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20 Tage vor
By motogp.com

MotoGP™ 2020 Sturz-Bericht: Wer ist am meisten gestürzt?

Wo gab es die meisten Stürze und wie verhalten sich die Zahlen zu den Vorjahren? Es ist Zeit, sich einige der Crash-Statistiken anzusehen...

Tags MotoGP, 2020

2020 war eine völlig beispiellose Saison. Ein neu angepasster kürzerer Kalender mit nur 15 Runden bedeutete, dass die Gesamtzahl der Stürze natürlich abnahm, aber nicht unbedingt das Verhältnis der Stürze pro Anzahl der Grand Prix.

Zunächst verglichen wir die Gesamtzahl der Stürze in der Saison. Wir haben im Jahr 2020 722 Stürze in der MotoGP™, Moto2™ und Moto3™ verzeichnet, 180 davon passierten in der Königsklasse. Der durchschnittliche Rückgang pro Rennveranstaltung betrug 12,8 Stürze gegenüber 11,6 im Jahr 2019, war jedoch höher als in den Jahren von 2010 bis 2015, dennoch niedriger als zwischen 2016 bis 2018. Die Zahl 722 ist verständlicherweise die niedrigste in den letzten 10 Saisons, aber die selbst MotoGP™ verzeichnete 46 Stürze mehr als 2010, wo die 18 Rennen umfassende Saison nur 134 Stürze in der Königsklasse und 825 insgesamt verzeichnete.

Als Nächstes schauten wir uns die Stürze pro Session an. In allen drei Klassen waren die Rennen tatsächlich die sturzreichsten Sessions: 76 in der Moto3™, 90 in der Moto2™ und 56 in der MotoGP™. Interessanterweise unterscheidet sich das zweithäufigste dann von Klasse zu Klasse. In der MotoGP™ waren es mit 30 Stürzen die FP2 Sitzungen, einer mehr als im FP3. Es war die Session am Samstagmorgen, in der mehr Moto2™ -Fahrer als an jeder anderen Session mit Ausnahme des Rennens zu Sturz kamen, während die Moto3™ -Fahrer das FP1 anscheinend als das schwierigste empfanden.

Insgesamt hatte das FP3 mit 121 die zweithöchste Sturzzahl nach dem Rennen, das FP1 belegt mit 113 Stürzen in allen Klassen den dritten Platz. Das geringste, mit Ausnahme des MotoGP™ FP4, war das zweite Qualifying - wohl dann, wenn die Fahrer ihre Maschinen wirklich an ihre Grenzen bringen.

Die Sturzstatistik pro Grand Prix ist immer besonders interessant. Zum zweiten Mal in Folge sahen wir beim GP von Frankreich mehr Stürze als an jedem Grand-Prix-Wochenende. In Le Mans ereigneten sich 100 Stürze, 10 mehr als im Vorjahr. Der GP von Katalonien war mit 64 der zweithöchste, neun weniger als 2019, und Debütant Portimao sah die wenigtsen Unfälle im Vergleich zu allen anderen Wochenenden, an denen alle drei Klassen fuhren (32).

Welche Fahrer stürzten in ihrer jeweiligen Klasse am meisten? Johann Zarco (Esponsorama Racing) kam 2020 15 Mal zu Sturz. Rookie Alex Marquez (Repsol Honda Team) wurde während seiner Debütsaison an Bord der Honda RC213V mit 14 Crahses Zweiter und Aleix Espargaro (Aprilia Racing Team Gresini) mit 12 Stürzen Dritter. Am wenigsten stürzte hingegen Danilo Petrucci (Ducati Team) mit zwei Stürzen, wobei Andrea Dovizioso (Ducati Team) und Maverick Viñales (Monster Energy Yamaha MotoGP) die nächstbesten waren.

In der Moto2™ stürzte Kasma Daniel (Onexox TKKR SAG Team) 20 Mal vor Speed ​​Up-Pilot Jorge Navarro. Erstaunlicherweise fiel der Niederländer Bo Bendsneyder (NTS RW Racing GP) bei 15 Grand Prix nur einmal aus, vier weniger als jeder andere. Gabriel Rodrigo von Kömmerling Gresini Moto3 stürzte 2020 18 Mal, die meisten aller Moto3™ -Fahrer, drei mehr als Alonso Lopez (Sterilgarda Max Racing Team). Rookie Jeremy Alcoba (Kömmerling Gresini Moto3) war das genaue Gegenteil von Teamkollege Rodrigo und zeichnete die geringste Anzahl von Stürzen in der Leichtgewichtsklasse (2) auf.

Kann jemand erraten, welche Kurve in dieser Saison an einem einzigen Wochenende am meisten zu Sturz gebracht hat? Le Mans - Kurve 3!
30 Stürze ereigneten sich in der Linkskurve, neun mehr als in Kurve 2 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Es ist nicht überraschend, dass Kurve 2 im MotorLand Aragon unter den ersten drei war - 16 Stürze fanden dort am Eröffnungswochenende statt, die beim Teruel GP aber schon halbiert wurden. Gleichauf mit Kurve 2 in Aragon war Kurve 14 auf dem Circuit Ricardo Tormo beim GP in Europa.

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