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Hartes Wochenende mit schlechtem Ergebnis für Kawasaki

Hartes Wochenende mit schlechtem Ergebnis für Kawasaki

Hartes Wochenende mit schlechtem Ergebnis für Kawasaki

Shinya Nakano rettete einen einzigen Punkt für das Kawasaki Racing Team mit seinem fünfzehnten Platz am Britischen Großen Preis vergangenen Sonntag. Mit Platz neunzehn seines Teamkollegen Alex Hofmann endete das Rennen mit einem Frust für beide Fahrer, die nur eine Woche vorher beim Deutschen GP ein doppeltes Top Ten Ergebnis produziert hatten, das beste Ergebnis bisher für das junge Projekt.

Die Suche nach einem kompetitiven Chassis-, Motor- und Reifensetup damit die Ninja ZX-RR die einzigartigen Forderungen der Donington Rennstrecke erfüllt, wurde zu einem schweren Vorhaben über die drei Tage Training und Rennen. Folglich wurde das 30 Runden lange Rennen ein Test für den Einfallsreichtum von Nakano und Hofmann, die sich beide weigerten aufzugeben während sie gegen den abnehmenden Grip über die letzten Runden ankämpften.

„Für mich war es ein besonders schweres Rennen und ich konnte nicht mein ganzes Potential geben. So war es eigentlich ab dem ersten Training am Freitag," erklärte Nakano. Er schaffte es nicht sich von Platz Zwölf auf der Startaufstellung hoch zu arbeiten und nachdem er auf Platz Sechzehn zurückfiel, sicherte sich der entschlossene japanische Fahrer in den letzten Runden einen Abschluss in den Punkterängen. "Das Team nahm zahlreiche Einstellungen an den Setups vor, aber wir schafften es nicht den idealen Kompromiss für Donington zu finden. Von der ersten Runde an hatte ich keinen guten Grip und ich konnte einfach nicht schneller Fahren. Ich hatte nicht das übliche Vertrauen, aber ein Punkt ist immer noch besser als kein Punkt. Es ist enttäuschend, aber jetzt haben wir ja drei Wochen bis zum nächsten Rennen um zu versuchen ein besseres Ergebnis zu schaffen."

Hofmann fuhr aus der Strecke in der Redgate Kurve und konzentrierte sich anschließend nur noch darauf, das Rennen zu Ende zu fahren. „Ich machte einen guten Start und konnte sogar einige Fahrer überholen. Fünf Runden lang dachte ich, dass ich angreifen, meine Position beibehalten und in den Punkten abschließen könnte," erklärte er. „Aber dann merkte ich, dass ich Probleme mit dem Grip am Hinterreifen haben würde. Die Maschine begann viel zu schleudern und dann, in der neunten Runde, fuhr ich auf die erste Kurve zu, es hatte leicht geregnet und ich war bereits zu spät auf den Bremsen; ich fuhr gerade hinter einer Gruppe von Fahrern weiter. Über den Kies konnte ich dann wieder auf die Strecke fahren, war aber Letzter und ab dann wollte ich nur noch das Rennen zu Ende fahren. Wir müssen uns noch sehr verbessern um auf dieser Strecke Chancen zu haben."

„Nur eine Woche nach unserem besten Ergebnis der Saison ist das natürlich nichts Gutes," erklärte Team Manager Harald Eckl. "Es ist klar, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, sowohl mit dem Motorrad als auch mit den Reifen. Drei langsame Kurven sind Nichts für unsere derzeitigen Leistungseigenschaften, aber wir führen zurzeit ein Entwicklungsprogramm durch, um das zu verbessern, wie auch alle anderen Bereiche der Ninja ZX-RR. Die Fahrer gaben ihr Bestes; wir konnten nur nicht das richtige Gleichgewicht finden."

Tags:
MotoGP, 2004, CINZANO BRITISH GRAND PRIX, Kawasaki Racing Team

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