Suzuki beendet Test-Session in Austin

Donnerstag, 17 April 2014

Das Suzuki MotoGP Test Team hat die Sessions auf dem Circuit of the Americas in Austin beendet und wird Ende des Monats in Argentinien wieder angreifen.

Am Donnerstag waren einmal mehr die Testpiloten Randy de Puniet und Nobuatsu Aoki auf der Piste unterwegs, hinzu kam auch wieder Kevin Schwantz, der 500ccm Weltmeister von 1993. Auch das Yoshimura Suzuki AMA Superbike Team war bei diesen Tests mit dabei. Am Donnerstag fand man dabei weitaus bessere Bedingungen als tags zuvor vor: Die Asphalttemperaturen stiegen auf 39 Grad Celsius.

De Puniet spulte insgesamt 62 Runden ab und kam auf eine Bestzeit von 2:05,85 Minuten. Damit war er im Vergleich zum Mittwoch um über eine halbe Sekunde schneller gewesen.

Randy de Puniet:

„Ich bin froh, dass wir bei der Gasannahme und der Traktionskontrolle einen großen Schritt machen konnten. Wir haben auch eine Weile gebraucht, um mit der neuen Elektronik das richtige Setup zu finden. Am Ende hatten wir einen guten Kompromiss. Wir haben weiter mit unserem präferierten Chassis gearbeitet und das hat heute richtig gut funktioniert. Das Paket ist definitiv besser und ich hätte gern noch einen Extra-Tag gehabt, um weiter arbeiten zu können, denn gestern haben wir die meiste Zeit damit verbracht, das Bike auf die neue Strecke abzustimmen und uns mit der neuen Elektronik vertraut zu machen. Auch war ich ein paar Wochen nicht mehr gefahren und musste erst einmal wieder das Gefühl zurück bekommen.“

„Trotzdem konnten wir uns heute auf dem Rennreifen im Vergleich zu gestern sehr steigern und eine gute Pace finden. Leider konnte ich am Ende des Tages nicht noch mal auf Zeitenjagd gehen, da wir ein kleines Problem mit der Maschine hatten und eine halbe Stunde Streckenzeit verloren. Aber ich fühle, dass wir das Potenzial für weitere Verbesserungen hatten. Jetzt geht’s nach Argentinien, was eine komplett neue Strecke ist, aber ich bin froh, dass wir dort hin gehen und ich hoffe, dass ich das Feuer aus diesem Test hier mitnehmen kann.“

Satoru Terada, Projekt-Leiter und Team Suzuki MotoGP Team Director:

„Wir haben hier ein paar neue Motor- und Chassis-Spezifikationen mit her gebracht und einen guten Mix gefunden. Wir haben auch an einer guten Kombination der Elektronik-Abstimmung mit den neuen Motorausbaustufen gearbeitet und wir sind mit den Ergebnissen zufrieden. Wir konnten heute auch unsere Chassis-Wahl bestätigen.

„Was unsere Leistung hinsichtlich der Rundenzeiten angeht, hätte es am Ende besser laufen können, aber das wichtigste ist, dass wir mit guten Informationen über Strecke und Motorrad aus Austin abreisen können. Wir durften außerdem sehen, wie Kevin Schwantz unser neuestes MotoGP™ Motorrad gefahren ist und das Yoshimura Team, unterstützt von Suzuki Motor of America, hat die Piste mit uns geteilt. Jetzt schauen wir nach vorn nach Argentinien, wo wir nach dem MotoGP™-Rennen am Dienstag und Mittwoch wieder testen werden.“

Die dritte Saisonstation der MotoGP™ Weltmeisterschaft wird am Sonntag, dem 27. April auf dem Termas de Rio Hondo Circuit in Argentinien stattfinden.

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