Tech 3 Piloten mit Strategie-Fehlern

Tech 3 riders regretting strategic errors
Montag, 30 Juni 2014

Die Monster Yamaha Tech 3 Piloten Bradley Smith und Pol Espargaro fanden am Samstag in Assen wechselnde Bedingungen vor. Schon ehe das Renne zu Ende war, bereuten sie ihre jeweiligen Strategien.

Smith holte den achten Platz und blieb nur knapp hinter GO&FUN Honda Gresini Pilot Alvaro Bautista zurück. Der Engländer ist sich aber bewusst, dass ein Boxenstopp eine Runde früher ihm Platz fünf hätte bringen können.“

„Bei der Strategie haben wir mit den Reifen, Mischungen und so weiter im Nassen und Trockenen das Richtige gemacht“, so Smith. „Es war aber ein Fehler, dass wir eine Runde zu lange draußen blieben und zehn Sekunden verloren haben. Wir hätten eher auf Slicks gehen müssen. Ich ärgere mich selbst etwas, wenn ich meine Pace auf Slicks sehe. Ich fuhr die drittschnellste Zeit. Wir hätten um Rang fünf fighten können.“

„Trotzdem haben wir getan, was wir konnten. Im Regen hatten wir Probleme, wie alle Yamahas. Sobald ich Slicks drauf hatte, habe ich mich zuhause gefühlt. Ich bin bester derjenigen geworden, die in Runde 7 zum Stopp kamen. Da hat also von denen mit der gleichen Strategie keiner etwas besser gemacht als ich. Schade, dass unsere Strategie einfach nicht funktioniert hat.“

Teamkollege Pol Espargaro hatte im letzten Jahr das Moto2™-Rennen von der Pole Position gewonnen. Dieses Jahr fand er komplett andere Voraussetzungen vor. Er musste acht Runden vor Schluss aufgeben.

„Es war verrückt“, sagte der Spanier. „Bis da hin war ich mit diesem Motorrad noch nie im Nassen gefahren – und es war ja noch nicht mal nass, aber gemischt. Wir mussten eine Entscheidung treffen. Als ich Valentino (Rossi, Movistar Yamaha MotoGP) auf Slicks sah, dachte ich auch, dass das eine gute Entscheidung sei. Aber es regnete wieder. Unsere Entscheidung war komplett falsch. Vor dem Regen, in der Startaufstellung, waren wir bei unserer Entscheidung zuversichtlich. Aber nachher regnete es wieder und alles war anders. That’s Racing.“

„Ich bin dann wieder auf Regenreifen raus, falls es wieder anfängt. Wir hätten Glück gehabt, wenn etwas auf der Welt passiert wäre – ein Meteorit oder so was [lacht]. Nein, ich musste die Regenreifen probieren, aber als ich sah, dass es nicht mehr regnen würde, habe ich aufgehört.“

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