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4 Tage vor
By motogp.com

Tech 2021: Was können wir in Runde 1 erwarten?

Beim Test in Doha wurden viele neue Teile und Innovationen getestet. Aber was hat sich durchgesetzt und kommt beim Saisonstart zum Einsatz

Einer der interessantesten Aspekte bei Tests vor der Saison ist es, zu sehen, woran die verschiedenen Hersteller im Winter hart gearbeitet haben. In der MotoGP™ werden ständig neue Technologien eingeführt, und 2021 ist da keine Ausnahme, da beim offiziellen Qatar-Test viele neue Teile auf Herz und Nieren geprüft wurden.

Werfen wir also einen Blick auf die wichtigen Teile, die jeder Hersteller vor dem ersten Rennen unter die Lupe genommen hat.

DUCATI:

Die Innovationskönige der MotoGP™. In den letzten Jahren war Ducati führend darin, neue und bisher nicht gesehene Teile auf die Strecke zu bringen. Im Jahr 2021 wurden in der Fabrik in Bologna weitere Kreationen vorgestellt. Die bemerkenswerteste ist die neue Front-Aero-Verkleidung. Dies ist eine bedeutende Änderung und etwas, das wir so noch nie gesehen haben. Denn diesmal scheint es mehr als nur ein "Winglet" zu sein.

Wir wissen es nicht genau, aber Ducati könnte möglicherweise versuchen, den Luftstrom nach oben zu leiten, um die Höchstgeschwindigkeit zu erhöhen und mehr Grip in den Kurven zu schaffen. Es ist ein sehr interessantes Update und wir wissen mit Sicherheit, dass Gigi Dall'Igna und Ducati weiterhin ihre Muskeln in der Aero-Abteilung spielen lassen.

An anderer Stelle hat auch die berühmte „Salad Box“ eine andere Form erhalten. Wie wir bei Aprilia, Honda, KTM und Suzuki gesehen haben, wurde in Qatar ein Front-Holeshot-Gerät getestet.

APRILIA:

Kurz gesagt, die 2021 RS-GP ist völlig neu. Der Motor, das Fahrwerk, zwei Aero-Designs, die Auspuffanlagen und die „Salad Box“ haben sich geändert, und Aprilia hat auch seine erste Carbon-Schwinge - was bedeutet, dass Suzuki der einzige Hersteller ist, der diese noch nicht hat.

KTM:

Die größte optische Veränderung des österreichischen Herstellers ist die neue Sitzeinheit. Dani Pedrosa hat sie in Qatar gründlich getestet, während die anderen Fahrer eine neue Verkleidung ausprobierten. Oben ist sie schlanker, und anscheinend sind noch ein paar "Haifischzähne" eingraviert, wie auf Pedrosas Motorrad unten zu sehen ist:

HONDA:

Die japanischen Giganten brachten drei verschiedene Chassis zum Qatar-Test: ein "Standard 2020", eines mit Carbon-Bindung am Rahmen und ein völlig neues - das in Jerez mit Stefan Bradl zu Beginn des Jahres 2021 bereits zu sehen war. Neue Aero-Verkleidungen - erstmals zu sehen beim Misano-Test im letzten Jahr - wurden sie auch in den ersten Tagen von Bradl und Takaaki Nakagami (LCR Honda Idemitsu) getestet.

SUZUKI:

Das Weltmeister-Team um den Testfahrer Sylvain Guintoli, Joan Mir und Alex Rins hat den 2022er-Motor ordentlich eingefahren. Guintoli und Rins sagten beide, dass es eine deutliche Verbesserung gibt. Es wurden auch ein neues Chassis sowie eine neue Schwinge verwendet. Mirs Crew-Chief Frankie Carchedi erklärte auf Twitter, dass sie "viel mehr neue und aufregende" Teile zum Ausprobieren hätten.

YAMAHA:

Die Yamaha-Fahrer haben ein neues Chassis getestet. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha SRT) sagte, er habe ein bisschen mehr Höchstgeschwindigkeit gefunden, als "viele kleine Teile" ausprobiert wurden. Alle vier Fahrer haben bestätigt, dass sie dieses neue Chassis ausprobiert haben, und nach den Stimmen zu urteilen wird es - zumindest zu Beginn - im Jahr 2021 verwendet. Außerdem wurde ein neuer Kotflügel getestet. Dies sollte helfen, wenn man in einer dichten Gruppe fährt, womit es Yamaha im Jahr 2020 schwer hatte. Wir werden also sehen, ob dies Auswirkungen auf das Rennwochenende in Qatar hat.

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