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2 Tage vor
By motogp.com

Die MotoGP™ ist startklar für 2021!

Nach dem Qatar-Testkönnen wir nun anhand einiger Ergebnisse erahnen, wie sich die MotoGP™ -Weltmeisterschaft 2021 entwickeln könnte...

Tags MotoGP, 2021

Der Countdown hat begonnen. Nach dem offiziellen Qatar-Test zählen die MotoGP™-Teams und ihre jeweiligen Fahrer die Tage herunter, um sich dem lang erwarteten Barwa Grand Prix von Qatar zu stellen, mit dem die Weltmeisterschaftssaison 2021 eröffnet wird. Nach einem längeren Winter als gewöhnlich ermöglichten uns die Testtage auf dem Losail International Circuit und die Reaktionen der Protagonisten eine ziemlich realistische Vorschau dessen, was wir in den ersten Runden der Saison, bei den GPs von Qatar und Doha, erwarten können.

Wie bewerten die Teammanager ihre Vorsaisontest in Qatar?

Obwohl beide es geschafft haben, in den Top 10 der Testzeiten zu landen, hängen noch einige Fragen über ihren Zeitangriffen. In Bezug auf die Geschwindigkeit hängen sie einigen ihrer Konkurrenten hinterher, was ihnen das Leben in den Qualifyings erneut schwer machen könnte. Sie sind jedoch weiterhin zuversichtlich, dass sie es sonntags herausreißen können.

Obwohl beide es geschafft haben, in den Top 10 der Testzeiten zu landen, hängen noch einige Fragen über ihren Zeitangriffen. In Bezug auf die Geschwindigkeit hängen sie einigen ihrer Konkurrenten hinterher, was ihnen das Leben in den Qualifyings erneut schwer machen könnte. Sie sind jedoch weiterhin zuversichtlich, dass sie es sonntags herausreißen können.

Suzuki ist unbesorgt bezüglich ihrer Runden-Pace

Suzukis Saison 2020 wird für immer für seine Fahrer- und Team-Weltmeistertitel in Erinnerung bleiben. Dank der Bemühungen von Ducati, die mit der Konstrukteurswertung ausgezeichnet wurden, haben sie die Triple Crown nur knapp verpasst. Nachdem wir in den letzten Wochen die Aktion in Losail miterlebt haben, ist klar, dass es schwieirg wird, das Triple zu erreichen. Ducati hat für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt und das ist kein Wunder. Im letzten Test debütierten ihre sechs Piloten mit ihren jeweiligen neuen Teams, während drei Rookies sich einen Namen machten und ihre Lernkurve steil nach oben zeigte. Trotz der Stürze wurde Jorge Martín (Pramac Racing) der beste der Rookie, aber sowohl Enea Bastianini (Avintia Esponsorama) als auch Luca Marini (SKY VR46 Avintia) folgten dicht hinter ihm.

Können sie ihre Testform auch auf die Strecke zu bringen, wenn der Druck eines Rennwochenendes herrscht? Das Ducati Lenovo Team, bestehend aus Jack Miller und Francesco Bagnaia, und Johann Zarco von Pramac Racing sahen auf ihren GP-21 gut aus.

Ducati: 6 Debüts, 3 Rookies und rasante Geschwindigkeiten

Die Desmosedici wurde mit einer neuen Front-Aero-Verkleidunng sowie einer anderen „Salad Box“ und einem Front-Holeshot-Gerät gesichtet, welches denen ähneln, die bereits von den meisten Herstellern verwendet werden. Die Änderungen halfen Miller jedoch, den Test als schnellster Fahrer zu beenden - inoffiziell mit Runndenrekord. Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha MotoGP) gelang der Testauftakt ebenso gut, wodurch der Australier und der Franzose zu den Favoriten zählen, um die ersten 25 Punkte im Jahr 2021 zu holen.

Eine starke Leistung beim GP von Qatar könnte genau das sein, was Quartararo braucht, um seinen Angriff auf die MotoGP™-Krone zu starten, aber er wird eine Menge Herausforderer bezwingen müsse. 'El Diablos' Teamkollege Maverick Viñales war auch in einer Runde konkurrenzfähig, aber es bleibt abzuwarten, ob er diese Form sonntags fortsetzen kann.

Die Yamahas sehen gut genug vorbereitet aus, um an der Spitze mitmischen zu können. Der Petronas SRT-Fahrer Franco Morbidelli ist vielleicht der Fahrer, der sich in den letzten Monaten von 2020 auf der M1 am wohlsten gefühlt hat.

Petronas SRT Duo fühlt sich für den QatarGP vorbereitet

Mit drei Rennsiegen und dem zweiten Gesamtrang in der Meisterschaft im Jahr 2020 gehört Morbidelli zu den Spitzenreitern und er wird den zusätzlichen Bonus haben, neben Valentino Rossi zu fahren, nachdem die MotoGP™-Ikone ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufgeschlagen hat. Der 'Doctor' ging es im Test noch eher ruhig an, um das neue Materialpaket, samt der Innovationen in der aerodynamischen Verkleidung, im Kotflügel und sogar im Fahrwerk ausgiebig kennenzulernen.

