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9 Tage vor
By motogp.com

Aufsatteln für Austin: Die MotoGP™ in Texas

Nach einem turbulenten Wochenende in Termas de Rio Hondo wird die Uhr auf dem Circuit of the Americas wieder auf Null gestellt.

Nach einem Wochenende Pause, um nach einem packenden Argentinien GP Luft zu holen, zieht es das Paddock vom Tango des Südens in den Lone Star State und auf den Circuit of the Americas in Texas. Die Strecke in Austin ist lang, technisch, herausfordernd und ein moderner Klassiker – und bisher stand hier nur ein Mann ganz oben auf dem Treppchen: Marc Marquez (Repsol Honda Team).

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Americas GP: Zähme das Biest!

Die Bilanz der Nummer 93 auf dem COTA ist faszinierend. Seit das Rennen 2013 zum Kalender gestoßen ist, war er im Qualifying und am Renntag stets ganz vorne. Im ersten Jahr holte er hier außerdem seinen ersten Sieg überhaupt in der Königsklasse – und das in seinem gerade einmal zweiten Rennen. Seitdem war Marquez unaufhaltsam. Doch in diesem Jahr sind die Vorzeichen nach einem 18. Platz und einem dramatischen Argentinien GP für den Piloten aus Cervera anders.

Der Sieger in Argentinien war Cal Crutchlow (LCR Honda Castrol). Er ist jetzt ein dreifacher GP-Sieger und führt vor Austin sogar die Meisterschaft an – als erster Brite seit 1979. Jack Miller (Alma Pramac Racing), ebenfalls Independent Team Fahrer, stand in Termas de Rio Hondo auf Pole und ist ebenfalls gut drauf. Und Johann Zarco (Monster Yamaha Tech 3) stand in Argentinien auf dem Podium, nachdem er in Katar schon die Pole geholt hatte. Können sie ihr Momentum für die Independent Teams aufrechterhalten?

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Wo kann man in Austin am besten überholen?

Marquez ist zwar der Favorit, aber auch auf die anderen Werkspiloten hoffen auf gute Ergebnisse: Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP), sein Sparringpartner des Argentinien GP, hat eine gute Bilanz auf dem COTA – inklusive Platz zwei im Vorjahr. Das könnte in diesem Jahr ein Feuerwerk bedeuten. Maverick Viñales, der zweite Pilot des Herstellers aus Iwata, ist ein weiterer großer Name, auf den man immer aufpassen muss. Wird Yamaha eine Reaktion zeigen können? Oder schlagen die Jungs in Rot zurück?

Andrea Dovizioso (Ducati Team) wurde im vergangenen Jahr Sechster, doch der Vizeweltmeister von 2017 stand in Texas 2014 und 2015 schon zweimal auf dem Podest. Teamkollege Jorge Lorenzo durfte in Austin ebenfalls schon das Podium besuchen. ‘DesmoDovi’ landete in Argentinien auf P6, nachdem er den Saisonauftakt gewinnen konnte. Er liegt in der Meisterschaft nur drei Punkte hinter Spitzenreiter Crutchlow – eine gute Ausgangslage vor dem dritten Lauf. Und weil drei seiner Konkurrenten im Titel – Marquez, Rossi und Dani Pedrosa (Repsol Honda Team) – in Argentinien ohne Punkte blieben, war es für den Italiener ein solides Wochenende im Hinblick auf die WM.

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Die Werksteams über die Herausfordeungen beim Americas GP

Pedrosa ist vor dem Besuch auf dem COTA ein Fragezeichen, nachdem er in Argentinien stürzte und sich anschließend an einer gebrochenen Speiche operieren lassen musste. Die gute Bilanz des ‘Little Samurai’ auf dieser Strecke wird also womöglich erst im kommenden Jahr einen neuen Eintrag erhalten.

Alex Rins (Team Suzuki Ecstar) schaffte in Termas de Rio Hondo währenddessen eine Premiere. Der Spanier stand beim vergangenen Rennen zum ersten Mal in der Königsklasse auf dem Podium und wird das als Sprungbrett nutzen wollen. Hafizh Syahrin (Monster Yamaha Tech 3) erzielte ebenfalls sein bisher bestes Ergebnis. Er schaffte es in die Top 10 und wurde nach einer beeindruckenden Vorstellung bester Rookie. Und was ist mit den anderen Piloten, die sonst oft vorne zu finden sind? Andrea Iannone (Team Suzuki Ecstar), Aleix Espargaro (Aprilia Racing Team Gresini), Danilo Petrucci (Alma Pramac Racing)? Texas wird eine Antwort darauf geben, ob sie Fortschritte machen können.

Bist Du bereit für die nächste Runde? Die Stimmung vor dem Besuch auf dem Circuit of the Americas ist spannungsgeladen. Marquez jagt seinen sechsten Sieg auf dieser Strecke, und es steht mehr auf dem Spiel, als nur ein weiterer Pokal. Das Training am Freitag beginnt um 9:55 Uhr Ortszeit (16:55 Uhr MESZ) am 20. April, bevor die Ampel für das Rennen am Sonntag um 14:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) ausgeht.