Rossi vorn, Lorenzo weiter mit Reifen-Problemen

Freitag, 28 Februar 2014

Yamaha Factory Racing Pilot Valentino Rossi hat den zweiten offiziellen Test der MotoGP™-Saison 2014 als schnellster beendet. Teamkollege Jorge Lorenzo wurde Siebenter.

Valentino Rossi hat den dreitägigen Test auf dem Sepang International Circuit in Malaysia zeitgleich mit Dani Pedrosa an der Spitze abgeschlossen. Der Italiener konnte seine Zeit von 1:59,999 Minuten bereits am Vormittag fahren.

Rossi sagte: „Zuerst einmal bin ich sehr happy, denn ich bin erster und habe eine gute Runde fahren können. Ich war einer der beiden, die in den 1:59er Bereich kamen, das ist gut - gerade mit den 2014ner Reifen. Damit sind wir beim ersten Test schon mal auf Zeitenjagd gegangen, doch da war ich über eine Sekunde langsamer als heute. Bei diesem Test waren wir immer vorn dabei und haben um den ersten Platz gekämpft, das ist sehr positiv.“

„Über lange Distanzen haben wir bei Hitze mit dem neuen Reifen immer noch Probleme. Daran müssen wir arbeiten. Aber vom ersten Test konnten wir einen guten Schritt machen. Der nächste Test auf Phillip Island wird wichtig um zu verstehen, ob wir uns auch dort wie hier steigern konnten, denn ich bin über eine Sekunde schneller als beim zweiten Test im letzten Jahr gewesen. Wir haben also gut gearbeitet.“

Während Teamkollege Jorge Lorenzo weiterhin keine perfekte Lösung mit den neuen Bridgestone-Reifen gefunden hatte, konnte der Spanier heute aber einige Verbesserungen beim Setup erzielen.

Der Mallorquiner zeigte sich dennoch alles andere als zufrieden mit dem Grip-Level, den die neuen Gummis für 2014 mit sich bringen. Lorenzo konnte zwar etwas näher an die Spitze rücken als gestern, blieb aber mit seiner Bestzeit immer noch 0,6 Sekunden hinter seinem Teamkollegen an der Spitze zurück und wurde Siebter.

„Wir haben heute eine Lösung gefunden, mit der wir unsere Situation verbessern und die Reifen an diese Strecke anpassen konnten“, so Lorenzo. „Diese Reifen sind auf den Flanken viel härter. Auf dieser Strecke, mit dem rutschigen Asphalt, ist es nicht das Gleiche wie zum Beispiel auf Phillip Island oder Mugello. Für uns ist es unmöglich, konkurrenzfähig zu sein. Dieser Reifen ist für Yamaha viel schlechter und besser für Honda. Unser Motorrad ist konkurrenzfähig, auf einem ähnlichen Level wie die Konkurrenz. Aber mit dem Reifen haben wir Probleme.“

„Wir haben heute eine Simulation probiert und es wurde jede Runde schlechter und schlechter. In Schräglage haben wir keinen Grip, aber auch beim Herausbeschleunigen dreht das Bike durch. Du kannst das Gefühl etwas verbessern, um mehr Grip zu haben, aber wenn der Reifen eingeht, werden die Probleme schlimmer und schlimmer.“

Für das Yamaha Factory Racing Team geht es jetzt auf direktem Wege nach Australien auf Phillip Island, wo ein weiterer Test ansteht. Die Saison startet dann am 20. März unter den Flutlichtern von Katar.

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