Vazquez: "Manchmal gewinnt der Intelligenteste oder der LUSTIGSTE."

Donnerstag, 3 April 2014

Dritter in Katar, auf einer neuen Honda und 27 Jahre alt. Das Alter mag in der leichtgewichtigen Moto3™ gegen Efren Vazquez sprechen, aber seine Ausrüstung und das Resultat sprechen für ihn. motogp.com hat den aus dem Baskenland stammenden Spanier vom Saxoprint RTG getroffen.

Der Wechsel von der Mahindra zur Honda in diesem Jahr, sagt Vazquez, war vom Anfang an angenehm: „Das Honda Projekt gab mir von Beginn an ein gutes Gefühl und dann sah ich auch, dass das Motorrad auch noch konkurrenzfähiger war als die Mahindra. Das bestärkte uns in unserem Glauben und wir hatten sehr schnell vollstes Vertrauen zu dem Projekt. Wenn es eine Marke gibt die ein wettbewerbsfähiges Motorrad bauen kann, dann ist es Honda.“

Und dieses Vertrauen war gut platziert, als er sich beim ersten Rennen in Katar in einem spannenden Sprint zur Ziellinie den dritten Platz stahl: „Das Podium gab uns einen sehr wichtigen Schub, aber wir müssen realistisch bleiben. Wir müssen es langsam angehen und uns darüber klar sein, dass die Saison sehr, sehr lange ist. Und vielleicht glücklich oder auch unglücklicherweise, ich bin kein junger Fahrer, aber ich bin ein Fahrer mit einer riesigen Erfahrung in dieser Meisterschaft. Mein Ziel ist es zum nächsten Rennen zu gehen und mein Bestes zu geben.“

Die unausweichliche Frage warum er nicht den Schritt in die Moto2™ gemacht hatte, wischte er als eine Sache des persönlichen Geschmacks weg: „Die Moto3™ fordert von mir eine Menge mehr als Fahrer, mehr als wenn ich in der Moto2™ wäre, denn hier spielt die Erfahrung für mich als Fahrer eine große Rolle. Aber es kann auch eine Pflicht sein; es ist eine Kategorie mit sehr jungen Leuten, „es ist einfacher“ könnte man sagen und sie ist leichter zu fahren als eine 125ccm 2-Takt Maschine es früher war. Junge Fahrer kommen mit viel Enthusiasmus und einer Courage und fahren auf Messers Schneide – und wenn Du sitzen bleibst, kannst Du sehr schnell sein.“

„Als ich 2007 in die 125ccm Klasse kam, war ich ein braver Fahrer, aber nach ein paar gebrochenen Knochen – Füße, Hände , Schlüsselbein – hast Du Mut bewiesen und versuchst ab dann mehr deinen Kopf zu benützen. In dieser Klasse kann ein zahmer Fahrer ganz schön in Schwierigkeiten kommen. Ich suche immer eine Balance zwischen Erfahrung und Mut, aber manchmal musst Du halt etwas riskieren um mit den Leuten an der Spitze zu kämpfen. Moto3 ist eine Kategorie in der die mechanischen Unterschiede sehr klein sind. Es ist wichtig, dass der Fahrer eine gute Pace findet und schnell ist. Aber am Ende des Rennens gewinnt meist nicht immer der schnellste. Manchmal gewinnt der Pfiffigste und manchmal der Intelligentere.  Ich versuche das gewisse Extra zu finden das es dir erlaubt die letzte Runde in guten Bedingungen zu genießen und bin auf der Strecke pfiffig, was in dieser Klasse sehr wichtig ist.“

Auch wenn er für dieses Jahr die Moto2™ ausgeschlagen hat, die Frage ist wann der Schritt nach oben kommt. Der Wunsch Vazquez’s aufzusteigen scheint begrenzt: „Die Klasse wechseln? Das ist etwas über das ich nachdenken muss. Ich hätte schon öfters in die Moto2™ wechseln können, aber man muss vorsichtig sein. Es gibt dir nur eine kleine Möglichkeit dich als Fahrer zu verbessern und schau, es ist nahezu eine Einheitsklasse einer einzelnen Marke.“

Vorausschauend auf seine nächste Herausforderung, hofft Vazquez, dass er in Texas dieses Jahr ein besseres Ergebnis als im letzten Jahr erzielen kann: „Ja, letztes Jahr kam ich nach Austin und fand die Strecke ein wenig trickreich. Nachdem das Rennen abgebrochen wurde hatten wir etwas Pech, denn wir hatten für den Neustart keine Reifen mehr – eine Anhäufung mehrer Dinge. Es ist eine komplizierte und technische Strecke mit einer langen Geraden und sehr schnellen Kurven. Nachdem Du als Fahrer ein Podium eingefahren hast arbeitest du auch nicht mehr gleich, als wie wenn Du ein Motorrad fährst das einfach nicht schnell genug ist. Körperlich bin ich auch nicht mehr der Selbe wie 2013. Ich habe Gewicht verloren, denn ich wurde im Winter darum gebeten. Ich werde so hart kämpfen so hart ich kann und wir werden sehen ob wir ein gutes Wochenende haben werden.“

 

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