Der Technikchef von Rins über die Anpassung zur neuen Honda

Freitag, 4 April 2014

 

Das Estrella Galicia 0,0 Team vollzog vor der Weltmeisterschaft 2014 den Wechsel zur Honda Moto3™ Maschine, was bedeutete, dass es für die verantwortlichen Mechaniker viel Arbeit gab um das Setup für die Rennmaschinen von Alex Rins und Alex Marquez vorzubereiten.

 

Während der Wintertests erhielt das Team Evolutions-Motorräder, mit der sie sich für die neue Saison vorbereiteten und wenn es vor dem Rennen in Katar auch nicht den Anschein hatte, dass man für da Rennen bereit wäre, aber man hat es trotzdem rechtzeitig geschafft.

Nach der Dominanz von KTM in 2013 war es eine Herausforderung um ab dem ersten Rennen konkurrenzfähig zu sein. Wie auch immer, Rins holte sich in Losail die Poleposition mit 0,152 Sekunden Vorsprung vor Marquez und nahezu 0,4 Sekunden vor seinem nächsten Gegner auf einer KTM – Jack Miller auf der dritten Startposition.

Ein schlechter Start hinderte Rins an mehr, aber er war nur 0,5 Sekunden vom Podium entfernt, während Marquez den Sieg um nur 0,238 Sekunden verpasste. Wie hat das Team dies aus technischer Sicht hinbekommen?

Rins’ Cheftechniker, Carlos Perez sprach mit motogp.com über die Arbeit die sie in den letzten Monaten zutun hatten, „Es war kein leichter Job über den Winter, teilweise wegen des neuen Motorrades und auch weil wir bei den Tests mit dem Wetter Pech hatten. Dann verletzte sich auch noch Rins an der Hand und musste operiert werden. So konnten wir in der Vorsaison mit den Motorrädern nur 1000km fahren.“

Perez setzt fort, „Wir hatten einen klaren Plan zu verfolgen und das Motorrad entwickelte sich durch die Tests. Wir bekamen die letzte Version des Motors erst beim letzten Test in Jerez. Wir sind mit der Arbeit die Honda macht sehr zufrieden und wir sind darauf gespannt wie konkurrenzfähig wir sein werden. In Katar haben wir gesehen, dass wenn die Fahrer mehr Runden absolvieren, wir auch ein besseres Setting für die Rennen herausfinden können.“

Im Vergleich zur Situation von 2013, als das Team von der Suter Honda auf das KTM Paket wechselte, erklärt Perez, „Im letzten Jahr war es eine ähnliche Situation weil wir uns an ein neues Motorrad gewöhnen mussten, da hatten wir in der Vorsaison noch mehr Arbeit, und wir mussten während des Katar Wochenendes auch sehr hart arbeiten um für das Rennen gut aufgestellt zu sein. Ganz klar, wir haben jetzt andere Waffen gegen die anderen Hersteller und auf einigen Strecken werden wir Vorteile haben und auf Anderen auch wieder nicht, das wird von der Streckencharakteristik abhängen.“

Abschließend gefragt, nach dem Wechsel des Herstellers im Jahr bevor sich das Reglement der Moto3™ ändert, wenn die maximale Drehzahl von 14.000 U/Min. auf 13,500 U/Min. in 2015 reduziert wird, kommentierte Perez: „Es ist immer gut wenn man mit einem Motorrad Erfahrungen macht. Dieses Jahr können wir mit dem Motorrad arbeiten um zu sehen wie es funktioniert und im nächsten Jahr wird es, bedingt durch das Drehzahllimit von 13.500 U/Min. einen neuen Motor geben. Dann haben wir wieder was zutun. Das ist ein neues Projekt, für das wir wieder Zeit aufbringen werden.“

 

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