Lorenzo beendet Phillip Island-Besuch an der Spitze

Phillip Island tyres test Day 3
Mittwoch, 5 März 2014

Auf seiner vorletzten Runde des Phillip Island Reifen-Sicherheitstests hat Jorge Lorenzo die Bestzeit der drei Tage abgeliefert. Er kam auf 1:29,068 Minuten.

Yamaha Factory Racing Pilot Jorge Lorenzo hat den Australien-Test an allen drei Tagen dominiert und jeweils die Bestzeit abgeliefert. Begünstigt wurde dies einmal mehr durch die Abwesenheit von Weltmeister Marc Marquez, der zu Hause in Spanien an seinem gebrochenen Bein laboriert.

Am Mittwoch wurden die Arbeiten auf der Piste durch einen ganz kurzen Regenschauer und durch zwei Abbrüche nach Stürzen von Moto2™-Pilot Tito Rabat unterbrochen. Ansonsten aber konnten Bridgestone und Dunlop noch einen produktiven Tag anhängen.

Bei diesem Test ging es in erster Linie ums Finden der richtigen Reifen für den Grand Prix im Oktober und weniger um schnelle Rundenzeiten oder die Weiterentwicklung der Maschinen. Trotzdem dürfte Lorenzo mehr als zufrieden darüber sein, dass er konstant schneller als seine Kontrahenten fahren konnte - gerade, nachdem er sich letzte Woche in Sepang von den Reifen so frustriert gezeigt hatte.

Am heutigen letzten Tag fuhr Lorenzo eine starke Rennsimulation, bei der er eine ganze Reihe von Runden im tiefen und mittleren 1:30er Bereich fahren konnte. Seine beste Rundenzeit fuhr er allerdings auf Reifen der 2013er Generation.

Zweiter am letzten Tag - und in der Gesamtwertung des Tests - wurde Dani Pedrosa. Der Repsol Honda Pilot fuhr am Mittwoch eine Zeit von 1:29,458 Minuten, seine persönliche Bestmarke der Woche war eine 1:29,281. Für Pedrosa geht es - wie für seine MotoGP™-Kollegen auch - nun zu einer wohlverdienten Pause vor dem Saisonauftakt in Katar. In den letzten acht Tagen wurden deren sechs getestet - ein immenses Pensum.

Andrea Dovizioso aus dem Ducati Team schloss den Test diese Woche mit einer Zeit von 1:29,387 als Dritter ab. Am Mittwoch packte der Italiener aber aufgrund anhaltender Krankheit früh zusammen und beließ es bei 23 Runden und Tagesrang fünf.

Insgesamt Vierter, Dritter heute - so schloss Valentino Rossi den Test ab. Am Ende verlor er eine halbe Sekunde auf seinen Yamaha-Teamkollegen Lorenzo. Trotzdem betonte der Italiener, dass er sich um einiges stärker, als letztes Jahr um diese Zeit fühlt. Rossi testete außerdem eine neue Verkleidung, die Lorenzo schon gestern zur Verfügung gehabt hatte. Seine Rennsimulation brach der 35-Jährige plötzlich ab, war auf dem 13-Runden-Run aber schnell unterwegs.

Auch Cal Crutchlow fuhr eine Rennsimulation, musste diese aber nach 18 Runden mit Reifenproblemen vorn abbrechen. Der Engländer wurde diese Woche Fünftschnellster, am Mittwoch klassierte er sich auf Rang vier. Rundenzeitentechnisch ist er mit der „Open“-Ducati jetzt aber schon auf dem Level angekommen, wie sein Teamkollege Dovizioso.

Großes Gesprächsthema in der Moto2 war der zweite Sturz des Tages von Tito Rabat. Der Spanier zerstörte seine Marc VDS Racing Kalex nahezu komplett, blieb dabei aber glücklicherweise unverletzt. Er beendete den Test mit nu unglaublichen 3,1 Sekunden Rückstand auf Lorenzo - und das mit der 600er Maschine!

Jordi Torres vom Mapfre Aspar Team war der einzige Moto2-Pilot, der sich am letzten Tag noch einmal steigern konnte. Trotzdem musste er sich mit dem dritten Rang der mittleren Klasse zufrieden geben: Vor ihm stand Marc VDS Racing Pilot Mika Kallio, hinter ihm Teamkollege Nico Terol.

Diejenigen MotoGP™-Piloten, die auf Phillip Island getestet haben, werden erst beim Saisonauftakt in Katar (20. - 23. März) wieder auf ihren Maschinen sitzen. Der Rest der Königsklasse wird ab kommenden Freitag (7. März) bis Sonntag (9. März) für drei Tage in Losail testen.

Ergebnisse Reifen-Sicherheitstests Phillip Island.

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