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29 Tage vor
By motogp.com

Masia verdoppelt und erringt Hondas 800. Grand Prix-Sieg

Der Leopard Honda-Fahrer holte im MotorLand zwei von zwei Siegen, während sich das Moto3™ -Rennen erneut zum WM-Thriller entfaltete

Nachdem Jaume Masia (Leopard Racing) am vergangenen Wochenende der 100. verschiedene Grand-Prix-Sieger für Honda wurde, überreichte er dem japanischen Hersteller nun auch seinen 800. Grand-Prix-Sieg mit einer absolut perfekten Leistung beim Gran Premio Liqui Moly de Teruel. Der Spanier holte sich den Sieg an der vorletzten Kurve und überquerte die Linie vor Ayumu Sasaki (Red Bull KTM Tech3),der sich sein erstes Moto3™-Podest sicherte. Kaito Toba (Red Bull KTM Ajo) holt sich mit einem P3 sein erstes Podium im Jahr 2020, während Meisterschaftsführer Albert Arenas (Solunion Aspar Team Moto3) in der letzten Runde auf P4 zurückgedrängt wurde, dennoch baute er seine Titelführung aus.

Es war Tony Arbolino (Rivacold Snipers Team), der gut aus der ersten Reihe startete, um sich in Kurve 1 in die beste Position zu bringen. Der Polesitter Raul Fernandez (Red Bull KTM Ajo) übernahm die Innenlinie, wo ich Fernandez, Arbolino und Arenas etwas zu nahe kamen. Fernandez hielt an seiner Position fest, um in der ersten Runde die Führung zu übernehmen. Celestino Vietti (SKY Racing Team VR46) kam ebenfalls gut aus der ersten Reihe heraus und lag auf P2, wobei Arbolino auf P4 verdrängt wurde, als sich der bekannte Moto3™-Güterzug zu formen begann.

Wie immer in der Leichtgewichtsklasse haben sich die Führungspositionen ständig geändert. Auf der hinteren Geraden bot sich grundsätzlich eine Windschattenschlacht, wodurch Fernandez von P1 auf P3 abrutschte, aber in zwei aufeinanderfolgenden Runden schlug der Spanier in Kurve 1 direkt zurück. Fernandez, Arenas, Vietti und Gabriel Rodrigo (Kömmerling Gresini Moto3) wechselten sich in den Eröffnungsrunden mit der Führungsposition ab, wobei Fernandez in Runde 5 in Kurve 1 übermannt und so auf P10 herabgestuft wurde. Arenas übernahm dann die Führung in Runde 6, während Darryn Binder (CIP Green Power) seine übliche Routine am Sonntagmorgen durchführte, um sich durch das Fahrerfeld bis auf Platz zwei zu kämpfen.

In den nächsten Runden hielt sich Arenas an der Spitze, wobei die 26 besten Fahrer alle in Schlagdistanz waren. Arenas sah jedoch beeindruckend stark aus und als sich seine Verfolger im Windschatten befanden, konnte niemand auf der Geraden an ihm vorbei kommen, entkommen konnnte der WM-Führende aber auch nicht. Neun Runden vor Schluss versuchte Toba, Arenas die Führung abzunehmen. Arenas war aggressiv, Toba verlor an Schwung und rutschte auf P6 ab. 

Masia nutzte die Honda-Power auf der Geraden, wobei der Aspar-Fahrer auch auf den Bremsen überragend war und fuhr wie ein Besessener, aber Masia fand zunächst keinen Weg vorbei. McPhee war auch wieder auf der Jagd nach dem Sieg und lag zwischenzeitlich auf P4. Drei Runden vor Schluss entwickelte sich dann eine Schlacht, wie wir sie von denn jungen Wilden gewöhnt sind. Masia startete in Kurve 1 einen Angriff auf Arenas, aber dieser kam schon in Kurve 7 wieder durch. Toba, Binder als auch McPhee zeigten sich ebenfalls auf der Innenseite, aber der Petronas-Fahrer rutschte schon in Kurve 10 wieder auf den dritten Platz ab, wobei Masia darauf abzielte, Arenas zu schlagen.

