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3 Tage vor
By motogp.com

Arbolino siegt – Titelentscheidung fällt in Portimao

Sein erster Saisonsieg lässt den Italiener die Lücke in der Titeljagd schließen, nachdem der WM-Führende in Valencia nur Vierter wurde...

Sein erster Sieg der Saison 2020 hätte für Tony Arbolino vom Rivacold Snipers Team zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Der Italiener ging beim Gran Premio Motul de la Comunitat Valenciana vom 13. Startplatz aus ins Rennen und geht schließlich als Sieger hervor, wodurch sich die Moto3™-Titelentscheidung auf Portimao vertagt. Sergio Garcia (Estrella Galicia 0,0) und Raul Fernandez (Red Bull KTM Ajo) standen in Valencia erneut auf dem Podium, wobei Albert Arenas (Gaviota Aspar Team Moto3) den vierten Platz belegte und seinen Vorsprung auf acht Punkte gegenüber Ai Ogura (Honda Team Asia) ausbaute  - der japanische Fahrer landete auf P8.

Es war Kaito Toba (Red Bull KTM Ajo), der den besten Start aus der ersten Reihe erzielte und sofort die Führung in Kurve 1 übernahm, aber Darryn Binder (CIP Green Power) schnappte sich die Führung bereits  in Kurve 2, wobei auch Arenas einen guten Start erzielte mit P4 hinter Landsmann Fernandez. Fernandez führte dann das Rennen bereits in Kurve 7 an und auch  Arbolino kam aus der fünften Reihe angeschossen um sich auf einem provisorischen Podiumsplatz einzureihen.

In Runde 2 entfaltete sich das erste Drama. Toba kam am Ausgang von Kurve 5 ins Straucheln, Binder konnte ausweichen, aber Tatsuki Suzuki (SIC58 Squadra Corse) konnte die Kollision nicht mehr vermeiden und ging ebenfalls spektakulär zu Boden. Diese Aktion hatte Fernandez einen soliden Vorteil an der Spitze verschafft, den der Spanier in Runde 3 auf bereits über eine Sekunde zu Arbolino, Jaume Masia (Leopard Racing), Arenas und einigen anderen ausgebaut hat.

Für Celestino Vietti (SKY Racing Team VR46) lösten sich alle Titelhoffnungen in Kurve 11 in Staub auf, nachdem der Italiener bei seiner Verfolgungsjagd zu Sturz kam. Und auch wenn er das Rennen wieder aufnehmen konnte, waren alle Chancen auf die Meisterschaft dahin. In der Anfangsphase saß Ogura auf P9 hinter Viettis Teamkollegen Andrea Migno, während sich Arenas gleich mit Binder, Masia, Deniz Öncü (Red Bull KTM Tech3) und Garcia duellierte.

In Runde 6 stieg Fernandez' Vorsprung von ein paar Zehnteln auf 1,7 Sekunden, wobei Arbolino der Fahrer blieb, der die Verfolgung anführte. Polesitter Binder war hinter dem Honda-Fahrer und auch Arenas und Garcia sahen extrem stark aus. Migno, Ogura und Masia konnten nur zusehen, wie sie den Anschluss zur ersten Verfolgerguppe verloren. 

11 Runden waren vergangen, die Lücke betrug weiter 1,6 Sekunden, während die Fahrer im Kampf um den zweiten Platz sich eine gute Taktik zurechtlegten, um besagte Lücke zuzufahren und so langsam schmolz Fernandez' Vorsprung. Zwischen Masia und Ogura tobte indes ein Machtkamp, aber als Masia in Kurve 11 einen kleinen Fehler machte,  übernahm Ogura die Führung des Trios. Mit acht verbleibenden Runden lag Arbolino nun innerhalb einer Sekunde von Fernandez entfernt. Arenas, Binder und Öncü fielen nur leicht hinter Arbolino und Garcia zurück. Ogura war jetzt allerdings fast vier Sekunden hinter der Verfolgergruppe und so war klar, dass er Arenas in diesem Rennen nicht herausfordern könnte.

Arenas, Öncü und Binder fielen dann über eine Sekunde hinter Garcia zurück, aber an der Spitze hatten Garcia und Arbolino Fernandez im Blick. Die Lücke war förmlich eliminiert und Arbolino wusste, dass dies für die Meisterschaft eine riesen Chance war. MIT Arbolino's P2 und Arenas auf P4 betrug der Abstand zwischen ihnen nur noch 16 Punkte, zumal zu diesem Zeitpunkt Arenas, Öncü und Binder 1,5 Sekunden vom Podiumskampf entfernt waren.  

