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5 Tage vor
By motogp.com

Nagashimas Aufstieg zum Grand-Prix-Sieger

Von der All Japan Championship über die FIM CEV bis hin zu 70 Grands Prix Teilnahmen und dem lang ersehnten Sieg

Tetsuta Nagashima von Red Bull KTM Ajo musste sieben Jahre lang und siebzig Grand Prix warten, bevor er schließlich den allerersten Sieg beim QNB Grand Prix von Qatar am Sonntag feiern durfte. Der japanische Fahrer musste sich seinen Weg nach oben hart erkämpfen und erhielt dabei von einigen wichtigen Persönlichkeiten eine helfende Hand.

Der erste, der Nagashima auf seinem Weg zum Grand-Prix-Erfolg half, war der Mann, dem er seinen Debütsieg widmete, sein verstorbener Freund Shoya Tomizawa: "Er ist mein Held, denn als ich mit dem Rennen anfing, war er an meiner Seite. Ich bin ihm immer gefolgt, zu den Pocketbikes, zu Minibikes, zur All Japan Championship, wo wir sogar im selben Team waren."

Emotionaler Nagashima widmet Shoya den ersten Sieg

Tomizawa's Rat und Hilfe als Teamkollege spielten eine entscheidende Rolle, als Nagashima zum GP-Mono All Japan Road Race Champion 2011 gekrönt wurde, Zweiter in der J-GP3-Meisterschaft 2012 und Sechster in der J-GP2-Meisterschaft 2013 an der Spitze von ein TSR wurde. Mit diesem Motorrad gab er im selben Jahr als Teil des JiR-Teams sein Weltmeisterschaftsdebüt beim Großen Preis von Japan. Er beendete das Rennen schließlich als 20..

Diese Erfahrung würde sich als kritisch erweisen, denn Nagashima erhielt die Chance, um Vollzeit für das Team zu fahren, als Landsmann Kohta Nozane sich entschied, während der Saison 2014 nicht weiter an den Start zu gehen. Seine Leistungen während des gesamten Jahres 2014 brachten ihm kein zweites Jahr auf der Weltbühne ein, sodass Nagashima den Schritt zurück in die FIM CEV Moto2™ Europameisterschaft wagte. Ein Top-8-Platz in allen bis auf zwei Runden sowie Podiumsplätze in zwei der letzten drei Rennen fielen Aki Ajo auf, der ihn für die Meisterschaft 2016 in seine Ajo Motorsport Academy aufnahm.

2016 würde sich unter der Leitung von Aki Ajo als ein Schlüsseljahr für Nagashima herausstellen. Acht Podiumsplätze, darunter ein Debütsieg in der Endrunde des Jahres in Valencia, verhalfen ihm zum zweiten Platz in der Meisterschaft und damit zu einem Stammplatz im team. Er wechselte zum Teluru SAG-Team und verließ vorerst die Mannschaft von Aki Ajo, wo er das ganze Jahr über schrittweise Fortschritte machte. Bei der vorletzten Runde in Malaysia wurde er mit einem ersten Top-Ten-Ergebnis belohnt.

Von der FIM CEV Repsol bis zur Moto2™ Weltmeisterschaft

Im Jahr 2018 wechselte er zum Kader des Idemitsu Honda Team Asia, wo er Takaaki Nakagami ersetzte, der den Sprung in die Königsklasse wagte. In der ersten Saisonhälfte erzielte der 27-Jährige nur zwei Punkte. Er beendete die fünf der letzten sechs Rennen der Saison mit Punkten, darunter ein achter Platz beim Grand Prix von Thailand, woraufhin er 019 zum SAG-Team zurück wechselte.

2019 sollte sein bisher bestes Jahr werden. Er machte einen weiteren Schritt, indem er regelmäßig in den Top Ten antrat und sogar zwei Top-5-Platzierungen beim Dutch TT und British GP erzielte. Eine erste Pole Position auf dem Red Bull Ring und zwei weitere Starts in der ersten Reihe waren ein wichtiger Indikator dafür, dass Nagashima bereit war, diesen nächsten Schritt zu tun und ein Podiumsanwärter zu werden.

Eine Reihe von Dominosteinen zum Ende der Saison 2019 bedeutete, dass Nagashima sich wieder mit einem alten Freund zusammen tat. Brad Binder wurde zusammen mit Iker Lecuona in den Werks-KTM-Kader befördert, nachdem dieser zuvor beim KTM Moto2™-Team unter Vertrag stand. Aki Ajo nahm daraufhin den Hörer in die Hand und holte einen alten Kumpanen wieder an Bord. Es war kein geringerer als Tetsuta Nagashima, der 2020 nun für die Moto2™ -Truppe an den Start geht und der Rest ist Geschichte.

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