Schwantz testet MotoGP-Suzuki in Austin

Mittwoch, 16 April 2014

Ex-Weltmeister Kevin Schwantz hat diese Woche mit dem Suzuki MotoGP Test Team auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas, getestet.

Kevin Schwantz, Weltmeister von 1993, ist zuletzt 2006 ein MotoGP-Rennen gefahren. In Texas drehte er 11 Runden und kam auf eine Bestzeit von 2:12,75 Minuten.

Schwantz testete dabei auch die GSX-R1000 des Yoshimura Superbike Teams. „Ich bin nach dem GSX-R1000 Superbike auf die MotoGP-Maschine und es fühlte sich an, wie wenn du von der 500er auf die 250er steigst“, so Schwantz. „Das MotoGP Bike ist so klein und kompakt! Das Bike lässt sich lenken, beschleunigt, fährt schnell. Es macht einfach alles und ich hatte Spaß und habe es richtig genossen.“

„Mit dem Bike hast du Power und Bremsen, darum bremst und beschleunigst du, das Motorrad macht den Rest. Ich denke, Suzuki sollte jetzt wieder Rennen fahren – je früher desto besser! Du kannst viel testen, aber erst im Rennen verstehst du alles. Nachdem ich die MotoGP-Maschine gefahren bin, schätze ich die GSX-R viel mehr und ich will mit ihr weiter arbeiten, um mich auf mein Rennen in Suzuka im Juli vorzubereiten. Morgen werde ich nur die GSX-R fahren.“

Am Montag herrschten in Austin um einiges kühlere Temperaturen, als noch am Wochenende zuvor beim zweiten Saisonlauf der MotoGP. Außerdem zog schließlich noch ein heftiger Regenschauer auf und verschmutzte die Strecke zusätzlich. Suzuki MotoGP Test-Pilot Randy de Puniet drehte 56 Runden und kam auf eine Bestzeit von 2:06,41 Minuten. In der Vormittagssession wurde vorrangig an der Abstimmung des neuen Chassis gearbeitet, außerdem wurde für den ersten Test auf dieser neuen Strecke das Getriebe angepasst.

„Das ist für Suzuki eine neue Strecke, aber auch ich habe seit Februar nicht mehr auf dem Motorrad gesessen“, so de Puniet. „Wir haben viel Zeit mit verschiedenen Abstimmungen und Getriebeübersetzungen verbracht, haben dann zwei Rahmen verglichen und haben bestätigt, dass der besser der ist, den wir schon in Sepang gewählt hatten. Wir konnte noch mal bestätigen, dass der im Kurveneingang stabiler ist. Am Nachmittag haben wir verschiedene Mappings probiert.“

Suzuki MotoGP Test Team Manager Davide Brivio fügte an: „Auf einer komplett neuen Strecke für uns ein positiver Tag. Eines der Hauptziele ist es, die neue Elektronik weiter zu entwickeln und wichtige Informationen über diese Strecke zu sammeln, wenn wir hier nächstes Jahr Rennen fahren wollen.“

„Das haben wir heute gemacht, aber wir konnten auch an der Abstimmung des Bikes arbeiten und Chassis’ vergleichen. Die Rundenzeit war für den ersten Tag nicht schlecht und wir hoffen, dass wir uns morgen noch weiter Verbessern, wenn es hoffentlich etwas wärmer und die Strecke etwas sauberer wird.“

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