Piloten mit Umbauten am IMS größtenteils zufrieden

Riders give positive reactions to IMS modifications
Freitag, 8 August 2014

Die MotoGP™-Piste des Indianapolis Motor Speedway wurde vor dem diesjährigen Auftritt der Zweirad-Asse umgebaut und bekam einen neuen Asphalt. Die Piloten zeigten sich nach den ersten beiden freien Trainings auf dem Brickyard größtenteils begeistert.

Der IMS Grand Prix Circuit ist in einigen Kurven und Bremszonen umgebaut worden. Die Idee dahinter war, mehr Überholmöglichkeiten zu schaffen. Die Kurven 3, 4, 7, 15 und 16 wurden überarbeitet, das komplette Infield der Piste bekam einen neuen Asphalt.

Nach der Re-Strukturierung ist die neue Piste um runde 50 Meter kürzer, als die alte geworden. Die 16 Kurven – zehn Links und sechs Rechts – sind geblieben. Nach dem ersten Trainingstag gaben die MotoGP-Piloten ein größtenteils positives Feedback dazu.

Weltmeister Marc Márquez (Repsol Honda) sagte nach dem zweiten Training: „Der neue Asphalt ist eine Verbesserung. Der Grip ist noch ungefähr gleich, aber die Bodenwellen sind weg und das ist besser für uns Fahrer. Für die Honda war die alte Streckenführung etwas besser, aber jetzt ist es eine eher normale Strecke und ich glaube, dass Yamaha etwas aufschließen wird können. Aber wenn wir das Setup ordentlich hinbekommen, können wir um den Sieg kämpfen.“

Jorge Lorenzo, zweifacher MotoGP™-Weltmeister, sagte: „Die Kurven, die umgebaut wurden, waren in der Vergangenheit zu langsam. Jetzt müssen wir bei unserem Motorrad nicht mehr in den ersten Gang runter, was es etwas besser macht. Das mag ich. Die Wellen sind auch weg, es ist ziemlich eben und der Grip ist insgesamt auf einem konstanteren Level.“

Lorenzos Movistar Yamaha MotoGP-Teamkollege Valentino Rossi sagte: „Der erste Eindruck ist gut und mir gefällt das neue Layout. Gerade der Asphalt, die Qualität des Teers ist viel besser. Es ist leichter Motorrad zu fahren und wir haben mehr Grip.“

Stefan Bradl vom LCR Honda Team sagte: „Es ist schön und ich hatte beim Fahren mehr Spaß als letztes Jahr. Die Streckenführung ist flüssiger geworden. Der Asphalt ist auch nicht schlecht. Insgesamt wurde hier ein guter Job gemacht.“

Monster Yamaha Tech 3 Pilot Bradley Smith sagte: „Man muss dem Indianapolis Motor Speedway danken, denn sie haben großartiges geleistet. Zusammen mit der FIM haben sei einen guten Plan entworfen und der neue Asphalt ist sehr gut, die neuen Kurven auch. Es macht jetzt richtig Spaß, hier zu fahren. Außerdem sind die vielen erste Gang Ecken weg, was den Yamahas immer entgegen kommt!“

Masao Azuma, Chief Engineer des Bridgestone Motorcycle Tyre Development Department, sagte: „Der neue Teer hat den Grip auf der ganzen Strecke auf ein konstantes Level gehoben, was es den Fahrern leichter macht, die Leistung ihrer Reifen einzuschätzen. Auch wenn wir aufgrund des Umbaus keine direkten Vergleiche bei den Rundenzeiten ziehen können, war die heute Bestzeit um fünf Sekunden schneller, als der alte Rundenrekord.“

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