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3 Tage vor
By motogp.com

Masia wird mit Aragon-Meisterklasse der 100. Honda-Sieger

Von P17 aus sorgte der Leopard Racing-Fahrer eine Meisterklasse in einem weiteren atemberaubenden Moto3™-Rennen. Arenas Siebter, Ogura P14

Beim Gran Premio Michelin® de Aragon schrieb Jaume Masia von Leopard Racing Geschichte, als der Spanier der 100. Grand-Prix-Sieger für Honda wurde. Von P17 aus gestartet lieferte Masia eine Meisterklasse, um Darryn Binder (CIP Green Power) um 0,091 Sekunden zu schlagen, während Raul Fernandez (Red Bull KTM Ajo) sein erstes Moto3™-Podest mit P3 holte.

Wie schon in Le Mans war Meisterschaftsführer Albert Arenas (Solunion Aspar Team Moto3) vom Start weg stark und schnappte sich den Holeshot kurz vor Fernandez in Kurve 1. Fernandez schoss jedoch sofort zurück, um die Führung des Rennens in Kurve 4 wieder zu übernehmen als Tatsuki Suzuki (SIC58 Squadra Corse) und Celestino Vietti (SKY Racing Team VR46) um P3 kämpften. Sofort drohte Fernandez, sich abzusetzen, aber der Spanier ging in Kurve 12 leichtweit, wodurch Suzuki in der ersten Runde P2 von Arenas wegschnappte. Gabriel Rodrigo (Kömmerling Gresini Moto3) flog direkt in Kurve 13 in den Top 10 liegend aus dem Rennen geworfen. Der Argentinier wurde zur Untersuchung ins Medical Center gebracht.

Fernandez, Suzuki, Arenas und Romano Fenati (Sterilgarda Max Racing Team) kämpften, um die Lücke zu ihren Verfolgern zu vergößern, während John McPhee (Petronas Sprinta Racing) seine Long Lap Penalty absolvierte, um seine Strafe für langsames Fahren im ersten Qualifying zu verbüßen - McPhee stieg rutschte aus den Top 10 auf P17 ab. Binder versuchte indes, die Lücke zu den führenden vier Fahrern zu schließen, der Südafrikaner saß P5, eine halbe Sekunde hinter Fenati. Masia, Carlos Tatay (Reale Avintia Moto3), Titelanwärter Ai Ogura (Honda Team Asia), Vietti und Jeremy Alcoba (Kömmerling Gresini Moto3) bildeten indes die Verfolgergruppe.

Binder fuhr in Runde 4 die schnellste Runde des Rennens, wodurch er nur eine Runde später die Lücke zu den Führenden schloss und es zu einem 5-Mann-Kampf an der Spitze machte. Binder war ein Mann auf einer Mission. In Runde 7 dann der Führungswechsel. Binder nutzte den Windschatten zur absoluten Perfektion, um die Führung von Fernandez zu übernehmen, und weiter hinten begann Masia, einen guten Rhythmus aufzubauen. Auch McPhee sah stark aus, nachdem sich der Schotte nach seiner Long Lap-Strafe wieder auf P7 zurückgekämpfte hat. 

Runde 10 von 19 wurde aus der fünfköpfigen Führungsgruppe eine neunköpfige. McPhee fuhr hervorragend und lag in Runde 11 auf P5 hinter Suzuki, während Masia und Alcoba auf demn provisorischen Podiumsplätzen standen. Fernandez pilotierte den Güterzug der Leichtgewichtsklasse und war auf det Bremse einfach großartig. Binder war dann jedoch an der Seite von Fernandez und übernahm die Führung. Der Spanier wurde dann innerhalb von fünf Kurven von Arenas, Masia und Fenati überholt. Fernandez setzte sich jedoch direkt wieder gegen Masia und Fenati durch, als Arenas in Kurve 12 die Führung von Binder wegschnnappte - ein Sieg für Arenas wäre im Meisterschaftskampf massiv, da Vietti und Ogura nicht um die großen Punkte kämpften. Innerhalb einer Runde war Fernandez aber wieder auf Platz 1. Was für eine Schlacht in der Moto3™ in Aragon und nachdem er auf der hinteren Geraden noch geführt hatte, fand sich Binder plötzlich auf P5 wieder.

