Redding und die Honda RC213V-Optionen für 2015

Montag, 1 September 2014

Michael Bartholemy, Team Principal beim Marc VDS Racing Team und Manager von Scott Redding, sagt, dass eine Honda RC213V noch immer eine klare Möglichkeit für den Briten ist.

Als Moto2™ Vize-Weltmeister 2013 ist Scott Redding in die Königsklasse aufgestiegen. In der MotoGP™ verkauft sich Redding derweil alles andere als schlecht, fuhr am Sonntag als bester Brite beim Grand Prix von England über den Zielstrich. Außerdem stellte er auf seiner Rookie-Saison schon mehrfach die beste Open Honda RCV1000R.

Redding liegt derzeit auf dem zwölften Gesamtrang der Weltmeisterschaft, nur fünf Zähler hinter seinem GO&FUN Honda Gresini Teamkollegen Alvaro Bautista auf einer Werks-Honda RC213V. Manager Bartholemy hat derweil bestätigt, dass die Verhandlungen auf ein konkurrenzfähiges MotoGP™-Motorrad für 2015 noch immer laufen.

Etwas Hausaufgaben liegen aber noch vor den beiden, wie Bartholemy sagt. „Am 31. Juli haben wir die Bestätigung zum Werksmotorrad und Gresini erhalten und das bringt uns in eine delikatere Situation, als wir das gewollt haben. Darum haben wir den Vertrag mit ihnen unterschrieben und wie wir den unterschrieben hatten, waren wir ziemlich happy. Dann hat Fausto (Gresini) ein paar Tage später mit uns gesprochen und uns gesagt, dass er nächstes Jahr ein paar finanzielle Probleme hat und dass er nicht weiß, ob er sich das Motorrad wird leisten können oder nicht. Von da an fingen die Probleme etwas an.“

„Zur Zeit garantieren uns die HRC, (Shuhei) Nakamoto und (Livio) Suppo, dass Scott nächstes Jahr auf einer Werks-Honda fahren wird, aber sie müssen noch schauen, wo dieses Motorrad eingesetzt werden kann. Ich glaube sie sprechen mit Lucio (Lucio Cecchinello, LCR Honda MotoGP) und Aspar und sie haben uns ein Angebot gemacht. Wir haben seit etwas über einer Woche ein Angebot für das Motorrad auf dem Tisch.“

Ob das Marc VDS Racing Team in die MotoGP aufsteigen und sich dort mit Redding wieder vereinen könnte, erklärte Bartholemy wie folgt: „Ich weiß nicht, wie es bei Lucio und Aspar aussieht, ich habe keine Idee. Nachdem ich von HRC diese Möglichkeit bekam, habe ich mich mit Marc getroffen (Marc van der Straten, Marc VDS Racing Team) und Marc will Scott helfen, aber er will nicht die ganzen Kosten tragen.“

„Das verstehe ich vollständig. Die Hilfe, die uns Marc in so kurzer Zeit gegeben hat, und für ein solches Projekt in den nächsten drei Jahren noch geben wird, hätte uns nie, nie, niemals jemand anderes gegeben, davor muss ich meinen Hut ziehen. Aber für nächstes Jahr haben wir definitiv noch nicht alles beisammen, was wir brauchen.“

Auf Redding sind derweil auch andere Teams aufmerksam geworden und haben sich nach seinen Diensten erkundigt, wie Bartholemy bestätigt. „Abgesehen davon haben wir zwei Werke, die in den nächsten zwei Jahren Scott gern auf ihrem Bike sehen würden. Wir haben ein weiteres Werk, was ab 2016 an Scott interessiert ist, aber da müsste er nächstes Jahr in einem anderen Team geparkt werden. Auch wenn alles ziemlich spät kommt, ist er noch sehr gefragt und viele wollen ihn haben. Jetzt liegt es einfach daran, mit was Honda daher kommt. Auch, damit er aus dem Gresini-Vertrag heraus kommt, das wird jetzt die große Arbeit für uns.“

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