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20 Tage vor
By Sky Sports Italia

Valentino Rossi reflektiert das Leben mit Ausgangssperre

Der neunfache Weltmeister sprach mit dem italienischen MotoGP™-Sender Sky Sports Italia über seine aktuelle Lebenssituation

Valentino Rossi von Monster Energy Yamaha MotoGP hat während eines Interviews mit dem italienischen MotoGP™-Sender Sky Sports Italia über seine Karriere in der MotoGP™-Weltmeisterschaft nachgedacht, nachdem er letzte Woche sein 20-jähriges Jubiläum in der Königsklasse feierte. 'The Doctor' blickte nicht nur auf einige der wichtigsten Momente seiner Karriere zurück, sondern freute sich auch auf 2020 und darüber hinaus.

Der neunfache Weltmeister gab zu Beginn des Jahres zu, dass er den ersten Teil der Saison nutzen wird, um zu entscheiden, ob er 2021 und 2022 weitermachen will, nachdem Fabio Quartararo von Petronas Yamaha SRT neben Maverick Viñales im Werksteam verpflichtet wurde. Aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie sagt Rossi jedoch, dass die Entscheidung jetzt bis später im Jahr verschoben werden muss, da er die Eröffnungsrennen der Weltmeisterschaft 2020 nutzt, um seine Leistungen generell zu bewerten.

"Ich hatte gehofft nach dem ersten Teil der Saison entscheiden zu können, ob ich 2021 weitermachen soll", sagte der Italiener. "Jetzt hat sich alles geändert, und ich hätte gerne die ersten Rennen, um zu verstehen, wie wettbewerbsfähig ich noch sein kann."

Letzte Woche waren 20 Jahre her, seit Rossi sein 500er-WM-Debüt gab. Ein Rennen, das schließlich der Australier Gary McCoy gewann. "Ich habe mich eigentlich sofort wohl gefühlt", erinnerte sich Rossi an das Rennen in Südafrika. "Ich hatte Glück, weil ich sowohl das 500er- als auch das MotoGP-Motorrad gefahren bin, aber das Honda 500er-Motorrad, das ich beim ersten Test gefahren bin, hat mich viel mehr beeindruckt als die erste 4-Takt-Honda, die ich 2001 am Tag nach dem 8-Stunden-Sieg von Suzuka ausprobiert habe. Sie war rot, schön, mit einem schwarzen Flügel, aber sie hat mich weniger beeindruckt."

20 Jahre später: Rossi reflektiert sein Debüt in der Königsklasse

Er fuhr fort und sprach über seine speziellen Helmdesigns aus den vergangenen Jahren "Ich habe viele davon zusammen mit Aldo Drudi gemacht. Das, welches ich am meisten mag, ist das von 2008 in Mugello mit meinem Gesicht. Es ist einfach die schönste. Die Anzahl von Designs, die wir gemacht haben, weiß ich nicht genau, aber ich denke, es gibt mehr als 100, vielleicht 120. Wir haben viele für Tests gemacht, für Mugello, für Misano, für die Weltmeistersiege. Ich habe mit Dainese gekämpft und diskutiert, um ihnen am Ende des Jahres so wenig Gegenstände wie möglich zurück geben zu müssen. Ich habe das getan, um meinen geheimen Raum zu füllen, der jetzt wie ein Museum ist. "

Rossi, der derzeit in seiner Heimatstadt Tavullia eingesperrt ist, erklärt, wie er seine Zeit während #StayingAtHome verbringt: "Zu Hause bin ich mit meiner Verlobten Francesca und meiner Mutter Stefania sowie unseren Hunden und meiner Katze zusammen. Mein Bruder Luca lebt ein paar Kilometer von hier entfernt mit seiner Verlobten. Ich habe Glück, weil ich ein kleines Fitnessstudio habe, ich versuche jeden Tag zu trainieren, um fit zu bleiben. Dann schaue ich mir einige Filme, einige Fernsehserien an und wir spielen auch mit dem Simulator gegen einige andere Fahrer. "

Schließlich sprach er über seinen jüngeren Bruder Luca Marini (SKY Racing Team VR46), nachdem der Moto2™-Fahrer vor etwas mehr als zwei Wochen seine Saison in der Wüste von Doha begonnen hatte. "Mein Bruder Luca ist ein sehr intelligenter und cooler Fahrer. Das beneide ich an ihm. Er ist immer sehr ruhig. Tatsächlich nennen wir ihn den russischen Fahrer: 'Marinovic'. Ich rate ihm, immer zu trainieren, das Maximum herauszuholen, weil er das Potential hat, wichtige Dinge zu gewinnen. Was witzig ist, dass mir vor dem Rennstart immer ziemlich kalt ist, aber er ist da noch schlimmer. Selbst nach 20 Jahren Rennenfahren bin ich ein bisschen angespannt, aber er friert, völlig unerschütterlich."

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