Garcia versuchte dann in Kurve 2 einen Zug auf Fernandez, aber Fernandez hielt dagegen. Dies kostete die Spanier Zeit und das ermöglichte Arbolino eine gesunde Lücke aufzumachen, die sich als unbezwingbar erwies mit nur noch wenigen verbleibenden Kurven. Garcia und Fernandez kämpften aber unermüdlich weiter um den zweiten Platz. Fernandez versuchte es dann in der letzten Ecke und es war unfassbar eng zwischen den Spaniern, aber Garcia behielt die Oberhand. Weiter vorn überquerte Arbolino die Ziellinie als fantastischer Sieger. Die Lücke in der WM zu Arenas betrug folglich nur noch 11 Punkte. Was ein perfekter Zeitpunkt, um seinen ersten Sieg seit dem niederländischen GP 2019 zu erringen. Hinter Garcia und Fernandez überstand Arenas den Angriff von Binder und Öncü, um einen entscheidenden P4 zu holen. Der Spanier mit acht Punkten Vorsprung in das letzte Rennen der Saisonn gehen. Binder beendete den 14. Lauf der Saison auf P5 vor Öncü. Migno gewann den Dreikampf zwischen ihm, Ogura und Masia, wobei Ogura den siebten Platz denkbar knapp mit 0,016 Sekunden verlor. Der achte Platz könnte sich in sieben Tagen als entscheidend herausstellen, denn mittlerweile geht es um jeden einzelnen WM-Punkt!

Garcia versuchte dann in Kurve 2 einen Zug auf Fernandez, aber Fernandez hielt dagegen. Dies kostete die Spanier Zeit und das ermöglichte Arbolino eine gesunde Lücke aufzumachen, die sich als unbezwingbar erwies mit nur noch wenigen verbleibenden Kurven. Garcia und Fernandez kämpften aber unermüdlich weiter um den zweiten Platz. Fernandez versuchte es dann in der letzten Ecke und es war unfassbar eng zwischen den Spaniern, aber Garcia behielt die Oberhand. Weiter vorn überquerte Arbolino die Ziellinie als fantastischer Sieger. Die Lücke in der WM zu Arenas betrug folglich nur noch 11 Punkte. Was ein perfekter Zeitpunkt, um seinen ersten Sieg seit dem niederländischen GP 2019 zu erringen. Hinter Garcia und Fernandez überstand Arenas den Angriff von Binder und Öncü, um einen entscheidenden P4 zu holen. Der Spanier mit acht Punkten Vorsprung in das letzte Rennen der Saisonn gehen. Binder beendete den 14. Lauf der Saison auf P5 vor Öncü. Migno gewann den Dreikampf zwischen ihm, Ogura und Masia, wobei Ogura den siebten Platz denkbar knapp mit 0,016 Sekunden verlor. Der achte Platz könnte sich in sieben Tagen als entscheidend herausstellen, denn mittlerweile geht es um jeden einzelnen WM-Punkt!

Jeremy Alcoba (Kömmerling Gresini Moto3) vervollständigte die Top 10 kurz vor John McPhee (Petronas Sprinta Racing), dessen geringe Hoffnungen auf einen Weltmeistertitel nun vorbei sind. Romano Fenati (Sterilgarda Max Racing Team), Niccolo Antonelli (SIC58 Squadra Corse), Stefan Nepa (Gaviota Aspar Team) und Ryusei Yamanaka (Estrella Galicia 0,0) vervollständigten die Punkteränge, während drei Fahrer mit einer Chance auf den Titel nach Portimao reisen: Arenas, Ogura, Arbolino.

WIr haben Gewissheite – die Moto3™-Weltmeisterschaft von 2020 wird erst im großen Finale in Portugal entschieden. Arenas hat einen Vorsprung von acht Punkten vor Ogura, Arbolino liegt 11 Punkte hinter Arenas. Absolut alles ist möglich... Wir können den Showdown jedenfalls kaum erwarten. Es wird ein Fest!

Top 10:
1. Tony Arbolino (Rivacold Snipers Team)
2. Sergio Garcia (Estrella Galicia 0,0) + 1,142
3. Raul Fernandez (Red Bull KTM Ajo) + 1,297
4. Albert Arenas (Gaviota Aspar Team Moto3) + 2,825
5. Darryn Binder (CIP Green Power) + 2,999
6. Deniz Öncü (Red Bull KTM Tech3) + 3,208
7. Andrea Migno (SKY Racing Team VR46) + 9.836
8. Ai Ogura (Honda Team Asia) + 9,852
9. Jaume Masia (Leopard Racing) + 9.864
10. Jeremy Alcoba (Kömmerling Gresini Moto3) + 12.802

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