Zeelenberg: 'Lorenzo bei Yamaha zu halten ist unsere Priorität'

Donnerstag, 7 August 2014

In seiner vierjährigen Aufgabe als Jorge Lorenzos Teammanager, hat Wilco Zeelenberg dem Spanier geholfen zwei Fahrer-Weltmeistertitel in der Königsklasse zu holen und er glaubt, dass der Spanier auch nach 2014 bei Yamaha bleiben wird.

 

Er arbeitet zusammen mit Lorenzo und dessen Crew Chief Ramon Forcada im Movistar Yamaha MotoGP Team, hilft bei der Kommunikation mit den japanischen Ingenieuren und sorgt für die Organisation der Abläufe zwischen der Rennstrecke und des Herstellers.
 
Die Zusammenarbeit mit Zeelenberg ist für das Team eine sehr erfolgreiche Konstellation, seit er dabei ist holte man 2010 und 2012 mit Lorenzo die MotoGP™ Titel. 
 
Der ehemalige Grand Prix Fahrer erklärte dem französischen Magazin Offbikes aus was sein Job in der MotoGP™ besteht, er meinte, „Das Ziel in meinem Job ist, dass ich zur Performance des Teams etwas beitragen kann. Wir haben sehr gute Techniker, ein sehr gutes Motorrad und wir haben gute Fahrer, hier noch etwas hinzuzufügen ist nicht leicht. Ich denke es ist mehr auf der Seite der Kommunikation wo ich gut bin, denn es ist manchmal nicht einfach den Fahrer zu verstehen und zu wissen was der Fahrer genau benötigt. Daher bin ich in diesem Bereich beteiligt, auch wenn ich dabei keine Entscheidungen treffe, dazu haben wir Ramon, der diesen Job fantastisch macht.“
 
„Manchmal allerdings erklärt Jorge Dinge die ich auf eine andere Art wiedergeben kann damit es alle verstehen. Seine Ausführungen werden besser und besser, daher habe ich immer weniger zu sagen!“
 
Zu seinem alltäglichen Bereich sagt Wilco Zeelenberg, „Ich bin während der Trainings immer auf der Strecke, deshalb kann ich prüfen was er (Jorge) sagt. Manchmal kannst Du als Fahrer genau sagen was Du selbst fühlst aber es ist schwierig die anderen Fahrer zu bewerten. Ok, man hat alle Rundenzeiten, aber an der Körpersprache und der Position auf dem Motorrad kannst du sehen wo andere Fahrer Druck machen und wo sie Probleme haben. Du kannst auch sehen wo die Motorräder durchdrehen oder ein Wheelie machen oder wo die Traktionskontrolle zuviel eingreift. Das hilft ihm und er versteht dabei, dass er nicht der Einzige auf der Rennstrecke ist.“
 
Betreffend der ersten Jahreshälfte 2014, in dem Lorenzo nicht in der Lage war ein Rennen zu gewinnen und auch nicht so oft auf das Podium kam wie er es wollte, gibt Zeelenberg einen Einblick wie er versuchte ihm zu helfen.
 
„Natürlich haben wir alles probiert,“ sagt der Niederländer, „Er hat sein Talent und sein Können aber man verliert sehr einfach die Richtung und dann ist man frustriert, in diesem Bereich haben wir ihm geholfen. Er wollte schneller fahren aber er konnte es nicht. In solchen Momenten musst Du dir darüber klar sein, dass Du stürzt wenn Du es übertreibst. Dann kannst Du dich verletzen und es geht immer weiter nach unten. Ich glaube hier haben wir sehr gut gearbeitet, denn er stürzte nicht.“

Auf Lorenzos Zukunft im Team angesprochen fasst Zeelenberg zusammen, „Ich bin seit 12 oder 13 Jahren ein Yamaha Mann, deshalb ist meine erste Intention Jorge bei Yamaha zu halten. Das ist unsere Priorität und Jorge will auch bei uns bleiben.“

 

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