Angesichts der Verbesserung der Höchstgeschwindigkeit und des Renntempos ist Yamaha der Meinung, dass dies eine großartige Gelegenheit für den perfekten Saisonstart ist. Immerhin verfügt Yamaha über eine solide Bilanz: Rossi errang bereits vier Siege in der Wüste - der letzte im Jahr 2015 - und Viñales erlebte seinen Moment im Jahr 2017. Seitdem ist Losail dank Andrea Doviziosos Doppelsieg mit Ducati in den Jahren 2018 und 2019 in roter Hand. Wir müssen bis 2014 zurückgehen, um uns an den letzten Triumph einer Honda zu erinnern, natürlich in den Händen von Marc Márquez (Repsol Honda Team).

Gerüchte um die Rückkehr des achtmaligen Champions machen derzeit die Runde nachdem der Spanier die letzte medizinische Untersuchung seines rechten Humerus erfolgreich bestanden hat. Auf Instagram zeigte er sich jüngst auf einem Minibike in der Nähe seines Hauses. Die Vorbereitungen scheinen nun auf Hochtouren zu laufen, um seine Genesung voranzutreiben. Noch ist nicht klar, ob er beim GP von Qatar zurückkehren wird, sein Name steht aber breits auf der vorläufigen Starterliste.

"Sehr positiv" für HRC, nachdem Pol Espargaro in Losail glänzte

Vor diesem Hintergrund hat HRC Grund zu Optimismus, aber auch dank der unglaublich beeindruckenden Anpassung von Pol Espargaró an die RC213V. Wie vermutet, passt sein aggressiver Stil perfekt zur Leistung der Honda-Maschine. Wir können vermutlich oft mit einer doppelten Bedrohung durch die Hondas in dieser Saison rechnen.

Espargaro lag beim Test in den Top 10 und wurde von der guten Arbeit des Testers Stefan Bradl unterstützt. Dies erzeugte viel Selbstvertrauen in seinem Team und verlieh Hondas Projekt 2021 in Abwesenheit von Márquez Flügel. Unter der Leitung von HRC testete Bradl an sehr intensiven Tagen drei verschiedene Chassis für Takaaki Nakagami (LCR Honda Idemitsu) und dessen neuen Team-Kollegen Alex Márquez (LCR Honda Castrol). Der jüngere Marquez-Bruder erlitt bei einem heftigen Sturz einen kleinen Bruch des vierten Mittelfußknochens.

Die RS-GP ist nach starken Tests "mehr denn je bereit"

Auch bei KTM gab es Stürze. Die Tatsache, dass sie letztes Jahr in Losail nicht mit der RC16 konkurrieren konnten, den Rest des Jahres aber schon macht eine Prognose nahezu unmöglich. Die Gefühle aus dem Test laden nicht zu viel Optimismus ein, aber ihre eigenen Fahrer haben darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse nicht wirklich ihr Niveau widerspiegeln. Sowohl Brad Binder (Red Bull KTM Factory Racing) als auch sein neuer Team-Kollege Miguel Oliveira haben 2020 Rennen gewonnen und werden von Anfang an versuchen, wettbewerbsfähig zu sein. Auch die RC16, erhielt ein überarbeitetes neues Kit, welches eine deutlich schmalere Frontverkleidung mit "Haifischzähnen" aufweist.

Unsicherheit macht sich auch bei der Beurteilung der Erfolgsoptionen von Aprilia breit. Im Noale-Werk herrscht nach den starken Leistungen von Aleix Espargaró (Aprilia Racing Team Gresini) auf dem Rücken des RS-GP während des Tests eine gewisse Euphorie. Es ist eine völlig neue Maschine, in die der italienische Hersteller enorme Hoffnung setzt.

"Es war knifflig" - KTM reflektiert durchwachsenen Test

Das neue Fahrwerk und der neue Motor werden von bemerkenswerten Innovationen im Bereich des aerodynamischen Designs sowie im Auspuff und der „Salad Box“ unterstützt, wobei auch die ersten Carbonschwinge nicht außer Acht gelassen werden sollte. Nachdem wir uns auch mit dem Renntempo befasst haben, bleibt abzuwarten, wie zuverlässig die RS-GPs sein werden, um so den Grundstein für eine rosige Zukunft zu legen. Espargaro möchte sein neues "Biest" sofort wieder besteigen während sein neuer Partner, Lorenzo Savadori, versuchen wird, die Erfahrung eines Vollzeitfahrers in der MotoGP™ zu sammeln. Mit vorsichtigem Optimismus glauben sie, dass dies das Jahr sein kann, in dem wir die bisher beste Aprilia zu sehen bekommen.

In weniger als zwei Wochen rollen die MotoGP™-Maschinen wieder auf dem Wüstenkurs aus den Boxen und unsere Vorfreude könnte nicht höher sein. Suzuki wird seine Titelverteidigung eröffnen, obwohl viele Indikatoren auf Ducati und Yamaha als die neuen alten Favoriten hinweisen. Aber was ist mit den nicht so eindeutigen Mitstreitern? Können KTM oder Aprilia in Losail ein Wörtchen mitreden?

Die Möglichkeiten vor dem Saisonstart sind grenzenlos. Wir können nur vermuten, was diese neue Saison für uns bereit hält. Was will man mehr? 

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