücklich, dass du andauernd nach diesem Gefühl suchst. Das ist meine Motivation.“

Zwischendurch meint er zum kniffligen Start der aktuellen Saison von Jorge Lorenzo, dem MotoGP Weltmeister von 2010 und 2012, „Wenn Du die Erfolge von Jorge in den letzten Jahren betrachtest, das ist schon beeindruckend. Er ist immer Erster oder Zweiter in der Weltmeisterschaft und immer mit vielen Siegen und guten Resultaten. Vielleicht ist er aktuell nicht in Bestform, aber alle Fahrer haben Höhen und Tiefen in ihrer Karriere und Jorge hielt sein Level für eine sehr lange Zeit hoch, ich kann nicht viel über ihn sagen, denn ich stecke nicht in seinen Schuhen, aber ich denke nicht, dass er ein ernstes Problem hat.“

Abschließend fasst Pedrosa zu seiner Zukunft und was nach der Saison 2015 sein wird zusammen, „Meine erste Wahl ist immer mit Honda weiterzumachen. Ich war dort meine komplette Karriere und da wir uns gegenseitig respektieren, sprechen wir als erstes miteinander. Es ist im Moment nichts auf dem Tisch, aber Honda ist meine erste Wahl.“

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