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5 Tage vor
By motogp.com

Lerne die MotoGP™ Rookies kennen: Enea Bastianini

Der amtierende Moto2™-Weltmeister ist einer von drei Rookies im Jahr 2021, also erfahre jetzt mehr über seine Reise in die Königsklasse...

Tags MotoGP, 2021

Das MotoGP™-Grid wird 2021 drei neue Gesichter begrüßen, und alle werden die Königsklasse auf Ducatis in Angriff nehmen. Der amtierende Moto2™-Weltmeister Enea Bastianini (Avintia Esponsorama Racing) ist einer dieser Fahrer, und so dachten wir, es wäre eine gute Idee, wenn Du seine Geschichte und seinen Werdegang noch vor der neuen Saison ein wenig besser kennenlernen würdest... 

Der junge Italiener gewann 2013 zwei Red Bull MotoGP Rookies Cup-Rennen und nach seinem 16. Geburtstag am Ende dieser Saison wurde Bastianini von Fausto Gresini für sein Moto3™ -Weltmeisterschaftsdebüt verpflichtet. In seiner Rookie-Saison in der Leichtgewichtsklasse folgten drei Podiumsplatzierungen und so blieb Bastianini auch für die folgende Saison im Gresinis Kader. In Misano errang er schließlich auf heimischem Boden seinen ersten Sieg.

In seinem dritten Jahr im Grand-Prix-Rennsport erreichte "The Beast" neun Podestplätze. Eine beeindruckende Bilanz, und Bastianini fügte 2016 sechs weitere hinzu - eines davon war ein Sieg. Dies verhalf dem Italiener, in der Meisterschaftswertung hinter dem jetzigen MotoGP™-Rivalen Brad Binder Zweiter zu werden. Das Jahr 2017 mit Estrella Galicia 0,0 verlief nicht ganz nach Plan, drei Podestplätze und P6 in der Gesamtwertung waren nicht das, was der italiener sich erhofft hatte, aber ein Wechsel zu hellblauen Maschinen von Leopard Racing in der folgenden Saison brachte schließlich wieder bessere Ergebnisse ein.

In den Farben von Leopard Racing - dem Motorrad, das Joan Mir zum Titelgewinn verholfen hatte - war Bastianini in der Moto3™ -Klasse wieder auf Erfolgskurs. 2018 gewann er den GP von Katalonien und stand auf dem Weg zum P4 Gesamtrang mit seiner Honda insgesamt fünf Mal auf dem Podium. Dies ebnete ihm 2019 den Weg in die Moto2™-Klasse. Das Italtrans Racing Team war das neue Zuhause für den nunmehr 24-maligen Grand-Prix-Podiumsplatzierten, eine große Herausforderung, die Bastianini annahm..

Der dritte Platz beim tschechischen GP war der Höhepunkt seiner ersten Saison. Ein Podium in jeder seiner Rookie-Saisons - in jeder Klasse - ist wahrlich nicht zu verachten. Nach einem heftigen Sturz beim GP von Österreich verpasste er das folgende Rennwochenende in Silverstone, dem einzigen leichten Dämpfer einer beeindruckenden ersten Moto2™-Saison, bei der Bastianini im Titelrennen immerhin P10 holte.

2020 steigerte er seine Leistung noch einmal zunehmend. Ein Podium beim Eröffnungsrennen in Qatar war ein solider Start und trotz eines enttäuschenden P9 am Jerez-Wochenende, bildeten die folgenden beiden Rennen den Grundstein für Bastianinis positives Jahr. Ein Sieg beim GP von Andalusien wurde durch einen Sieg in Brünn untermauert, bevor er nach zwei enttäuschenden Begegnungen auf dem Red Bull Ring die Titelführung an Landsmann und zukünftigen Teamkollege von 2021, Luca Marini, abgeben musste.

Mit zwei Podestplätzen auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli - einem P3 und einem P1 - kehrte er jedoch an die Spitze der Weltmeisterschaft zurück. Es folgten eher zwei nicht zufriedenstellende Rennen, aber zwei Podestplätze im MotorLand Aragon hielten ihn in der Verfolgungsjagd, die aus Marini, Sam Lowes und Marco Bezzecchi bestand. Es war ein Titelkampf, der sich bis zum Finale in Portugal zog.

Das Pech der anderen Fahrer - gepaart mit einem Bastianini mit kühlen Kopf, ruhiger und gelassener Einstellung - bedeutete, dass der Moto2™ WM-Führende mit einen 14-Punkte-Vorsprung den dem Algarve International Circuit erreichte. Er machte keinerlei Fehler und so wurde der kleine Italierner nach drei Saisonsiegen, einem zweiten und drei dritten Plätzen zum ersten Mal Weltmeister.

Nun steht für Bastianini der große Sprung in die MotoGP™ auf dem Programm. Bewerkstelligen wird er diese spannende erste Saison in der Königsklasse mit Ducati und Avintia Esponsorama Racing. Der Italiener wird neben Marini antreten - wenn auch in verschiedenen Farben - und die gleiche Maschinerie wie sein Rookie-Kollege Jorge Martin (Pramac Racing) steuern. Bastianini steigt als Champion auf, und wie Brad Binder und Alex Marquez letztes Jahr bewiesen haben, sind Podestplätze und Siege durchaus auch für Rookies möglich.

Es ist seine bisher größte Herausforderung, aber der 23-Jährige tritt voller Zuversicht und Hoffnung in den Kampf ein. Das erste Mal, dass wir Bastianini auf Ducatis GP20 sehen werden, wird Anfang März beim Qatar-Test sein, wo er hofft, dass seine MotoGP™-Reise auf eindrucksvolle Weise beginnen zu können.

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