Arenas führte in die letzte Runde, aber Masia drückte sich in Kurve 1 an ihm vorbei, während Toba McPhees Leben dahinter schwer machte. Sasaki folgte seinem Landsmann und McPhee... Arenas hingegen strebte einen weiteren Sieg an. In Kurve 7 drängte sich Arenas erneut an Masia vorbei, wobei sich Vietti auf P4 schob. In Kurve 9 stürzten Tatsuki Suzuki (SIC58 Squadra Corse) und Garcia in der letzten Runde. Arenas bremste spät in Kurve 12 hinein, um die Tür zu Masia zu schließen. Also verschob sich die nächste Attacke auf die Gegengerade. Kann Arenas seine Position halten oder sein Windschatten aus, um dass seine Verfolger ihn niederringen? Noch einmal hatte er einen tollen Lauf aus Kurve 15 heraus, aber Masia holte ihn ein. Die beiden KTMs von Toba und Sasaki lagen dicht hinter Masias Honda. In der folgenden Bremszone schoben sich alle drei an Arenas vorbei. Zwei Kurven vor Schluss entrissen Masia, Toba und Sasaki dem WM-Führenden nicht nur den Sieg, sondern auch einen Podiumsplatz, nachdem er bis auf P4 verdrängt wurde. Masia sah zum zweiten Mal in Folge die Zielflagge als erster, gefolgt von Sasaki auf P2, während Toba sein erstes Podium im Jahr 2020 errang. Arenas rutschte in den letzten beiden Kurven zwar auf P4 ab, aber entscheidend ist, dass er Vietti und Ai Ogura (Honda Team Asia) im WM-Kampf weiter hinter sich lässt.

Der fünfte Platz ging an Vietti, der nur drei Zehntel vom Sieg entfernt liegt. Auch McPhee war nur drei Zehntel entfernt und holt sich P6, nachdem er in der letzten Runde den Zorn von Toba gespürt hat. Deniz Öncü (Red Bull KTM Tech3) fuhr hervorragend, um P7 zu holen. Binder landete nach einem starken Rennen auf P8, wobei Ogura die Linie als Neunter überquerte. Der japanische Fahrer war weniger als eine Sekunde vom Sieg entfernt, verliert aber im Kampf um den Titel weiter an Boden. Arbolino sichert sich P10, 2,259 Sekunden hinter der Spitze.

Ein weiteres rasantes Moto3™-Rennen geht zu Ende, und Masia schreibt das zweite Wochenende in Folge Geschichte. Was bedeutet das alles für die Meisterschaft? Nun, Arenas erweitert seinen Vorsprung auf 19 Punkte gegenüber Ogura. Vietti liegt 20 Punkte hinter Arenas, Masia ist gerade auf der Jagd, denn nur 24 Punkte trennen den doppelten Aragon-Rennsieger von Arenas mit drei verbleibenden Rennen. Der Kampf geht inn zwei Wochen in die nächste Runde!

Top 10:
1. Jaume Masia (Leopard Racing)
2. Ayumu Sasaki (Red Bull KTM Tech3) + 0,051
3. Kaito Toba (Red Bull KTM Ajo) + 0,152
4. Albert Arenas (Solunion Aspar Team Moto3) + 0,296
5. Celestino Vietti (SKY Racing Team VR46) + 0,331
6. John McPhee (Petronas Sprinta Racing) + 0,372
7. Deniz Öncü (Red Bull KTM Tech3) + 0,583
8. Darryn Binder (CIP Green Power) + 0,772
9. Ai Ogura (Honda Team Asia) + 0,955
10. Tony Arbolino (Rivacold Snipers Team) + 2.259

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