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25 Tage vor
By motogp.com

Mir: "Mich muss man schlagen, aber Marquez ist der Favorit"

Der MotoGP™-Champion von 2020 übernimmt gerne die Rolle des Außenseiters, auch wenn es um seine Absichten zur Titelverteidigung geht

Cleverness und Konstanz war der Schlüssel zu Joan Mirs (Team Suzuki Ecstar) 2020er MotoGP™ Welmeistertitel, und er möchte eine ähnliche Strategie für seine Titelverteidigung verfolgen.

Vielleicht wendet er bereits seine übliche Underdog-Taktik an, denn der Mallorquiner bestand draauf, dass es nur einen Favoriten gibt und dass der Rest des Rudels nur auf der Jagd ist.

„Für mich ist Marc (Marquez) der Favorit. Er hat mehr Erfahrung, Titel und Geschwindigkeit. Er wird der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Wenn er nicht wäre, würde ich keinen Favoriten benennen können, wahrscheinlich mich, aber mit Marc scheinnt auf dem richtigen Weg zu sein von daher ist er es “, sagte Mir von seinem Rivalen im Repsol Honda Team.

„Ich muss noch viel mehr zeigen, um als Favorit zu gelten. Natürlich haben wir letztes Jahr die Meisterschaft gewonnen, nicht aus Grünnden der Geschwindigkeit, sondern durch Beständigkeit und Cleverness. Auf dem Papier haben wir gute Vorraussetzungen, um den Titel zu verteidigen, aber ich glaube, ich bin schon der Mann, den man schlagen muss, aber nicht der Favorit. “

Marquez wird jedoch nicht der einzige sein, der den Champion herausfordern will, denn auch Mirs eigener Teamkollege Alex Rins sagte kürzlich, dass er alles in seiner Macht stehende tun wird, um den Mallorquiner zu besiegen. Der Spanier wurde in der vergangenen Saison Dritter in der Meisterschaft und hat sich von seinem Schulterproblem in Jerez im letzten Jahr erholt. Mir ist sich der Bedrohung, die er auf der Strecke darstellt, voll bewusst.

„Er wird so stark sein wie in der letzten Saison. Er hat sich im ersten Teil der Saison verletzt, aber dann wurde er immer wettbewerbsfähiger. Wir haben bei jedem Grand Prix gegeneinander gekämpft. Jeder macht Fehler, es ist nicht einfach, eine ganze Saison ohne Fehler zu fahren. Stürze sind Teil unserer Arbeit und wir müssen das Beste aus jeder Sitation machen, und Alex hat großes erreicht, sich wieder so zurückzukämpfen. Er wird konkurrenzfähig sein, aber nicht mehr als zuvor auch, denn er war bereits sehr stark.“

Die Hamamatsu-Fabrik hat in der vergangenen Saison einen Doppelsieg in der Meisterschaftswertung sowie die Triple Crown nur knapp verpasst. Berichten zufolge drängt der MotoGP™ -Projektleiter Shinichi Sahara trotz des Ausscheidens von Davide Brivio sehr darauf, diese Ziele 2021 zu erreichen.

"Ich war geschockt, als ich zum ersten Mal die Nachricht hörte (von Brivios Ausstieg). Bei Suzuki gibt es wirklich fähige Leute, die die Situation bestmöglich bewältigen können. Deshalb bin ich ruhig. Ich mache mir keine Sorgen."

„Ich freue mich sehr über dieses Ziel, um Podestplätze zu kämpfen. Das bedeutet gleichzeitig, dass sie darauf drängen, das Team besser zu machen als zuvor. Sie wissen, dass es schwierig ist, jedes Jahr zu gewinnen, aber wenn wir diese Arbeitsmentalität halten, werden wir es mit Sicherheit schaffen. Ich bin mir zu 100% sicher. “

Mir ist sich auch bewusst, dass, wenn sie zwei aufeinanderfolgende Meisterschaften an der Spitze beenden wollen, auch er seine Leistung steigern muss, denn die Lernkurve darf niemals aufhören sich zu steigern.

„Was auch immer Verbesserung bringen kann, ich bin daran interessiert. In unserem Team haben wir alles, was wir brauchen, um unsere Fähigkeiten zu verbessern. Und die Daten. Ich habe einen super starken Teamkollegen, mit dem ich mich vergleichen kann.“

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„Ich freue mich auf dieses Jahr, hoffe es mehr zu genießen und ein besserer Fahrer zu werden. Das ist das Ziel. Wenn ich den Titel nochmals holen kann, würde ich mich natürlich sehr freuen, aber es ist das, was jeder will. Ich möchte besser werden. Ich möchte mehr Pole-Positions, ich möchte mehr Rennen gewinnen, also lasst uns zunächst versuchen, uns in diesen Bereich zu verbessern."

Hat sich sein Leben in irgendeiner Weise verändert, seit er die Weltmeisterschaft gewonnen hat? Nicht wirklich, abgesehen von unbekannten Personen, die ihn in Restaurants erkennen...

„Wenn ich in ein Restaurant gehe, erkennen mich die Leute. Das war vorher nicht so. In Andorra erkennen sie mich, fragten aber normalerweise nicht nach Fotos, jetzt allerdings schon. Ich kann es mir auf Mallorca nicht vorstellen, aber das Leben wird sich mit Sicherheit komplett ändern. Der Rest ist unverändert. Ich trainiere gleichermaßen, fahre viel Motorcross und freue mich auf die Saison."

Jetzt, als eines der bekanntesten Gesichter des Sports, werden alle Augen auf ihn gerichtet sein – Kann er Suzuki 2021 erneut zum Erfolg verhelfen?

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