Fernandez hatte aber noch vier Runden Zeit, aber der Windschatten des KTM-Mannes war ein beliebtes Plätzchen, was dazu führte, dass er sich nicht absetzen konnte. Drei Runden vor Schluss war Masia sein engster Herausforderer. Arenas lag auf P3, Binder P4 und McPhee P5. Dann schoss Masia auf der Geraden mit der Honda-Power auf P1, aber wieder war Fernandez in Kurve 1 zurück in Führung, wobei auch Alcoba auf dem dritten Platz heftig mit Arenas und Binder kämpfte und sich wieder an Masia auf der hinteren Gerade heranpirschte.

Letzte Runde! Masia führte, aber Fernandez schlug in Kurve 1 zurück. Alcoba war Dritter mit Arenas auf P4. Binder ging in Kurve 14 um die Außenseite von Alcoba herum, um in Kurve 15 die Innenlinie zu haben, und griff nach P3 in Richtung der hinteren Geraden. Masia steckte im Windschatten von Fernandez, um Fernandez erneut die Führung zu entreißen, wobei Binder ebenfalls an Fernandez vorbeischlüpfte, als dieser von P1 auf P3 abrutschte. Als Masia über die Bergkuppe kam, hielt er an seiner Linie fest, um seinen ersten Sieg mit Leopard Racing von P17 in der Startaufstellung zu erringen - eine großartige Leistung des Spaniers.

Binder konnte P2 halten, um sein zweites Podium im Jahr 2020 zu erreichen. Fernandez hinter ihm war begeistert, sein erstes WM-Podium zu besiegeln, obwohl er in der letzten Runde einen Traumsieg verloren hatte. Fenati fuhr auf P4 zu, während sich McPhee unglaublich gut von seinem Ausflug in die Long-Lap erholte, um P5 zu holen - wichtige Punkte für die Meisterschaft. Alcoba überquerte am Ende die Linie als Sechster und Arenas verlor in der letzten Runde etwas an Boden und beendete das Rennen auf P7 - nur 0,396s hinter dem Sieger. 

Suzuki verlor in den letzten Etappen den Kontakt, aber der SIC58-Fahrer leidet auch immer noch unter seinem gebrochenen Handgelenk. Vietti hat mit den führenden Konkurrenten in Aragon nie mithalten können, stattdessen belegte er mit P9 nur ein paar Plätze hinter Arenas, einen soliden Platz, um sich im WM-Kampf zu halten. Dennis Foggia (Leopard Racing) rundete die Top 10 ab, nachdem der Italiener Kaito Toba (Red Bull KTM Ajo) und Tatay auf die P11 und P12 in Schach halten konnte. 

Andrea Migno (SKY Racing Team VR46) und Maximilian Kofler (CIP Green Power) fielen im MotorLand aus.

Bei einer weiteren schillernden Begegnung in der Leichtgewichtsklasse gewinnt Masia als 100. Honda-Fahrer einen Grand Prix. Arenas baut seine Führung im Titelrennen aus, aber nicht viel, bevor die Fahrer in nur sieben Tagen in eine weitere Schlacht im MotorLand Aragon ziehen.

Top 10:
1. Jaume Masia (Leopard Racing)
2. Darryn Binder (CIP Green Power) + 0,091
3. Raul Fernandez (Red Bull KTM Ajo) + 0,196
4. Romano Fenati (Sterilgarda Max Racing Team) + 0,327
5. John McPhee (Petronas Sprinta Racing) + 0,368
6. Jeremy Alcoba (Kömmerling Gresini Moto3) + 0,385
7. Albert Arenas (Solunion Aspar Team Moto3) + 0,385
8. Tatsuki Suzuki (SIC58 Squadra Corse) + 1,933
9. Celestino Vietti (SKY Racing Team VR46) + 2,389
10. Dennis Foggia (Leopard Racing) + 2.461

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