Rossi mehr als zufrieden, Lorenzo verpasst perfekte Runde

Yamaha Complete First MotoGP Test of 2014
Donnerstag, 6 Februar 2014

Die Yamaha Factory Racing Kollegen Valentino Rossi und Jorge Lorenzo haben den dritten und letzten offiziellen Testtag der MotoGP™ in Sepang auf den Rängen zwei und drei abgeschlossen.

Der Sepang-Test war für beide Yamaha-Piloten ein Erfolg. Doch gerade Valentino Rossi zeigte sich besonders zufrieden. Der neunfache Weltmeister brach seine eigene Sepang-Bestzeit und kam unter die 2:00-Minuten-Marke. Nur zwei Zehntelsekunden trennten ihn am Ende von der Bestzeit von Marc Marquez.

Rossi und Teamkollege Jorge Lorenzo nutzen den heutigen heißen Nachmittag in Malaysia für eine Rennsimulation mit der M1.

„Der Test war sehr gut, ich bin happy“, so Rossi enthusiastisch. „Insbesondere über den zweiten Platz und noch mehr über die Rundenzeit, die die beste meiner Karriere in Sepang ist. Es ist das erste Mal, dass ich unter 2:00 Minuten gefahren bin und dann nur eine Zehntel hinter Marc und dem Streckenrekord.“

„Ich konnte auf dem Motorrad ein gutes Gefühl entwickeln und wir haben einige gute Lösungen gefunden, es war einfach sehr positiv“, fügte er hinzu. „Wir haben am Nachmittag ein Rennen simuliert, was für das Verständnis der Probleme gut war. Wir hatten etwas Probleme, die Pace zu halten, aber es war nicht allzu schlecht. Für den ersten Test war es eine gute Ballance.“

Auch Vierfach-Weltmeister Lorenzo zeigte sich über die drei Tage zufrieden, auch wenn er das Gefühl nicht los wurde, die Chance auf eine schnellere Zeit verpasst zu haben.

Der Mallorquiner machte gute Fortschritte und erarbeitete sich sein letztjähriges Gefühl auf dem Motorrad wieder - und das obwohl 2014 dank der neuen Benzinmengenregularien große Einschränkungen greifen. Lorenzo beendete den dritten Tag auf Rang drei, nur 0,333 Sekunden hinter der Spitze.

„Ich denke wir konnten die Rundenzeit von gestern immens steigern, aber ich habe keine perfekte Runde hinbekommen. Mit weicheren Reifen wären vielleicht 1:59,5 oder 1:59,6 drin“, kommentierte er. „Das Ziel war aber, dass wir nicht auf die eine Runde besser werden, sondern im Renntempo. Das ist uns gelungen. Als wir bei den heißen Bedingungen eine Rennsimulation gefahren sind, sind Probleme aufgetreten, die wir nicht erwartet hatten. Die Pace war also nicht so gut, wie wir das gern gehabt hätten.“

„Wir haben nur auf einer Strecke trainiert und die ist historisch gesehen nicht einmal eine Yamaha-Strecke. Wir werden mal schauen, was beim nächsten Malaysia-Test und auf den anderen Strecken passiert. Die Weiterentwicklungen und Verbesserunen sind groß, darum bin ich zufrieden. Dass ich wieder ein ähnliches Gefühl wie im letzten Jahr habe, und das mit weniger Sprit, ist eine große Sache.“

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