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12 Tage vor
By motogp.com

Viñales wird dritter virtueller Gewinner in Jerez

Der einzige Monster Energy Yamaha MotoGP Vertreter fuhr zu virtuellem Ruhm, nachdem er in Mugello und dem Red Bull Ring den Sieg verpasste

Maverick Viñales von Monster Energy Yamaha MotoGP hat endlich den virtuellen Ruhm der MotoGP™ kosten dürfen, nachdem er beim Red Bull Virtual Grand Prix von Spanien am Sonntag von den späten Stürzen von Francesco Bagnaia (Pramac Racing) und Alex Marquez von Repsol Honda profitiert hatte. Der Spanier wurde sowohl von Marquez als auch von Bagnaia in Mugello und dann von Bagnaia in einem epischen Kampf in der letzten Runde auf dem Red Bull Ring geschlagen, aber diesmal er schlug seine beiden Widersacher in Jerez, um so seinen ersten virtuellen Rennsieg zu erringen.

Wie wir es bereits bestens kennen, sorgte auch an diesem virtuellen Rennsonntag die erste Kurve für gehöriges Chaos. Gleich sechs Fahrer gingen zu Boden, darunter Fabio Quartararo (Petronas Yamaha SRT) und der spätere Rennsieger Viñales. An der Spitze wollten Bagnaia und Marquez fliehen, aber dann fiel auch Marquez nach einem Kontakt mit dem Italiener im letzten Sektor aus.

Die Highlights der MotoGP™ beim virtuellen spanischen GP

Iker Lecuona von Red Bull KTM Tech 3 wurde Zweiter, nachdem er es geschafft hatte, sich von dem vor ihm liegenden Gemetzel fernzuhalten, aber seine Chancen, auf dem Podium zu stehen, schwanden in Runde drei, als er in der vorletzten Kurve stürzte. In einem Vorfall, in den auch Quartararo verwickelt war, wurde Marc Marquez (Repsol Honda Team) plötzlich auf den zweiten Platz befördert und hatte ein Debüt auf dem virtuellen Podium im Visier.

Der Weltmeister wurde sowohl von Viñales als auch von Bruder Alex unter Druck gesetzt, nachdem das Paar nach früheren Stürzen seine Form wiedergefunden hatte. Das Duo schoss nach einem Fehler in Kurve 2 an der Nummer 93 vorbei. Das Trio wurde in Runde fünf durch nichts getrennt, aber die Lücken wurden schnell größer, als Alex Marquez sich auf dem zweiten Platz von Viñales absetzte, während Viñales das Gleiche mit Marc Marquez tat.

Dahinter kamen sich Quartararo und Lecuona wieder näher, aber der Franzose konnte einfach nicht aufhören zu stürzen. Das gleiche Problem, das ihn bei den ersten beiden virtuellen MotoGP™-Rennen den Sieg gekostet hat. Auf halber Strecke ging Viñales weit und Marc Marquez setzte sich auf Platz drei, aber er hielt den letzten Podiumsplatz nicht lange und fiel nur wenige Augenblicke später aus.

Dann, drei Runden vor Schluss, stürzte Alex Marquez in Kurve 2 auf dem zweiten Platz liegend, wodurch der Tabellenführer Bagnaia in der vorletzten Kurve ebenfalls stürzte und Viñales innerhalb einer Runde vom dritten auf den ersten Rang vor kam. Der Spanier kam in der Schlussphase mit dem Druck zurecht und holte sich mit der Zielflagge seinen ersten virtuellen Sieg. Alex Marquez wurde Zweiter, Bagnaia Dritter, was bedeutet, dass die gleichen drei Fahrer wieder auf dem Podium standen, aber zum dritten Mal in einer anderen Reihenfolge.

Der Red Bull Virtual Grand Prix von Spanien

Marc Marquez wurde Vierter, obwohl er in den letzten beiden Runden absichtlich langsamer wurde, um sich mit Danilo Petrucci vom Ducati Team zu streiten und Spaß zu haben, aber schließlich endete der Kampf für den Italiener in einem selbst provizierten Sturz. Alex Rins vom Ecstar Suzuki Team nutzte Petruccis Fehler um so die Top5 zu komplettieren.

Miguel Oliveira von Red Bull KTM Tech 3 kam vor Quartararo über die Ziellinie. Die Finalisten waren Lecuona als Neunter, Aprilias Testfahrer Lorenzo Savadori als Zehnter bei seinem virtuellen Debüt und Tito Rabat (Reale Avintia Racing) als Elfter.

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