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5 Tage vor
By La Repubblica

Rossi: "Mein Ziel ist es, noch zwei Jahre Rennen zu fahren."

'The Doctor' spricht über seine Zukunft auf & neben der Strecke, den Impfstoff und den Nervenkitzel, Akademie-Fahrer in der MotoGP™ zu sehen

Am Freitagmorgen wird Valentino Rossi aus der Boxengasse des Losail International Circuits rollen und so ganz offiziell seine 26. Saison als Grand-Prix-Motorradrennfahrer einläuten. Nach 15 Jahren im Yamaha-Werksteam, stellt sich der selbsternannte "The Doctor" einer neuen Herausforderung. Dabei wird er mit seinem guten Freund Franco Morbidelli von Petronas Yamaha SRT zusammenarbeiten.

In einem Interview mit Massimo Calandri aus La Repubblica sprach der neunfache Weltmeister über seine Zukunft als Rennfahrer, den Wunsch, Vater zu werden, die Chance, sich in Qatar impfen zu lassen, und den Nervenkitzel, sich jetzt direkt mit einigen seiner VR46 Academy Fahrer in der Königsklasse zu messen.

„Das Yamaha-Werksteam hat sich für Viñales und Quartararo entschieden und ich verstand natürlich auch warum, aber ich fragte auch: "Werde ich dann ohne Motorrad dastehen?" Sie konnten natürlich nicht nein sagen, also bot man mir den Wechsel zu Petronas Yamaha SRT an. "

Es ist ein Schritt, den Rossi mit seinem VR46 Academy Fahrer, Franco Morbidelli zusammenbringt, aber es gibt zwei andere Fahrer der Akademie, die dieses Jahr an der MotoGP™ teilnehmen werden: „Luca [Marini], mein Bruder, und Pecco Bagnaia, sind zwei meiner Schützlinge. Es macht zu viel Spaß, es ist, als würde man Montagabend mit Freunden Fußball spielen, nur fahren wir eben am Sonntag auf der Strecke Rennen."

Der 42-Jährige sprach auch über seine Zukunft. Diese Frage lässt sich noch nicht beantworten, aber nach einigen Rennen wird sicher klar sein, wohin die Weg führt, aber Rossi möchte nicht, dass dieses Jahr sein letztes ist - zumindest vorerst.

"Offiziell ist es für ein Jahr [sein Vertrag], aber mein Ziel ist es, zwei weitere Jahren Rennen zu fahren. Es wird davon abhängen, wie es 2021 läuft. Wenn ich Spaß habe, um Siege und Podiumsplätze kämpfe, unter den ersten fünf bleibe, dann mache ich weiter... “

Rossi wurde auch nach der Rückkehr des achtmaligen Weltmeisters Marc Marquez (Repsol Honda Team) gefragt. Marc Marquez, der sechs der acht MotoGP™-Saisonen gewonnen hat, in denen er teilgenommen hat, ist verständlicherweise derjenige Fahrer, den jeder schlagen möchte, aber die Nummer 46 hat das Gefühl, dass seine Mitbewerber ihre Einstellungen in der Abwesenheit des Piloten mit der Nummer 93 geändert haben.

„In seiner Abwesenheit sind die anderen Jungs sehr gewachsen. Und sie haben keine Angst mehr vor ihm.“

Die Show 2021 beginnt in Losail mit dem Barwa Grand Prix von Qatar. Im Vorfeld und während der beiden Grand-Prix-Wochenenden in Doha haben sich die MotoGP™ Offiziellen und die Regierung von Qatar zusammengetan, um jedem Mitglied der reisenden MotoGP™ -Familie die Möglichkeit zu geben, sich impfen zu lassen. Rossi erklärte weiter, "wie privilegiert wir sind, die Möglichkeit zu bekommen, sich impfen zu lassen" und wie er den Fans zu Hause etwas zum Lächeln geben möchte, während der Kampf gegen die Covid-19-Pandemie weitergeht.

„Wir bei der MotoGP™ können zumindest einen Hauch von Freude und Leichtigkeit in die heimischen Wohnzimmer bringen: Wir sind wie der Fußball und die F1 - Unterhaltung. Wenn Leute mich sehen, danken sie mir, weil ich ihnen so viele schöne Sonntage bereitet habe. Und jetzt brauchen sie das umso mehr."

Neben dem Sport drückte Rossi auch seinen Wunsch aus, eines Tages Vater zu werden. „Ich hätte gerne ein Kind. Ich denke darüber nach, dennn ich glaube ich habe das richtige Mädchen gefunden. Ein oder zwei Kinder sollten möglich sein, zumal es nach all den Jahren auch langweilig wird und es sich lohnt.“

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