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27 Tage vor
By The Guardian

„Ich hatte Angst, keinen normalen Arm mehr zu haben"

Der achtmalige Welttmeister Marc Marquez sprach vor dem BritishGP über seine ganz anderen Kämpfe in dieser Saison...

Für Marc Marquez war es ein langer und extrem schwieriger Weg zurück in die MotoGP™. Der Repsol-Honda-Fahrer spürt noch immer die Auswirkungen seiner Horror-Verletzung, die er sich letzte Saison in Jerez zugezogen hat. Er weiß mittlerweile, dass es dieses Jahr nur darum geht, wieder etwas Komfort auf dem Motorrad zu finden. Trotz seines Sieges und der Untermauerung seines Titels als 'King of the Ring' vom Sachsenring in Deutschland war es für den achtmaligen Champion eine harte Saison, seit er in Portimao auf die Strecke zurückgekehrt ist. Es folgten schlimmere Stürze als je zuvor und die bei weitem die schlechtesten Qualifikationsergebnisse seiner Karriere, aber Marquez sagte in einem Interview mit dem Guardian, dass er entschlossener denn je ist, gestärkt aus dieser Erfahrung hervorzugehen.

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"Meine Motivation ist höher als zuvor, denn es ist das erste Mal, dass ich einen sehr schweren Moment in meiner Karriere erlebe", sagte er vor dem Monster Energy Grand Prix von Großbritannien.

“In den harten Momenten musst du dein Potenzial zeigen. In den guten Momenten sind alle glücklich, man lächelt und ist schnell. In schwierigen Zeiten muss man kämpfen. Der einfachste Weg wäre, aufzuhören und wiederzukommen, wenn ich mich in ein oder zwei Jahren dazu bereit fühle. Aber das ist nicht mein Stil. Mein Stil ist es zu versuchen, das Leid und den Schmerz auf mich zu nehmen, um mich zu verbessern und gestärkter zurückzukommen. Ich will das Motorradfahren wieder genießen können, denn momentan kann ich das nicht.“

Marquez gab auch zu, dass er befürchtete, dass die Auswirkungen seiner Verletzung über das sportliche Spektrum hinausgehen und ihn sogar im Alltag beeinträchtigen würden.

„Ich hatte Angst, dass ich keinen normalen Arm mehr haben würde. Es gab einen Punkt im Oktober-November, an dem ich keine Flasche Wasser heben konnte, ich mich beim Essen extrem anstrengen musste und den Arm nicht normal bewegen konnte. Ich hatte Angst."

Durchbruch für Marquez: "Haben etwas Interessantes gefunden"

Alberto Puig, Teammanager von Repsol Honda, der maßgeblich am Comeback von Marquez beteiligt war, glaubt, dass das Ausmaß der Leistung, die er zuletzt gezeigt hat, vielen Menschen entgangen oder nicht bewusst ist.

„Ich weiß nicht, ob die Leute das Niveau des Fahrers wirklich verstehen. Marc's Comeback war schwieriger als erwartet, aufgrund der Verletzung und was passiert ist. Was er derzeit in seiner Situation leistet, ist wirklich erstaunlich. Er fährt nicht mit zwei Armen, sondern mit eineinhalb Armen. Ich denke, das kann nur einer von seinem Kaliber.“

Während der Fahrer mit der Nummer 93 weiter versucht, wieder auf Touren zu kommen und diese Saison nutzt, um seine Fitness und Form wiederzufinden, erkennt er aber auch, dass es nicht einfacher wird, wenn die Rivalen ihn auf der Strecke überholen...

Foto Finish! Ist ein weiteres Silverstone-Epos in Sicht?

„Es ist sehr schwer zu akzeptieren, dass alle anderen schneller sind als du, aber man muss erkennen, wo man steht und wohin man noch muss.“

Als die MotoGP™ 2019 Silverstone das letzte Mal besuchte, war Marquez an der Spitze in einen epischen Kampf verwickelt, den er schließlich knapp gegen Alex Rins (Team Suzuki Ecstar) verlor. Zu verlieren hat er nichts, kann Marquez in Silverstone eine Überraschung aus dem Hut zaubern wie zuletzt in Spielberg bevor der Regen alls zunichte machte?

Lies HIER das vollständige Interview.

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