Tech3 stellt in Texas die besten Yamahas

Tech 3 Austin race review
Montag, 14 April 2014

Die Monster Yamaha Tech3 Piloten haben beim zweiten Lauf der MotoGP™ Weltmeisterschaft 2014 mehr als geglänzt: Bradley Smith und Pol Espargaro donnerten zu ihren besten Königsklasse-Resultaten.

Bradley Smith holte den fünften Platz und verpasste sein erstes Podest nur knapp. Teamkollege Pol Espargaro donnerte als Sechster über den Zielstrich und holte als bester Rookie seine ersten MotoGP-Punkte.

Vom achten Startplatz aus war Smith zunächst etwas zurückgefallen, fand aber schnell einen guten Rhythmus und marschierte durchs Feld. Ein paar Runden später lag er auf dem siebten Rang, dann kassierte er die Werks-Yamaha von Valentino Rossi. In der 14. Runde ging Smith an seinem Teamkollegen vorbei und schloss zu Rang fünf auf. Dort mischte er sich in den Fight um die Podesplätze.

Smith legte sich schließlich hart mit Stefan Bradl an und tauschte mit dem Deutschen mehrfach die Positionen. Der Honda-Pilot behauptete allerdings den vierten Rang. Auch wenn die Yamahas insgesamt sehr große Schwierigkeiten auf dieser Piste hatten, konnte Smith die beste Maschine des Herstellers mit den drei Stimmgabeln stellen und zeigte sich zufrieden.

„Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden“, so Smith. „Die 21 Runden sind die anstrengendsten im Kalender, das ist die härteste Strecke der ganzen Saison. Ich war in den ersten Runden etwas zu aggressiv und habe die Bremsen überhitzt. Auch der Vorderreifen wurde extrem warm. Als sich die Reifen einmal stabilisiert hatten, machte ich mich auf nach vorn. Ich habe dann gedacht: Entweder es geht, oder es geht nicht. 12 Runden vor Schluss habe ich gesehen, dass ich eine Chance nach vorn hatte. Ich nahm mich zusammen und schloss zu Bradl auf. Ich habe alles gegeben und als wir in diesen links-rechts-links Abschnitt kamen, versuchte ich innen vorbei zu gehen. Meine Herz schlug mir bis zum Hals. Ich setzte alles auf eine Karte. Ich bin sehr zufrieden, dass ich bester Yamaha-Fahrer war.“

Rookie Espargaro holte derweil auf dem COTA seine ersten Punkte und beendete das Rennen auf dem sechsten Platz als starker, bester Rookie.

„Mit dem Ergebnis heute bin ich wahrlich zufrieden“, sagte er. „Ich habe meine erste MotoGP-Zielankunft als Sechster vor den Werks-Yamahas geschafft, das macht mich stolz. Ich wusste, dass ich am Anfang so hart es ging pushen musste, da ich den Anschluss nicht verlieren wollte. Ich habe vielleicht etwas zu sehr gepusht und konnte den Rhythmus nicht bis zum Schluss halten. Ich bin aber happy, dass ich in gewissen Phasen mit meinem Teamkollegen fighten konnte, denn Bradley ist dieses Jahr richtig schnell. Die zweite Yamaha im Feld zu sein bedeutet wohl auch, dass wir keinen schlechten Job gemacht haben.“

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